Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Der virtuelle Taxitreff.
pauline
Vielschreiber
Beiträge: 898
Registriert: 13.12.2009, 21:23
Wohnort: Winsen/Luhe

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von pauline » 16.09.2014, 12:16

....indem du deine Arbeitszeit kosmetisch verkürzt oder virtuelle (rein schriftliche) Pausen einlegst.......flööööt......

Benutzeravatar
scarda
Vielschreiber
Beiträge: 4531
Registriert: 27.12.2009, 06:28

Mindesttarif fordern!

Beitrag von scarda » 16.09.2014, 13:02

... in dem Du weiterhin dein durchschnittlichen €25-30/h fährst - oder das Terrain verläßt ...

Gegenfrage: wovon bezahlst Du derzeit deine Miete etc.? ... achso, von Schwarzgeld, dass am (immer noch nicht vorhandenem) Fiskaltaxamerter vorbeiläuft ...

Die tarifbestimmenden Institutionen müssen lernen, dass es einen 'Mindest'tarif geben muss.

Dazu kommt ja noch einen ergänzende Frage:

Wie kann man von Mindestlohn = 8,50€/h leben, Familie ernähren, Rücklagen bilden etc., wo Flinten-Uschi ihrer Zeit schon 13 €/h errechnen ließ?
DEREGULIERUNG IST AUCH NUR REGULIERUNG. ZIELFÜHRENDE VORSCHLÄGE? NEIN? ACH SO!
Taxi_2017 ist gut, innovativ, technisch top, hat beste Fahrzeuge zu vernünftigen, regulierten Preisen
http://www.yumpu.com/de/document/view/2 ... toi-studie#

HW
User
Beiträge: 231
Registriert: 29.11.2013, 07:43

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von HW » 17.09.2014, 05:05

Freddy_AC hat geschrieben:Mal ganz ehrlich - für einen EWU lohnt sich doch sowieso kein Fahrer. Man erkauft sich doch nur etwas mehr Freizeit. Ich habs durchexerziert und jetzt wo ich nur noch mit meiner Frau alleine fahre,
habe ich unterm Strich das gleiche Geld wenn nicht sogar mehr - bei unwesentlich mehr Fahrerei! Der weitere positive Aspekt - ich muss mich nicht mehr rumärgern!!!
Das ist richtig,
mich wundert es auch das Watti neuerdings ein Unternehmen leitet und sich nun Sorgen um seine Fahrer macht. :mrgreen:

Dr Saunders
User
Beiträge: 19
Registriert: 28.07.2014, 18:46
Wohnort: Berlin, am Wasser

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Dr Saunders » 18.09.2014, 21:26

sivas hat geschrieben:
Dr Saunders hat geschrieben:und die Unternehmer haben die Löhne exakt so zu zahlen: 8,50 E x Std. Punktum.
Das stimmt doch gar nicht !
§ 1 Mindestlohn
(1) Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf Zahlung eines Arbeitsentgelts mindestens in
Höhe des Mindestlohns durch den Arbeitgeber.
(2) Die Höhe des Mindestlohns beträgt ab dem 1. Januar 2015 brutto 8,50 Euro je Zeitstunde.

Das Arbeitsentgelt kann auch auf %-Basis ermittelt werden, wobei das Trinkgeld noch dazu kommt.
Bei der Lohnabrechnung wird geprüft, ob § 1, (1) erfüllt ist.
Du willst mich wohl auf'n Arm nehmen ?? Du schreibst nichts anderes, als was ich sage . Was soll der Quatsch mit dem Trinkgeld ? Und 8, 50 € sind 8,50 €.
Wie der Unternehmer das errechnet, ist sein Ding, mehr noch, sein Problem. Aber zahlen muß er genau diese Summe (Minimum.) Und nochmal: Was bitte stimmt an meiner Aussage nicht ?
Erfahrung ist eine teure Schule; aber Narren wollen anderswo nicht lernen !

Benutzeravatar
sivas
Vielschreiber
Beiträge: 2885
Registriert: 02.09.2011, 19:46
Wohnort: Südhessen

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von sivas » 21.09.2014, 11:11

ok, lassen wir das mit dem Trinkgeld mal weg. Meine Chefin sagte sofort: "dann muss ich das auch noch versteuern ..."
Es gibt aber Fälle, bei denen der Fahrer zu Schichtbeginn die 'Firmenkasse' mit Wechselgeld kriegt und nach Schichtende selbige mit allen Einnahmen abgibt.

der § 1 (1) sagt nichts über die Art der Berechnung des Arbeitsentgeltes aus. Er fordert nur, dass der Lohn, bezogen auf eine Arbeitsstunde, mindestens dem Mindestlohn nach (2) entsprechen muss.

Um diese Bedingung zu überprüfen, wird der Arbeitgeber nicht umhin kommen, dem Fahrer aufzuerlegen, einen Arbeitszeitnachweis zu führen. Was, wenn dieser das nicht tut?
Der einfachste Arbeitszeitnachweis ist der, dass zu Schichtbeginn die Fahrzeug-Tacho-Aufzeichnung auf '0' gedrückt wird. Am Schichtende sieht man dann die genaue 'Arbeits'-Zeit und schreibt diese dann mit auf den Schicht-Abrechnungszettel. Dann fehlen allerdings die Bereithaltungszeiten an den Halteplätzen, aber es gibt genügend Fälle, bei denen diese Zeiten gar nicht auftreten - der Fahrer fährt nur auftragsbezogen von seinem Zuhause aus. Bei entsprechendem Kundenstamm ist dies durchaus möglich, auch wenn die meisten Fahrten 'vorausplanbar' sind.

Ich werde nie einer Arbeitsentgeltberechnung auf Stundenbasis zustimmen, ich fahre nur mit Umsatzbeteiligung - wer will mir das verbieten ? es herrscht doch Vertragsfreiheit ...

Yes
Vielschreiber
Beiträge: 330
Registriert: 05.08.2005, 20:09
Wohnort: Hamburg

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Yes » 21.09.2014, 13:00

sivas hat geschrieben:ok, lassen wir das mit dem Trinkgeld mal weg. Meine Chefin sagte sofort: "dann muss ich das auch noch versteuern ..."
Du kannst Deine Chefin beruhigen. Das Trinkgeld gehört ihr nicht und sie braucht es auch nicht zu versteuern.
sivas hat geschrieben:Es gibt aber Fälle, bei denen der Fahrer zu Schichtbeginn die 'Firmenkasse' mit Wechselgeld kriegt und nach Schichtende selbige mit allen Einnahmen abgibt.
Selbst bei einer Firmenkasse muss der Fahrer kein Trinkgeld abgeben. Die Kasse ist für die betrieblichen Zahlungsvorgänge des Unternehmers gedacht. Trinkgelder (an angestellte Fahrer) sind regelmäßig keine Betriebseinnahmen. Der Fahrgast zahlt sie nicht an das Unternehmen, sondern allein dem Fahrer.
sivas hat geschrieben:er § 1 (1) sagt nichts über die Art der Berechnung des Arbeitsentgeltes aus. Er fordert nur, dass der Lohn, bezogen auf eine Arbeitsstunde, mindestens dem Mindestlohn nach (2) entsprechen muss.

Um diese Bedingung zu überprüfen, wird der Arbeitgeber nicht umhin kommen, dem Fahrer aufzuerlegen, einen Arbeitszeitnachweis zu führen. Was, wenn dieser das nicht tut?
Die Anfertigung von Arbeitszeitnachweisen liegt vorrangig im Interesse des Arbeitnehmers. Sie sollen sicherstellen, dass der Arbeitnehmer seine Gesundheit nicht durch Arbeit ruiniert, Nachtzuschläge und künftig auch den Mindestlohn vollständig erhält.

In kritischen Fällen empfiehlt es sich sogar, einen eigenen Arbeitszeitnachweis anzufertigen, um dem Unternehmer und ggf. später auch dem Gericht gegenüber überhaupt darlegen zu können, für wieviele Arbeitsstunden man die (Mindest-)Lohnzahlung und für welche Zeiten man Zuschläge verlangt. Ohne einen Stundennachweis ist dies unter Umständen sehr problematisch.
Zuletzt geändert von Yes am 21.09.2014, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Jim Bo
Vielschreiber
Beiträge: 1450
Registriert: 28.11.2013, 13:02
Wohnort: Deutschland

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Jim Bo » 21.09.2014, 13:16

sivas hat geschrieben: Um diese Bedingung zu überprüfen, wird der Arbeitgeber nicht umhin kommen, dem Fahrer aufzuerlegen, einen Arbeitszeitnachweis zu führen. Was, wenn dieser das nicht tut?
Der einfachste Arbeitszeitnachweis ist der, dass zu Schichtbeginn die Fahrzeug-Tacho-Aufzeichnung auf '0' gedrückt wird. Am Schichtende sieht man dann die genaue 'Arbeits'-Zeit und schreibt diese dann mit auf den Schicht-Abrechnungszettel. Dann fehlen allerdings die Bereithaltungszeiten an den Halteplätzen, aber es gibt genügend Fälle, bei denen diese Zeiten gar nicht auftreten - der Fahrer fährt nur auftragsbezogen von seinem Zuhause aus. Bei entsprechendem Kundenstamm ist dies durchaus möglich, auch wenn die meisten Fahrten 'vorausplanbar' sind.
Guck mal hier.

Ein Pocket PC mit Windows Mobile und einmalig in den Einstellungen die Buttons definieren, mehr braucht es nicht.

Die Namen der Button können sein:
Schichtbeginn
Schichtende
Pausenbeginn
Pausenende
Checkin Halteplatz
Checkout Halteplatz
Checkin Werkstatt
Checkout Werkstatt
Checkin Tankstelle
Checkout Tankstelle
Funkauftrag
Einsteigerauftrag
Winkerauftrag
Mytaxiauftrag
Telefonauftrag
Fahrauftrag beendet

Das Programm listet alle Buttons in einer Liste auf, die lässt sich scrollen und erstellt durch Buttonaktivierung automatisch Einträge in eine Tabelle. Die lässt sich exportieren und mit jeder Tabellenkalkulation bearbeiten. Dadurch ist die Arbeitszeiterfassung ganz fix erledigt.

Benutzeravatar
nightrider
Vielschreiber
Beiträge: 2052
Registriert: 31.01.2008, 03:37
Wohnort: IN

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von nightrider » 23.09.2014, 15:19

Hat hier irgendwer schon mal was gelesen von einer Pflicht Schichtzettel zu führen? Das gilt auch für Einzelunternehmer/Selbstfahrer, alle haben bereits schon immer diese Nachweispflicht, sie wird nur in der Praxis „vergessen” bzw. oft nicht angewendet, auch weil sehr, sehr viele Ämter diese noch nie verlangt haben und immer noch nicht verlangen, (ist halt zuviel Arbeit).
Ob die Uhr dabei vorher jedesmal auf 0 gestellt, oder einfach fortgeschrieben wird ist dabei belanglos.

Was die neuen Regelungen betrifft, falls es jemals zutreffen sollte, dass Wartezeiten geringer vergütet werden dürfen, so bieten die Anbieter wie Seibt & Straub bereits Lösungen dafür an, so dass die entsprechenden Berechnungsdaten quasi automatisch erfasst und den Unternehmern übermittelt werden (bei Funktaxen).

Doch nachdem die Verhandlungen zwischen Verdi und BZP ja gescheitert sind ist noch alles offen und sehr wahrscheinlich wird es nach dem 01.01. so rausgehen, dass sich der Markt „ausdünnt” und wir deutlich weniger angestellte Fahrer, wahrscheinlich sogar Konzessionen, (denn wer sollte sie fahren) haben werden von Garmisch bis Flensburg, überall.
Zuletzt geändert von nightrider am 23.09.2014, 15:20, insgesamt 1-mal geändert.
everybodys darling is everybodys hausdepp (FJS)

Benutzeravatar
sivas
Vielschreiber
Beiträge: 2885
Registriert: 02.09.2011, 19:46
Wohnort: Südhessen

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von sivas » 23.09.2014, 20:56

nightrider hat geschrieben:wir deutlich weniger angestellte Fahrer, wahrscheinlich sogar Konzessionen, (denn wer sollte sie fahren) haben werden
Genau !
Was soll die Drohung: 'wir werden Fahrer entlassen müssen' ...
Eigentlich müsste es heissen: 'wir werden Konzessionen zurückgeben müssen' - weil wir das dafür erfordere Fahrpersonal nicht bezahlen können.
Gut so !
Demnächst wird es mehr Einzelunternehmer geben (hoffentlich können die wenigstens rechnen) ...


Benutzeravatar
sivas
Vielschreiber
Beiträge: 2885
Registriert: 02.09.2011, 19:46
Wohnort: Südhessen

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von sivas » 23.09.2014, 21:26

tja, was macht der Herr Nipp mit seinen 65 Konzessionen, wenn er keine Fahrer mehr hat ?

Nachtrag: es ist nicht von 65 Konzessionen, sondern von 65 Arbeitsverhältnissen die Rede. 'tschuldigung
Zuletzt geändert von sivas am 23.09.2014, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
oldstrolch
Vielschreiber
Beiträge: 3843
Registriert: 25.07.2010, 02:16
Wohnort: bad oldesloe .... geflüchtet aus dem irrenhaus berlin. ;)

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von oldstrolch » 23.09.2014, 21:34

sivas hat geschrieben: Demnächst wird es mehr Einzelunternehmer geben (hoffentlich können die wenigstens rechnen) ...
ach das? woher nehmen die bisher ach so schlecht verdienenden angestellten die dann unternehmer sein wollen das kapital zum selbstständig machen.und wieviele sind schon ab der unternehmer prüfung gescheitert.
das mindestlohngesetz wird diverse fahrer in die arme dubioser firmen mit uber-charakter treiben.
tolle wurst.... viel erreicht... :(
ich würde mich ja mit dir geistig duellieren,aber du bist unbewaffnet


komm auf die dunkle seite der macht....wir haben kekse :D


hier klickenzum poppen:D

Benutzeravatar
SindSieFrei?
Vielschreiber
Beiträge: 4437
Registriert: 12.12.2009, 19:05
Wohnort: Hamburg

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von SindSieFrei? » 23.09.2014, 21:42

Poorboy hat geschrieben:...
Poorboy
Moin! Schön, dich mal wieder zu lesen!!! :wink:
Dura lex, sed lex.

Benutzeravatar
SindSieFrei?
Vielschreiber
Beiträge: 4437
Registriert: 12.12.2009, 19:05
Wohnort: Hamburg

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von SindSieFrei? » 23.09.2014, 21:53

sivas hat geschrieben:tja, was macht der Herr Nipp mit seinen 65 Konzessionen, wenn er keine Fahrer mehr hat ?

Nachtrag: es ist nicht von 65 Konzessionen, sondern von 65 Arbeitsverhältnissen die Rede. 'tschuldigung
Kollege Sivas, wenn ich dann das lese aus dem Link vom Spiegel oben:
...Das Unternehmen habe nicht nachweisen können, dass es tatsächlich seinen Betrieb einstellen will, sagte ein GVN-Sprecher. So konnte es keine Kündigungen von Räumlichkeiten und Leasingverträgen nachweisen. Es habe vielmehr die Möglichkeit eines Weiterbetriebs nach einem neuen Modell zur Sprache gebracht...
...Dann denke ich mir mein Teil! Sind zwar schmutzige Gedanken, aber denken darf man ja noch frei... :wink:

In diesem Sinne GN. (Hervorhebungen durch mich)
Dura lex, sed lex.

Benutzeravatar
Jim Bo
Vielschreiber
Beiträge: 1450
Registriert: 28.11.2013, 13:02
Wohnort: Deutschland

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Jim Bo » 23.09.2014, 22:20

sivas hat geschrieben: Was soll die Drohung: 'wir werden Fahrer entlassen müssen' ...
Eigentlich müsste es heissen: 'wir werden Konzessionen zurückgeben müssen' - weil wir das dafür erfordere Fahrpersonal nicht bezahlen können.
Demnächst wird es mehr Einzelunternehmer geben
Ist das so?

Wären zwei Unternehmer in einer Region nicht erfolgreicher als 200 ?
Kommt der Gewinn der Unternehmen nicht doch von der Masse an Fahrzeugen mit besetztem Personal ?
Es gilt doch, das Geld vom Kunden in die eigene Kasse zu wirtschaften, oder?
Woher soll man als Angesteller das Geld nehmen, ein Unternehmen zu gründen, wenn man jahrelang ausgebeutet wurde?
Damit fängt es doch an. Das heißt, es gibt schonmal ein Unternehmen, welches seine überschüssigen Konzessionen nicht mehr los bekommt ... es sei denn, man verkauft sie an ein Großunternehmen. Die werden nicht sofort pleite und die werden auch erstmal die ganz großen Kaufverträge abschließen. Noch mehr Geld fließt in die eigene Kasse. Mal ehrlich, je mehr Konzessionen ich habe, desto weniger Gewinn muss doch jede einzelne erbringen, damit es mir als Unternehmer gut geht. Bedeutet automatisch, dass mehr Geld ürbig bleibt, die bestehenden Arbeitsplätze zu festigen.

Die erste Zukunft könnte also so aussehen, dass es wenige Einzelunternehmer und noch weniger Mehrwagenunternehmer mit einer höheren Anzahl an Konzessionen vorhanden ist. Und genau die vielen Konzessionen werden die Einzelunternehmen in die Kniee zwingen, weil längere Standzeiten.

Die ersten Monate vielleicht auch Jahre gilt es durchzuhalten. Und da haben die Unternehmen mit Reserve es deutlich einfacher.

Benutzeravatar
Wikinger
Vielschreiber
Beiträge: 642
Registriert: 27.08.2004, 00:53
Wohnort: Thule

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Wikinger » 23.09.2014, 22:54

Ist schon komisch... alle machen sich ins Hemd, alle gehen von Veränderungen aus, weniger Konzen, weniger Fahrer...

Bei uns sagen alle, das wäre sowieso alles quatsch, und werden so weitermachen wie bisher. Nur die Idioten scheixxen sich in die Hosen, und die anderen lachen dann darüber...

Machen wir uns wirklich zuviel Sorgen?????????

Benutzeravatar
am
Moderator
Beiträge: 13187
Registriert: 18.03.2005, 17:29
Wohnort: Hansestadt Lübeck
Kontaktdaten:

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von am » 23.09.2014, 23:21

Ausser in Hamburg rechne ich bis 2017 nicht mit gravierenden Veränderungen. Möglicherweise wird er ein oder andere Ehrliche Autos abgeben oder aufhören, dafür sehe ich kurzfristige Mitnahmeeffekte bei neuen Marktteilnehmern, zumindest dort, wo es keine Konzessionsbegrenzung gibt.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

Guter_Kollege
Vielschreiber
Beiträge: 4269
Registriert: 29.11.2013, 00:28

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Guter_Kollege » 23.09.2014, 23:32

Man kennt das doch, ist doch immer dieselbe Methode von Unternehmen bei Lohnerhöhungen von Arbeitsplätzen zu reden.
war es jemals anders? Die Jacke sitzt den meisten dennoch immer noch näher als die Hose und jeder Unternehmer wird es
sich zweimal überlegen ob seine wertvollen Konzen aufgibt.
Nebenbei stellt er für die Taxibehörden damit unter Beweis dass er nicht zuverlässig unter Beachtung legaler Methoden
den Betrieb zu führen in der Lage ist.
warum sollte ihm die Behörde also jemals wieder eine neue Konzession erteilen, sollte er je später wieder auf die Idee kommen?

Poorboy
Vielschreiber
Beiträge: 5162
Registriert: 21.01.2005, 06:23

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Poorboy » 24.09.2014, 02:13

nightrider hat geschrieben:Hat hier irgendwer schon mal was gelesen von einer Pflicht Schichtzettel zu führen? Das gilt auch für Einzelunternehmer/Selbstfahrer
Blödsinn, zeig mal das Gesetz :mrgreen: :mrgreen:

Poorboy

Benutzeravatar
nightrider
Vielschreiber
Beiträge: 2052
Registriert: 31.01.2008, 03:37
Wohnort: IN

Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von nightrider » 24.09.2014, 03:53

Schade, es gibt hier leider zu viele ich nehme an Fahrer die nicht den Schimmer einer Ahnung von Betriebswirtschaft haben.

Das Einzige was sie können ist Neiddiskussionen führen, Unterstellungen breitzutreten und Thesen zu entwerfen wie egoistisch, bescheuert und unehrlich doch Unternehmer sind. Die Selben vergessen jedoch wie unehrlich sie selbst oft sind (Sieger) und wie scheinheilig.

Ich kann nur sagen, ich hoffe inständig, dass der Eine, oder Andere von euch im nächsten Jahr vielleicht selbst eine eigene Konzession bekommt, weil der Job einfach wegfällt. (Sollte er wenigstens das Bisschen Intelligenz besitzen die viel zu einfache Unternehmerprüfung zu schaffen).
Erst dann nämlich wenn man am eigenen Leib erfährt welche Kosten da auf einen zukommen und was man an Überraschungen erlebt und nicht zuletzt was ein Fahrer wirklich kostet, dann kann man mitreden und selbst vormachen wie es denn „richtig” ist und geht.

Aus der Hüfte schießen ohne jegliche Ahnung, ist sehr leicht, dann treffen hingegen ist sehr schwer.

Ich kann euch nur sagen, ich selbst habe vor ca 8 Jahren bei 0 angefangen, kein Geld, keine Ahnung, aber viel Enthusiasmus und Selbstdisziplin. Heute kann ich wirklich davon leben, habe keinen Cent Schulden und das 4. neue voll bezahlte Auto. Ich habe es auch mit Fahrern versucht, aber schnell wieder aufgegeben, denn die kosten tatsächlich nur Geld und bringen fast nichts.
Heute kann ich es mir leisten zu fahren wann und wie ich will und wenn ich mal nicht will, dann eben nicht und ja ich mache Urlaub und die Kiste steht einfach, schei... drauf es geht und ist billiger als ein Fahrer. Selbst und ständig, nur so geht`s.

Mir tun nicht die selbstsüchtigen Fahrer leid, die nur unterstellen, dass sie ausgenutzt werden, sondern die Unternehmer die selbst haftend viel riskiert haben und wahrscheinlich zumindest Einige auch viel verlieren werden, sehr viel, Manche wahrscheinlich verschuldet über beide Ohren.

Das soll jetzt bitte nicht falsch verstanden werden, es gibt viele ehrliche Fahrer die auch mitdenken und sich der Situation wohl bewusst sind, aber leider gibt es eben auch die die nur ihre scheinbaren Rechte kennen und sich auf die berufen, ohne Rücksicht auf Verluste, Letzteren viel Glück, ihr werdet es brauchen.
everybodys darling is everybodys hausdepp (FJS)

Antworten