Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Der virtuelle Taxitreff.
KlareWorte
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von KlareWorte » 27.12.2014, 08:48

Yes hat geschrieben:
IK hat geschrieben:Jedenfalls ist es so, dass ich das Gerät nicht nach links versetzen werden, damit die Raucher den "Überblick" behalten können.
Dann wirst Du die Raucherpausen eben bezahlen müssen. Ein Rauchverbot, das dem billigen Ermessen nicht entspricht, ist gemäß § 106 Satz 1 GewO unwirksam. Das Verbot ist eine Weisung, die insbesondere dann nicht dem billigen Ermessen entspricht, wenn dem Arbeitgeber ein milderes Mittel zur Verfügung steht, um den Arbeitnehmer zu einem vertragsgemäßen Verhalten anzuhalten (so z. B. auch das von Dir eingebrachte Urteil des LAG Mainz). Mit dem fahrerseitigen Einbau des Funkgeräts stände Dir ein milderes Mittel zur Verfügung, um den Fahrer während des Rauchens zur Tourenbeschaffung zu veranlassen. Damit ist der Fahrer nicht mehr gezwungen, die bezahlte Arbeitszeit zum Rauchen zu unterbrechen.

Zeigt mal wieder, dass du wie viele andere auch von der Juristerei keine Ahnung habt und vom Arbeitsrecht schon mal gar nicht.
Das LAG sieht für die Unterbrechung der Arbeit wegen Rauchens dies als unbezahlte Pause "abzurechnen" als das mildere Mittel als einen ordentliche Kündigung an. Natürlich hat der Arbeitnehmer kein Recht darauf, dass es ihm ermöglicht wird in der Nähe seines Arbeitsplatzes zu Rauchen. Es muss ihm auch nicht ermöglicht werden zu jeder beliebigen Zeit die Arbeit zu unterbrechen um Rauchen zu gehen - bezahlt schon mal gar nicht oder glaubst du ein Pilot darf während eines 12 Stunden-Fluges rauchen gehen?! Mithin hat der Arbeitgeber Anspruch darauf, dass der AN nicht stinkt. Besonders bei so engem Kundenkontakt.

Arbeitgeber sollten Arbeitsanweisungen so genau wie möglich erteilen. Weiß man, wenn man Ahnung hat. Wenn das faktisch dazu führt, dass er nicht kurz mal eine rauchen kann sondern ausstempeln muß, so spricht dagegen erst mal gar nix.

Bei mir gibt es zB die eindeutigen Anweisung, dass nur zum Toilettengang das Fahrzeug verlassen werden darf. Das Reden mit anderen Fahrern ist untersagt, soweit es nicht dienstliche Belange berührt. Einsteiger gehen an tratschenden Fahrern nämlich vorbei.
Zuletzt geändert von KlareWorte am 27.12.2014, 08:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von IK » 27.12.2014, 11:17

@ KlareWorte

Genauso ist es.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass ein Raucher einer solchen Argumentation schwer folgen kann. Tabakkonsum ist eine harte Sucht. Wer süchtig ist, der kann sich den rationalen Argumenten nur kurzfristig anschließen. Kurze Zeit danach kommt die Rebelion. Hier wird Freiheitsliebe mit der Sucht verwechselt.

Fakt aber bleibt: Wer seine Kippe gerade ausgemacht hat, der stinkt.
Das ist Geruchsbelästigung.

Wenn man nicht mehr raucht, riecht man viel besser, vor allem Zigaretten.
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von am » 27.12.2014, 11:48

IK und KW, verbietet ihr euren Rauchern denn während des Rauchens auch die Auftragsannahme, beispielsweise per Pager oder die spontane Mitnahme von Einsteigern.
Zuletzt geändert von am am 27.12.2014, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von IK » 27.12.2014, 12:20

Einen Pager habe ich nicht.
Was ist eine spontane Mitnahme?

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von am » 27.12.2014, 12:54

Spontan = Einsteiger

Dürfen Deine Fahrer denn trotzdem Funktouren annehmen, wenn sie diese von ausserhalb des Taxis wahrnehmen?
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Pirat » 27.12.2014, 13:46

IK und KW sind da konsequent, Helmut Schmidt darf nicht befördert werden.

Habt ihr auch noch andere Hobbys, außer euch um euch selbst zu drehen?
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Yes » 27.12.2014, 15:37

KlareWorte hat geschrieben:Zeigt mal wieder, dass du wie viele andere auch von der Juristerei keine Ahnung habt und vom Arbeitsrecht schon mal gar nicht.
Durch die abfälligen Äußerungen kannst Du kaum vertuschen, dass Dir Sachargumente offenbar fehlen.
KlareWorte hat geschrieben:Das LAG sieht für die Unterbrechung der Arbeit wegen Rauchens dies als unbezahlte Pause "abzurechnen" als das mildere Mittel als einen ordentliche Kündigung an.
Nein, das Gericht stellt nicht darauf ab, dass die Arbeit wegen des Rauchens unterbrochen wurde, sondern darauf, dass er seine Pausenzeiten in gravierendem Umfang überzogen und sich dies von seiner Arbeitgeberin bezahlen lassen hat. Während dieser Arbeitnehmer seine Arbeit zum Rauchen unterbrechen musste, befindet sich ein Taxifahrer dagegen am Posten in Arbeitsbereitschaft, die -unabhängig davon, ob er raucht oder nicht- wenigstens mit dem Mindestlohn zu entgelten ist.
IK hat geschrieben:Allerdings darf man nicht vergessen, dass ein Raucher einer solchen Argumentation schwer folgen kann. Tabakkonsum ist eine harte Sucht. Wer süchtig ist, der kann sich den rationalen Argumenten nur kurzfristig anschließen. Kurze Zeit danach kommt die Rebelion. Hier wird Freiheitsliebe mit der Sucht verwechselt.
Demzufolge hemmen auch Geldgier, Großmannssucht und Geiz die innere Distanz, die nötig ist, um rationale Argumente noch unbefangen beurteilen zu können?

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von KlareWorte » 27.12.2014, 16:26

am hat geschrieben:IK und KW, verbietet ihr euren Rauchern denn während des Rauchens auch die Auftragsannahme, beispielsweise per Pager oder die spontane Mitnahme von Einsteigern.

Natürlich, meine An bekommen die Arbeit zu 80% eh zugewiesen.. Raucherpausen sind deshalb sowieso selten. Stinken die AN wegen Rauchen oder mangelnder Körperhygiene wird das direkt und deutlich angesprochen. Dauerhafte Stinker dulde ich jedenfalls nicht.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von KlareWorte » 27.12.2014, 16:28

Yes hat geschrieben: Durch die abfälligen Äußerungen kannst Du kaum vertuschen, dass Dir Sachargumente offenbar fehlen.?

Das war nicht abfällig, sondern Tatsachenfeststellungen. Leider glauben hier viele etwas zu wissen, aber Glaube reicht eben nicht!
Zuletzt geändert von KlareWorte am 27.12.2014, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Yes » 27.12.2014, 17:11

KlareWorte hat geschrieben:Das war nicht abfällig, sondern Tatsachenfeststellungen. Leider glauben hier viele etwas zu wissen, aber Glaube reicht eben nicht!
Dann wirst Du uns sicherlich den Begriff des "billigen Ermessens" in § 106 Satz 1 GewO erläutern können, um Deine pampigen Behauptungen wenigstens etwas zu untermauern.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von eichi » 27.12.2014, 17:50

Nochmal:
Da muss ich IK Recht geben, der Fahrer der glaubt, dass er an den Umsätzen
nichts ändern kann, schaft in der Stunde max. 20€.
Der Fahrer der sich bemüht, schaft 25 bis 30€/Std (im Durchschnitt)
Der Fahrer, der sich bemüht, hat nur Einfluss auf die Anzahl
der Touren. Die Länge der Tour bestimmt der Fahrgast, den
Umsatz pro Stunde kann der Fahrer also, wenn überhaupt, nur
wenig beeinflussen, ebenso wie das Auftauchen von Fehltouren.
Das muss man gedanklich schon auseinanderhalten.
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Jim Bo » 27.12.2014, 18:05

Mich wundert es, dass IK und Klare Worte überhaupt Raucher beschäftigen. Die können doch ihre Vorstellungsgespräche so gestalten wie sie wollen.

"Sind Sie Raucher?"
"Ja."
"Da drüben ist die Tür."

Auf die Frage: "Wie behalte ich trotz Mindestlohn den Job?" muss es heißen: Gewöhnt euch das Rauchen ab!

Es stimmt, dass jemand stinkt, wenn er gerade erst die Zigarette ausgemacht hat und ins Taxi steigt. Die Frage bleibt: War es der Taxifahrer oder war es der Kunde?
Ich finde es immer wieder beeindruckend, dass gerade die Raucher unter den Kunden ins Taxi steigen und mir ins Gesicht sagen, mein Taxi würde nach Rauch stinken, stört sie aber nicht. Na anscheinend doch, sonst hätten sie das Thema nicht angesprochen.

Wer einmal raucht, der raucht immer. Also dürften keine Raucher als Taxifahrer beschäftigt werden. Würde man das knallhart durchziehen, hätten wir in Berlin eine Taxifahrerzahl im zweistelligen Bereich.

Das offizielle Gesetz besagt: Es darf im Taxi nicht geraucht werden. Es ist aber keine Garantie, dass es im Taxi nicht nach Rauch riecht. Schon gar nicht, wenn sich die Kunden vor der Tür die Kippe austreten und einsteigen. Da kann ein absoluter Nichtraucher Taxifahrer machen was er will. Zaubern wird er nicht können.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von IK » 27.12.2014, 18:05

@ Yes

Der vor dir zitierter Paragraf beinhaltet mehr Begeiffe als "billiges Ermessen".
§ 106
Weisungsrecht des Arbeitgebers

Der Arbeitgeber kann Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher bestimmen, soweit diese Arbeitsbedingungen nicht durch den Arbeitsvertrag, Bestimmungen einer Betriebsvereinbarung, eines anwendbaren Tarifvertrages oder gesetzliche Vorschriften festgelegt sind. Dies gilt auch hinsichtlich der Ordnung und des Verhaltens der Arbeitnehmer im Betrieb. Bei der Ausübung des Ermessens hat der Arbeitgeber auch auf Behinderungen des Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen.
In dem Arbeitsvertrag kann der AG bestimmen, was seine AN in der Bereitschaft tun sollen. Der AN muss einen solchen Arbeitsvertrag nicht unterschreiben. Er kann sich ein Betrieb suchen, wo zwei Stunden pro Tag geraucht werden kann. Ich denke, bei dir stehen bald viele Fahrer vor der Tür. Nach eigenen Angaben bist du ein MWU und du kannst den ML auch dann zahlen, wenn deine Leute in Dauerbereitschaft verweilen. Alle anderen Betriebe werden mit Argusauge die Arbeitsleistung ihrer AN im Auge behalten. Sie werden die volle Leistung einfordern müssen. ML bediengt haben die AG keinen Spielraum für Großzügigkeit.

Persönlich finde ich die Änderung nicht gut, aber ich habe den ML auch nie gefordert.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Pirat » 27.12.2014, 18:08

eichi hat geschrieben:Der Fahrer, der sich bemüht,...
Standardsatz von Arbeitgebern um Angestellte gegeneinander auszuspielen.
Wie man sehen kann, wurde es von vielen Arbeitnehmern im vorauseilenden Gehorsam verinnerlicht.
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von KlareWorte » 27.12.2014, 18:25

Yes hat geschrieben:
KlareWorte hat geschrieben:Das war nicht abfällig, sondern Tatsachenfeststellungen. Leider glauben hier viele etwas zu wissen, aber Glaube reicht eben nicht!
Dann wirst Du uns sicherlich den Begriff des "billigen Ermessens" in § 106 Satz 1 GewO erläutern können, .
Besorge dir einen Gesetzeskommentar. Dies ist der übliche Weg, wenn man Erläuterungen zu einem Gesetz möchte. Machen Volljuristen auch nicht anders. Diese stete Versuch hier durch Laien Gesetze auszulegen(meist so, dass es dem eigenen Geschmack entspricht) ist wenig zielführend und verkompliziert die Dinge nur.
Zuletzt geändert von KlareWorte am 27.12.2014, 18:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von IK » 27.12.2014, 18:28

eichi hat geschrieben:Nochmal:
Da muss ich IK Recht geben, der Fahrer der glaubt, dass er an den Umsätzen
nichts ändern kann, schaft in der Stunde max. 20€.
Der Fahrer der sich bemüht, schaft 25 bis 30€/Std (im Durchschnitt)
Der Fahrer, der sich bemüht, hat nur Einfluss auf die Anzahl
der Touren. Die Länge der Tour bestimmt der Fahrgast, den
Umsatz pro Stunde kann der Fahrer also, wenn überhaupt, nur
wenig beeinflussen, ebenso wie das Auftauchen von Fehltouren.
Das muss man gedanklich schon auseinanderhalten.
Binsenweisheit gepaart mit Kurzsicht.
Einer, der über die Länge einer einzelnen Tour nicht abstrahieren kann, ist ungeeignet als Taxifunkionär.

Was will uns der HTV Cheff hier erklären:

A) Fahrer hat Einfluss auf den Umsatz pro Stunde weil er Einfluss auf die Zahl er Touren hat
B) Fahrer hat keinen Einfluss auf den Umsatz pro Stunde weil er die Länge der Tour nicht bestimmt

Ein Vollzeitfahrer fährt im Monat um die 300 Touren.
Diese Stichprobe der Touren ist so groß, dass deren Durschnitt wenig von dem wahren Durchschnitt aller Touren abweichen dürfte. Und darauf kommt es an.

@ eichi
Bitte bilde dich fort.
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Zuletzt geändert von IK am 27.12.2014, 18:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von am » 27.12.2014, 18:59

KlareWorte hat geschrieben:
am hat geschrieben:IK und KW, verbietet ihr euren Rauchern denn während des Rauchens auch die Auftragsannahme, beispielsweise per Pager oder die spontane Mitnahme von Einsteigern.

Natürlich, meine An bekommen die Arbeit zu 80% eh zugewiesen.. Raucherpausen sind deshalb sowieso selten. Stinken die AN wegen Rauchen oder mangelnder Körperhygiene wird das direkt und deutlich angesprochen. Dauerhafte Stinker dulde ich jedenfalls nicht.

Ok und IK?
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von IK » 27.12.2014, 19:41

am hat geschrieben:IK und KW, verbietet ihr euren Rauchern denn während des Rauchens auch die Auftragsannahme, beispielsweise per Pager oder die spontane Mitnahme von Einsteigern.
@ am

Mit deiner Frage stellst du die Diskussion auf den Kopf. Das Thema ist "Wie behalte ich trotz ML meinen Job". Von daher ist nicht die Frage, wie wir bis zum 31.12.2014 gearbeitet haben, sondern wie wir ab dem 01.01.2015 arbeiten werden. Angesichts der angespannten Lage im Taxigewerbe ist klar, dass der ML nur dann bezahlbar ist, wenn der AN seine 100% bringt.

Dieses ist aber nicht gegeben, wenn der Fahrer irgendwo rum steht und raucht, liest, schläft und ähnliches. Deswegen wird es eine Auftragsannahme während des Rauchens in der Zukunft nicht mehr geben. Entweder arbeitet man, oder mann nimmt sich eine Auszeit. Da man einem Raucher das Rauchen nicht abgewöhnen kann ( Es ist eine Sucht, Es ist eine Sucht, Es ist eine Sucht ....) und während des Rauchens die volle Leistung nicht erbracht werden kann, werden die Raucher per Arbeitsvertrag verpflichtet ihr Rauchen in der Freizeit zu vollziehen. Und wer glaubt, er kann sich um diese Regelung rummogeln, wird des Besseren belehrt.

Es wurde in diesem Forum hinreichend darauf hingewiesen, dass der ML für die Nieriglöhner nur Nachteile bringt. Aber einige wollten es nicht wahr haben. Die besonders renitenten werden bald spühren, was Arbeitskampf ist, wenn deren AG den Knüppel rausholen.

Die meisten Fahrer erkennen die Realität an. Sie wissen, was geht und was nicht geht. Aber es gibt andere, welche glauben für Rumpausieren in der Zukunft fürstlich entlohnt zu werden. Diese Leute werden böses Erwachen erleben. Dazu gehören einige aus diesem Forum. Und wenn man sie als erste abschießt, kommt die Ruhe ins Karton. Noch Fragen, Herr Admin?

Und sei so gut und erkläre uns, wie du in der Zukunft deinen ML verdienen möchtest. Und nicht rumeiern, sondern Zahlen auf den Tisch.

Pirat
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Pirat » 27.12.2014, 19:58

Da geht aber jemanden der Ar*** auf Grundeis !
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von IK » 27.12.2014, 21:00

Pirat hat geschrieben:Da geht aber jemanden der Ar*** auf Grundeis !
Noch ein dummer Kommentar.
Was hat das mit dem Thema zu tun, selbst wenn es dem so wäre?
Zuletzt geändert von IK am 27.12.2014, 21:01, insgesamt 1-mal geändert.

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