Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Der virtuelle Taxitreff.

Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 22.04.2016, 16:38

Findest Du Deinen Titel "Zahltag" für die Penuts die Uber zahlen darf um sich aus der Affäre zu ziehen, und angesichts des Wertes von Uber, wirlich passend?
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Poorboy » 23.04.2016, 04:17

Es ging hier nur um die beiden US-Staaten Kalifornien und Massachusets!!

Pro Fahrer sind das keine $ 300,-!! Eine goldene Nase dürften sich die klagenden Anwälte verdient haben! Uber hat per Vergleich gezahlt, um ein Urteil zu verhindern! Sie haben also ein für sie negatives Urteil erwartet, dass dann Auswirkungen in den gesamten Staaten gehabt hätte!

Aber auch in anderen Staaten der USA gibt es gierige Anwälte, die nur die Vollmachten einer großen Gruppe ausgebeuteter Uber-Fahrer brauchen, um einen ähnlichen Prozess mit gleichen Honorar-Aussichten anzuzetteln!

Hier:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 80597.html

beachte man die Kommentare!

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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Tipp » 23.04.2016, 09:28

Uber goes Sammeltaxi:

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/v ... n-23931258


und das Gewerbe pennt weiter.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 23.04.2016, 13:17

Tipp hat geschrieben:Uber goes Sammeltaxi:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/v ... n-23931258
und das Gewerbe pennt weiter.

Hier im Forum gab es doch mal einen Faden zu Sammeltaxiprojekt (Kombo oder ähnlich...) in München (?).
Bereits als app und so, ……im Grunde der einzige realistische Weg, um fahrpreisabgeschreckte / preisbewusste adhoc-Mobilitätssuchende doch noch mitzunehmen. Man kann nur hoffen, dass der BZP für sowas einen Ausschuss oder ähnlich eingerichtet hat, um an der Seite / für Taxiunternehmer zu wirken. Na ja, vielleicht erkennt man auch kein Interesse oder sagt sich, diesen Bedarf überlassen wir anderen.
Klar, ausloten und organisieren (beides kompetent) kostet auch alles Geld. Vielleicht will es auch keiner (mehr) aufbringen ?

Nicht nur, aber insbesondere für Großraumwagen wäre es (bundes-/europaweit) ein Effizienzergänzer.

Würde man sich lediglich UBER bedienen, wird es bei den 7% (Vermittlungsgebühr) kaum bleiben, da bin ich mir sicher.

PS
Solche Kombotouren wären auch für Fahrer mehr herausfordernd / anspruchsvoller und eigentlich nur was für Geübte und Mehrverdienst (möglich durch höhere Effizienz).
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Tipp » 23.04.2016, 16:46

alsterblick hat geschrieben:PS
Solche Kombotouren wären auch für Fahrer mehr herausfordernd / anspruchsvoller und eigentlich nur was für Geübte und Mehrverdienst (möglich durch höhere Effizienz).


Das ist wohl war.
Auf dem Weg zum Flugahfen noch zwei, drei andere Fahrgäste aufsammeln, erfordert deutlich mehr als einen P-Schein.
Bruharhar! :lol:
Glaubst du ernsthaft der Fahrer macht dann die Routenplanung?
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 24.04.2016, 14:58

Tipp hat geschrieben:Uber goes Sammeltaxi:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/v ... n-23931258
und das Gewerbe pennt weiter.
Quark, niemand pennt hier. Alles uralt Argumente aus der Klamottenkiste. Mit denen ist auch schon schon ein
Herr Neckermann mit Taxmobil baden gegangen (Man könnte glatt meinen, dass ist alles 1:1 von ihm abgeschrieben).
Allerdings hatte der auch keine Milliarden € von Anlegern gesammelt, sondern nur ein paar Millionen.
Nebenbei hat ein Taxifahrer aus Rahlstedt ihm das Geschäftsmodell kaputtgeredet :mrgreen: Das wird bei Uber Pool nicht so leicht gelingen.

Schade, das viele Leuts so dämlich sind, das alte Prinzip von echtem Teilen, was heutzutage "Ridesharing" heisst, nicht mehr durchschauen
und zu einem Kommerzmodell für Konzerne verkommen lassen. Einer der größten Mitfahrzentralen Deutschlands liefen seit Einführen von Gebühren
die Nutzer weg. Gilt auch für Blablacar, und lange wird z.B. Flinc u.ä. wohlauch nicht mehr zögern.
Da bieten sich besser kleinere Mitfahrzentralen an, wie *bessermitfahren.de/, *fahrgemeinschaft.de/, ADAC oder *drive2day.de. Gibts auch per App.

Allzu große Befürchtungen, dass Uber hier den Markt übernehmen wird, würde ich mir aber nicht machen.
Denn zweitens sind Anrufsammelverkehre meistens und besonders in lokalen Gemeinden bestens etabliert und akzeptiert.
Da wird es ein unsymphatischer, internationaler, US amerikanischer Konzern schwer haben, Fuß zu fassen.
Zuletzt geändert von Guter_Kollege am 24.04.2016, 15:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon arne13 » 29.04.2016, 10:38

Das sich das Ganze nicht rechnen wird, war eigentlich klar. Trotzdem interessant:

Ein Uber-Partner packt aus
arne13
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 29.04.2016, 12:48

arne13 hat geschrieben:Das sich das Ganze nicht rechnen wird, war eigentlich klar. Trotzdem interessant:
Ein Uber-Partner packt aus

Ein aufschlußreiches Interview, arne

Die meisten haben aber weder von Betriebswirtschaft noch vom Mietwagengeschäft Ahnung. Das sind die optimalen Partner aus Sicht von Uber.

Sehe ich auch so, die Taxi-Mietwagenunternehmerprüfung ist keine Erfolgsgarantie und taugt insofern mehr für den Kindergeburtstag.

...stimmte auf einmal die Rechnung nicht mehr. Im Klartext: Es wurde eng.

Dass jedoch auch Uber die Tränen kommen, ist zuviel erwartet. Uber rechnet eben mit allem und kann es sich vor allem auch leisten.

Wenn ich jetzt sofort aussteige, dann habe ich 3000 bis 4000 Euro Kosten im Monat laufen. Das weiß Uber auch, und deshalb können die mit uns machen, was sie wollen. Wir sind denen ausgeliefert.

Nennt man auch gefühlte Daumenschrauben

Außerdem hoffe ich, dass die Behörden endlich etwas unternehmen. Jetzt, wo mir die Zusammenhänge klar geworden sind, bin ich der Meinung, dass Uber verboten werden sollte.

Die Behörden sollen was unternehmen ?
Nein , UBER ist systemimmanent. Fressen und gefressen werden und wer es überlebt, darf „daran gewachsen“ sein.
Ggf. Tote interssieren im "Überlebenskrieg" nicht.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon eichi » 29.04.2016, 16:50

Zitat Tipp:
Glaubst du ernsthaft der Fahrer macht dann die Routenplanung?

Das macht er nachts regelmäßig, wenn er nach z.B.
dem Restaurantbesuch die Fahrgäste jeweils zu
Hause absetzt (erst zur Thadenstraße, dann Roonstraße und zuletzt... :? )

Aber bei der Bestellung sollte ein Programm die Sortierung machen.
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 29.04.2016, 22:30

Eine gewisse Vorsortierung der Route kann nicht schaden, aber wir wissen eben auch, dass Maschinen gerade auch so was nicht immer gut und effizient können. Klar, ganz viele Taxifahrer leider auch nicht. Insofern wird es da anspruchsvoller . :roll:
Mit den 0815Ubermoechtegern klappt das nie, weil Monitor, Toureingaenge-/Änderungen / FG / Verkehr/ alles zusammen ist erst recht nix für Trottel. :shock: Im Grunde fährt man ja eine "Serientour". Die UBER'lis haben dann die Serie eher in der Blechwerkstatt. :mrgreen:
Schon mal herzlichen Glückwunsch, Herr Freeze. Mach einfach so drauflos, wir schauen dir weiterhin gerne zu. :mrgreen:
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 29.04.2016, 22:32

**doppelt**
Zuletzt geändert von alsterblick am 29.04.2016, 22:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 30.04.2016, 12:52

Zitat: "Jetzt ist es anscheinend so, dass ich als Unternehmer dennoch die Mehrwertsteuer auf den Bruttoumsatz von 30 Euro abführen muss, obwohl ich nur 22,50 Euro von Uber ausbezahlt bekomme. Uber nimmt sich seine Provision sozusagen netto raus."

Mir hat mein Hansa Taxi Unternehmer jahrelang 50 % vom Umsatz bezahlt, bevor ihm einfiel dass er eigentlich rechtskonform
arbeiten müsse und erstmal die 7 % MwSt vom Umsatz abziehen, bevor ich meinen Prozentanteil bekomme. Seitdem bezahlte
man als Fahrer ergo die Mehrwertsteuer mit.

Wäre dieser Mietwagenunternehmer also nicht auch ein Neuling im Geschäft, käme ihm die Variante zumindest bekannt vor.
Zuletzt geändert von Guter_Kollege am 30.04.2016, 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 30.04.2016, 13:41

Guter_Kollege hat geschrieben:Wäre dieser Mietwagenunternehmer also nicht auch ein Neuling im Geschäft, käme ihm die Variante zumindest bekannt vor.

Insofern war/ist er der "optimale Partner" für Uber :mrgreen:

:arrow: Dazu auch mein posting weiter vorher:
Die meisten haben aber weder von Betriebswirtschaft noch vom Mietwagengeschäft Ahnung. Das sind die optimalen Partner aus Sicht von Uber.

:arrow: Sehe ich auch so, die Taxi-Mietwagenunternehmerprüfung ist keine Erfolgsgarantie und taugt insofern mehr für den Kindergeburtstag.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 30.04.2016, 15:31

Zitat: "Zum Beispiel, dass man sich in der Stadt am besten an zentralen Plätzen aufstellt und da auf Aufträge wartet. Außerdem bezweifle ich, dass die App Vermittlung überhaupt rechtskonform ist, denn Uber spricht in seiner Info-Mail selber davon, dass ein Auftrag fernmündlich beim Fahrer eingehen muss. Davon kann bei der App-Vermittlung keine Rede sein."

Vergleiche dazu mal RA Wüstenbergs Aufsatz zum Thema "Digitaler Betriebssitz". Strenggenommen bestellt hier eigentlich jeder Uberkunde
seinen Mietwagen/Taxi in den Niederlanden.

https://www.dropbox.com/s/heifhhtshnisn ... t.pdf?dl=0
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 30.04.2016, 16:09

Guter_Kollege hat geschrieben:Vergleiche dazu mal RA Wüstenbergs Aufsatz zum Thema "Digitaler Betriebssitz".

Was redest Du da wieder von Recht -spielt zum Thema keine Rolle. :idea: :idea: :idea:
Selbst wenn man sich drüber hinwegsetzt reicht es eben nicht für Uberfahrer/-Unternehmer.
Der Typ hätte es nie geäußert, würde er "rechtswidrig" jetzt mit guten Gewinnen am Palm Beach :D sitzen können. :!: :idea:

Es geht hier um Rache an beliebige UBER-Versprechungen :!:
Das ist die Botschaft und ob auch andere Blindgänger :mrgreen: sich selbst an die Wand fahren - ist ihm eher egal.
UBER als "Verursacher" soll (mit Hilfe seiner "Niederlage / Aufklärung") jetzt auch :idea: sterben für den Typen, das ist die (reale) Botschaft. :idea:
Mehr nicht. 8)
Zuletzt geändert von alsterblick am 30.04.2016, 16:16, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon TaxiBabsi » 30.04.2016, 18:40

Portugal protestiert gegen Uber. Massive Auseinandersetzungen zwischen Uber- und Taxifahrern.

https://www.contra-magazin.com/2016/04/ ... ntra-uber/

http://de.euronews.com/2016/04/29/portu ... egen-uber/
Zuletzt geändert von TaxiBabsi am 30.04.2016, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 30.04.2016, 20:24

Ein Uber-Partner packt aus
:arrow: ...So gesehen war das Bonussystem eine gute Idee, um neuen Unternehmern gerade am Anfang unter die Arme zu greifen. Das machte Uber auch sympathisch. Da es jetzt recht schwierig geworden war, den Bonus überhaupt zu erreichen und...

Dass diese Starthilfe seitens UBER kostenbedingt nicht lange durchgehalten wird/wurde, signalisiert im Gründe bereits, dass deren Kalkulation recht knapp ist. UBER hält immer recht früh sein Geld wieder zusammen. Klar, 10 Milliarden für die ganze Welt haben auch ihre finanzielle Grenze und immer mehr Geldnachschub ohne klare Erfolge ist eben auch unsicher. Die Welt kostet eben etwas mehr als „Nichts“. Preiswerter für UBER ist es eben, genügend Trottel mit eigenen Ersparnissen zu deren Investition/Expansion zu finden.
Immer wieder klassische Muster eigentlich. Denke, Banken/Sparkassen werden (ohne Sicherheiten/Bürgen) heute kaum Geld für einen MöchtegernUBERheld raustun.
Gleiches gilt vermutlich auch für Taxis, bei den laufenden Marktwirren.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 01.05.2016, 13:35

Hase, auch wenn Du im Einzelnen mit Deiner Einschätzung über die Motive des interviewten Mietwagenunternehmers durchaus richtig liegen könntest,
Dein vorweg genommenes Fazit geht daneben, denn genau darum geht es: Mit welchen Methoden hier Konkurrenz arbeitet.
Hört man doch aus dem Gewerbe immer wieder "Gegen Konkurrenz haben wir doch gar nichst; Bloß fair muss sie sein".

Darüber hinaus kann ich in den Äußerungen des i.U. durchaus Ansätze zu Selbstkritik sehen. Auf falsche Versprechungen halbseidener
Unternehmensvertreter/Bauernfänger hereinzufallen ist nicht unbedingt nur eine Domäne unprofessioneller Möchtegern-Kaufleute.
Da reicht manchmal schon die Aussicht auf vermeintlich leicht verdientes Geld, so nicht gar Gier als Motiv.
Rache hin, Rache her, hast Du Zweifel an den genannten Fakten?

Im Übrigen hat RA Wüstenbergs Aufsatz über Auftragseingang am Betriebssitz und Rückkehrpflicht so gar nichts mit Vergeltung zu tun.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 01.05.2016, 18:12

@nebelverwirrt ?
Aus dem Dunst heraus und erkennen ?
Ja, es könnte rettend sein.
Hat Taxi ein Kompetenz-Zentrum ?
Es wäre mehr als hilfreich, nämlich ueberlebenswichtig die Struktur und Handlungswege von Angreifern im Vorwege zu erkennnen, um sich selbst präventiv auszurichten. Im Grunde ist es kaum schwer, wenn Taxi es nur könnte und rechtzeitig täte. Wer jedoch zu spät kommt, den bestraft das Leben.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 01.05.2016, 19:21

Nun denn, man hätte gewarnt sein können, denn Ubers Autreten ist nicht erst seit gestern bekannt.
Insofern wundert es mich auch ein wenig, was der Herr Unternehmer denn von seinem Geschäftspartner
erwartet hat. Zumal bei 20 % Provision. Ich vermute mal fast die Methoden sind Programm, denn bei solchen
Investitionssummen wollen die Investoren natürlich Rendite sehen.
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