Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Der virtuelle Taxitreff.

Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 02.05.2016, 19:14

Deine Ausdrucksweise ist erwartungsgemäß unglücklich. :|
UBER kommt jedoch nicht umhin, bereits von Beginn an deren benötigten Anteil einzufordern.
Diese 20% Provision ( derzeit, in USA wurden teilweise 30% schon angetestet) werden bestenfalls durch Werbeaktionen temporär „abgemildert“. Ansonsten würden die Kosten von UBER bereits in der Vorkalkulation investorenerschreckend höher. Also wird UBER den Risikogeldgebern auch eine kalkulierte Ertragsseite dargelegt haben (müssen). In diesem Punkt erzielt UBER zwar Erlöse, jedoch klärt Kalanick im Grunde zugleich seine Teilnehmer auf, die bedauerlicherweise wenigrechnend sind. Somit war dieser Ubermietwagenkandidat sehr blauäugig/leichtgläubig und UBER erfolgreich einen Solchen gewonnen zu haben. Die Dümmsten sterben meist auch zuletzt, weil sie die Masse bilden. Jedoch ist diese veröffentlichte Erfahrung lobenswert. :D
Zuletzt geändert von alsterblick am 02.05.2016, 19:21, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 03.05.2016, 19:35

Immerhin war er schlau genug, das Mietwagengeschäft mit Uber nicht als einzige und/oder Haupteinkommensquelle
zu haben. Ich möchte nicht wissen, wieviele arme Uberkandidaten sich noch voller Hoffnung an den Vertrag mit Uber klammern
und ausblenden dass sie nichts gewinnen dabei.

Im Übrigen ist meine Ausdruckweise i.d. Regel 10 mal verständlicher als Deine häufig recht verschwurbelte Schreib- und Denkweise.
Die führt doch manchmal arg ins Abseits, wenn Du versuchst allzu komplizierte Zusammenhänge zu erklären.
Merke: In der Kürze liegt die Würze!!! :wink:
Zuletzt geändert von Guter_Kollege am 03.05.2016, 19:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 03.05.2016, 19:52

Aha.. ausblenden ?
Machen wir es denn mal kurz: :D
Mann kann sich wohl auch ans sterben gewöhnen und schon lebt es sich wieder :mrgreen:
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 05.05.2016, 11:31

Da nun wieder, liegst Du vermutlich richtig. :wink:
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 28.01.2017, 16:31

Alexander Dobrindt hat sein von der Automobilindustrie gehyptes Lieblingsprojekt (neben der PWK Maut)* "automatisiertes Fahren mit Fahrassistenzsystemen" in einem Gesetzentwurf (das noch vom Bundestag verabschiedet werden muß) veröffentlicht.

Dobrindt wörtlich, die Person hinterm Lenkrad dürfe: "während der hochautomatisierten Fahrt die Hände vom Lenker nehmen, um etwa im Internet zu surfen oder E-Mails zu checken".
Und: "Wir stellen Fahrer und Computer rechtlich gleich."

Was nichts anderes bedeutet als: Man darf zwar Emails lesen während einer vollautomatisierten Fahrt. Bloß, wenn doch mal ein Kind oder ein Mensch auf der Strasse im Weg steht, bleibt die haftungsrechtliche Verantwortung beim Fahrzeuglenker, "wenn das hoch- oder vollautomatisierte System ihn dazu auffordert oder wenn die Voraussetzungen für eine bestimmungsgemäße Verwendung der hoch- oder vollautomatisierten Fahrfunktionen nicht mehr vorliegen"
http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Presse ... ahren.html

Um es mit den Worten des Kommentators Heribert Prantl von der Süddeutschen zu sagen (Zitat eingekürzt):
Dieses Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes ist kein Gesetz - sondern ein bisher nicht erreichter und dazu auch noch gefährlicher Höhepunkt an Lausigkeit" und "ein Anschlag auf den Straßenverkehr".
http://www.sueddeutsche.de/auto/autonom ... -1.3350581

Servicerobotik und autonomes Fahren: https://dl.dropboxusercontent.com/u/171 ... Fahren.pdf

* tendenziell polemische Aussage und Meinung
Zuletzt geändert von Guter_Kollege am 29.01.2017, 20:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon eichi » 31.01.2017, 00:04

Dobrindt wörtlich, die Person hinterm Lenkrad dürfe: "während der hochautomatisierten Fahrt die Hände vom Lenker nehmen, um etwa im Internet zu surfen oder E-Mails zu checken".
Und: "Wir stellen Fahrer und Computer rechtlich gleich."


Wenn es denn so sein sollte, dann müsste der "e-mail-checkende Fahrer"
mit einer Vorlaufzeit von mehreren Sekunden vom System gewarnt
werden, damit ihm Zeit bleibt, das Lenkrad zu ergreifen und die
Verkehrssituation zu begreifen. Das stell ich mir mal so auf einer Allee in
Mecklenburg-Vorpommern vor... :shock: oder im Citygetümmel!
Never!
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Sascha1979 » 31.01.2017, 00:44

eichi hat geschrieben:
Dobrindt wörtlich, die Person hinterm Lenkrad dürfe: "während der hochautomatisierten Fahrt die Hände vom Lenker nehmen, um etwa im Internet zu surfen oder E-Mails zu checken".
Und: "Wir stellen Fahrer und Computer rechtlich gleich."


Wenn es denn so sein sollte, dann müsste der "e-mail-checkende Fahrer"
mit einer Vorlaufzeit von mehreren Sekunden vom System gewarnt
werden, damit ihm Zeit bleibt, das Lenkrad zu ergreifen und die
Verkehrssituation zu begreifen. Das stell ich mir mal so auf einer Allee in
Mecklenburg-Vorpommern vor... :shock: oder im Citygetümmel!
Never!

Übertreib mal nicht. Es gibt nicht immer nur schwarz und weiß.

Genau wie man heute schon, während man selbst (oder auch nur mit geringsten Assistenten fährt), mit einem Auge E-Mails während der Fahrt checken kann, wird das mit voll und hochautomatisierten Systemen 100x geben.

Und wenn ein Verkehrsminister sagt, DASS es bei hochautomatisierten Fahren erlaubt sein WIRD das Handy in die Hand zu nehmen, heißt das noch 1 Millionen mal nicht, dass man es IMMER machen sollte und erst recht nicht ÜBERALL!

Weißt du warum jedes Gesetz und jede Verordnung für Taxi-Fahrer nicht den geringsten Spielraum für euch lässt?

Weil ein Politiker sagt: "Das Nutzen des Handys wird bei hochautomatisierten Fahren erlaubt sein" bei euch in ein "Es ist lebensgefährlich in einer Allee in Mecklenbug-Vorpommern oder im Citygetümmel nicht auf die Straße zu schauen" interpretiert wird! Weil von euch die schlimmst oder best möglichste "Lücke" in einer Aussage gesucht / interpretiert wird.
Freundliche Grüße, ein TAXI-Kunde!
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 31.01.2017, 01:20

eichi hat geschrieben:Wenn es denn so sein sollte, dann müsste der "e-mail-checkende Fahrer"
mit einer Vorlaufzeit von mehreren Sekunden vom System gewarnt
werden, damit ihm Zeit bleibt, das Lenkrad zu ergreifen und die
Verkehrssituation zu begreifen. Das stell ich mir mal so auf einer Allee in
Mecklenburg-Vorpommern vor... :shock: oder im Citygetümmel!
Never!

Das Problem um das es geht ist: Macht der Computer einen Fehler, haftet trotzdem der Mensch. Obwohl der Computer ja selbstständig entscheiden soll.
Und Herr Dobrindt stellt sich einen Computer vor der quasi sagt "Autsch, jetzt wird mir die Situation langsam zu brenzlich.
Übernimm Du mal schnell.
BÄNG !!!! OH, das tut mir aber leid. Da warst Du wohl zu langsam. Du bist der Herr im Auto, Du bist schuld."


p.s. Es wäre zweck- und sachdienlich Taxifahrer-Bashing aus dem Thema herauszuhalten.
Zuletzt geändert von Guter_Kollege am 31.01.2017, 01:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon alsterblick » 31.01.2017, 13:58

http://www.tagesspiegel.de/mobil/automa ... 65390.html
„In unvorhersehbaren Situationen wie Baustellen beträgt die Karenzzeit für die Rückgabe des Fahrkommandos an den Menschen rund 15 Sekunden. Verläuft die Fahrt planmäßig und vorhersehbar, meldet die Elektronik das Ende des pilotierten Modus mehr als eine Minute vorher und lässt dem Fahrer so ausreichend Zeit, sich wieder ins Geschehen einzufinden.“

Über diese Karenzzeit, Rückgabe an den Fahrer beim Automatisiertes Fahren macht man sich auch schon länger Gedanken. Z.B. Audi sprach bereits vor 2 Jahren von mindestens 15 Sek., die dem Fahrer eingeräumt werden sollten, um sich ins Fahrgeschehen wieder einzufinden.

Bei Tempo 80 (z.B. Baustelle/Autobahn) würde ein Auto binnen 15 Sek. knapp 350m zurücklegen und vieles Unvorhergesehenes kann auf dieser Strecke dann immer noch geschehen.

Aber auch in der Stadt soll der „Autopilot“ anwendbar sein und würde dieser ganz plötzlich Alarm schlagen, wird ein Fahrer vermutlich schreckerstarrt das Lenkrad ergreifen und signalisiert dem „Autopiloten“ die erfolgte Rückgabe, um sich abzuschalten. Wie lange der Fahrer dann noch benötigt, um das Fahrgeschehen zu erfassen interessiert die Autoindustrie mittlerweile nicht mehr, weil unlösbar.

Heribert Prantl http://www.sueddeutsche.de/auto/autonom ... -1.3350581
Gesetz ist …. eine 22 Seiten lange Werbebroschüre für den Bau von selbstfahrenden Autos, weil, wie gesagt, die Hersteller von Haftungsrisiken freigestellt werden;…..

Der Gesetzgeber schreibt eine Werbebroschüre für die Autoindustrie. Emails schreiben, Bücher lesen……alles wird erlaubt (keine Lenkradberührung mehr erforderlich) und wenn per Alarm eine plötzliche Rückgabe nötig wird, ist der Fahrer Schuld, wenn er damit nicht klarkommt und es plötzlich knallt. Von Karenzzeit der Rückgabe steht im Gesetzentwurf nichts. Dieser Autopilot ist somit ein erlaubtes Spielzeug mit Gefährdungspotential.
Verkehrsminister Dobrinth gehört 5J ins Gefägnis dafür, denn Heribert Prantl schreibt ferner: „Der Gesetzentwurf des Verkehrsministers ist quasi ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Bestraft wird nach diesem Strafparagrafen derjenige, der die Sicherheit des Straßenverkehrs beeinträchtigt und dadurch Leib oder Leben oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet. Darauf steht Geldstrafe oder Haft bis zu fünf Jahren.“
Zuletzt geändert von alsterblick am 31.01.2017, 14:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 31.01.2017, 23:40

So isses!
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon leooonardtaxity » 06.02.2017, 12:57

Wir dürfen nicht vergessen, dass sogar der BZP an der Entwicklung einer Sharing-Methode ist, die
Taxi-Fahren deutlich günstiger machen wird. Auch wenn hier so circa alle gegen Taxi-Sharing sind,
bieten sich doch ganz neue Möglichkeiten dadurch. Würde mich auch sehr über eine ausführliche
Erklärung, warum man Taxi-Sharing so verabscheut, freuen.
Hier fahre ich: https://taxity-koblenz.de/
Wenn Du in Koblenz bist, kann es sein, dass wir uns treffen - ich würde mich freuen!
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon scarda » 06.02.2017, 19:07

Über TaxiSharing ärgert man sich, wenn es zum unterlaufen bestehender Regeln genutzt wird, wenn man behauptet man sei ja nur Vermittler, oder man gebe ja keine Rabatte etc.pp ... wenn es innerhalb der Regeln stattfindet, die für alle gelten, dann kann man sich über die Ausgestaltung unterhalten, d.h. unter Involvierung aller zugehöriger Instanzen den Markt gestalten. Is ja nich WildWest hier. :wink:
DEREGULIERUNG IST AUCH NUR REGULIERUNG. ZIELFÜHRENDE VORSCHLÄGE? NEIN? ACH SO!
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http://www.yumpu.com/de/document/view/2 ... oi-studie#
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 06.02.2017, 20:38

Ich bin nicht pauschal gegen Taxi Sharing.
Ich kritisiere lediglich - und hab es bei diversen Gelegenheiten hier im Forum schon getan - dass sharing von manchen Firmen inzwischen als Geschäftsmodell entdeckt wurde,
das es in Form des teilens eh schon immer gab. Und es wird in auch in einer Weise verkauft/beworben die suggeriert als ginge es immer noch ums Teilen.
Verlogen Verlogen Verlogen.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Pirat » 06.02.2017, 20:43

Wer mit „ALLE“ gemeint ist, wird ja noch geklärt...
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon scarda » 06.02.2017, 22:03

Alle is alle.
Geklärt wird lediglich wer aller sein darf, soll heißen ob alle gleich sind oder manche sich gleicher rabattieren dürfen, weil sie vermeintlich ein anderes alle sind. :wink:
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 07.02.2017, 23:08

Kann mir gut vorstellen dass Trump als Familienmensch, mit seinem Familienunternehmen, diesen Typus aalglatter Kometenaufsteiger-Unternehmer ganz persönlich nicht mag.
Zuletzt geändert von Guter_Kollege am 07.02.2017, 23:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon eichi » 08.02.2017, 00:29

Nochmal zu der von Sascha abgebügelten "Karenzzeit":
Übertreib mal nicht. Es gibt nicht immer nur schwarz und weiß.

Du hast das Problem nicht begriffen!
Das System muss so sicher sein, dass sowohl
"Schwarz" (unsichtbare Fußgänger im Lichtschatten am Straßenrand)
als auch "Weiß" (der zu trauriger Berühmtheit gelangte helle Sattelauflieger
vor einem hellen Himmel) inklusive der gesamten Grautöne immer und
jederzeit vom System fehlerfrei interpretiert werden kann.
Und zwar überall, Autobahn (nicht allzu schwer, aber hohe Geschwindigkeiten in D),
Landstraßen (auch im Allgäu oder Mecklenburger Allee mit unnachgiebigem
Straßenbegleitgrün, Null Fehlertoleranz) und im Großstadtdschungel mit
Unmengen an parallel (und schnell) zu verarbeitenden Störeinflüssen.
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Thomas-Michael Blinten » 08.02.2017, 03:26

eichi hat geschrieben:...
Das System muss so sicher sein, ...immer und
jederzeit vom System fehlerfrei interpretiert werden kann.
....

Das ist der Denkfehler, das System muss nur deutlich sicherer sein als der menschliche Fahrer.
Unfälle gab es immer und wird es immer geben (auch bei uns Profis).
Aber wenn die Unfallzahlen deutlich sinken wird man mit dem System arbeiten.
„Alle sind irre, aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht wird Philosoph genannt" (Ambrose Bierce)
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Re: Uber&Google: Die Totengräber des Taxigewerbes!

Beitragvon Guter_Kollege » 08.02.2017, 20:06

Ich prophezeihe, das ein solcher Verkehr das niemals schaffen wird.
Man wird sich schon entscheiden müssen: Entweder vollautomatisch und zwar alles und alle, oder Mensch.
Was nicht heisst, das Assistenzsysteme nicht sinnvoll seinen. Aber dieses Mischsystem im Verkehr wird niemals gelingen.
Ich meine: zugunsten Senkung der Unfallzahlen.
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