Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Der virtuelle Taxitreff.
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IK
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von IK » 24.12.2014, 02:01

@ alsterblick

Danke für deine Mühe. Ich denke, ich weiß, was für mich und meinen Betrieb gut ist.
Übrigens ich hatte die Geräte am Anfang links verbaut, weil ich so schlau beraten wurde. Habe es immer bereut.
Aber wer es mag, soll seine Geräte links einbauen lassen. Ich kann damit gut leben.

Jedenfalls ist es so, dass ich das Gerät nicht nach links versetzen werden, damit die Raucher den "Überblick" behalten können.

roter stern
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von roter stern » 24.12.2014, 02:36

Ich habe da mal eine kleine Zwischenfrage:
Wenn alle 20 €/Std Hansels aufhören ( gekündigt werden oder selbst kündigen)
und nur noch die guten Hansels 30€/Std nachbleiben.
Sinkt dann nicht auch der Schnitt von den Guten ?
Zwangsläufig ?
Abseits aller konjunktourellen Unwägbarkeiten .
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roter stern
Zuletzt geändert von roter stern am 24.12.2014, 02:40, insgesamt 1-mal geändert.

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CPL5938
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von CPL5938 » 24.12.2014, 02:53

Also wenn zwei Nichtraucher darüber diskutieren, wo man das Funkgerät am besten verbaut, dann muss wirkliche Expertise her. Also:

Das Funkgerät ist grundsätzlich rechts zu verbauen. Es befindet sich dann quasi in der Mitte und kann von jeder Seite des Fahrzeugs erreicht werden. Der 30€/ Std.-Fahrer mit Nikotinsuchthintergrund kann dann so auch auf der Beifahrerseite inhalieren und das Funkgerät im Auge behalten. Die Beifahrerseite empfielt sich grundsätzlich, da der Aufenthalt eines Leistungsträgers in unmittelbarer Nähe zum fliessenden Verkehr nicht immer die sicherste Lösung ist.

Ein Funkgerät rechts bzw. dadurch in der Mitte angebracht, ermöglicht es dem rauchenden AN bei leicht geöffneter Tür oder offenem Fenster zu entscheiden welche Seite des Fahrzeugs er für sein gesundheitsschädliches Laster wählt und zwar abhängig von der Windrichtung!

Für die Windrichtung ist es dabei unerheblich ob der AN 20€ oder 30€ pro Std. einfährt, ebenso wie die Sicherheit vor ungewollten Körperkontakten mit vorbeifahrenden Zivilisten auf der Beifahrerseite unabhängig von der Umsatzhöhe zu kalkulieren ist.

Ausserdem kommt links das Navi, Mensch!
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Thomas-Michael Blinten
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 24.12.2014, 04:53

Danke cpl, besser hätte man es nicht erklären können :lol:
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Poorboy » 24.12.2014, 06:27

Diesen Raucher-Schwachsinn hat mir schon der Fahrer eines Betriebes aus IKs Umfeld erzählt! Da scheint es echte Meetings zum Thema "Wie betrüge ich das Personal ab Januar?" zu geben :mrgreen: !

Poorboy
Zuletzt geändert von Poorboy am 24.12.2014, 06:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von am » 24.12.2014, 09:58

Ich bin zwar - bisweilen renitenter - Nichtraucher aber so, wie IK es sich vorstellt, geht es sicher nicht.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Yes » 24.12.2014, 12:05

IK hat geschrieben:Jedenfalls ist es so, dass ich das Gerät nicht nach links versetzen werden, damit die Raucher den "Überblick" behalten können.
Dann wirst Du die Raucherpausen eben bezahlen müssen. Ein Rauchverbot, das dem billigen Ermessen nicht entspricht, ist gemäß § 106 Satz 1 GewO unwirksam. Das Verbot ist eine Weisung, die insbesondere dann nicht dem billigen Ermessen entspricht, wenn dem Arbeitgeber ein milderes Mittel zur Verfügung steht, um den Arbeitnehmer zu einem vertragsgemäßen Verhalten anzuhalten (so z. B. auch das von Dir eingebrachte Urteil des LAG Mainz). Mit dem fahrerseitigen Einbau des Funkgeräts stände Dir ein milderes Mittel zur Verfügung, um den Fahrer während des Rauchens zur Tourenbeschaffung zu veranlassen. Damit ist der Fahrer nicht mehr gezwungen, die bezahlte Arbeitszeit zum Rauchen zu unterbrechen.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von IK » 24.12.2014, 13:21

@ Yes

Wie du die Funkgeräte in deine Taxen einbaust, geht es mich nicht an. Ich aber weiß sehr genau, was für mein Betrieb besser ist. CPL sagte es schon: Die vorbeifahrenden Autos können einen rauchenden Fahrer, eingeqätscht zwischen der Fahrbahn und der Wagentür leicht mitnehmen. Solche Aktionen sind ohne Warnwest lebensgefährlich. Ich habe ein BG Schulung neulich gemacht. Was da alles Thema wurde, würde hier einige wundern. Rauchen auf der Berkehrsseite würde die BG auf Ort und Stelle einkassieren.

Andererseits ignorierst du die Tatsache, dass ein Fahrer auf deine Art und Weise das Auto doch vollqualmt. Er ist nicht in der Lage die Nachbarsektoren zu durchforsten. Ich möchte keine Leute beschäftigen, welche immer wieder sagen: Ach wie schön. Ich habe Position 10. Ich kann jetzt zwei Zigaretten rauchen. Das ist Arbeitsverweigerung. Und da ich Chef und Profi bin, entscheide ich, wie bei mir gearbeitet wird.

Wer Pause braucht, soll diese bekommen. Nur aufschreiben muss man diese.

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Jim Bo
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Jim Bo » 24.12.2014, 15:37

IK hat geschrieben:Ich möchte keine Leute beschäftigen, welche immer wieder sagen: Ach wie schön. Ich habe Position 10. Ich kann jetzt zwei Zigaretten rauchen. Das ist Arbeitsverweigerung.
Und wenn man über eine Stunde auf Pole Position an der Halte steht, weil es kein Auftrag gibt, ist das in deinen Augen auch Arbeitsverweigerung?

Generell kann man sagen, dass die Wahrscheinlichkeit an Halteplatz A auf Poleposition schneller einen Auftrag zu bekommen höher ist, als wenn man an Halteplatz B auf Position 10, 15 oder 20 steht.

Aber eine Wahrscheinlichkeit ist keine Garantie.

Anzumerken sei auch, dass die Wahrscheinlichkeit einen Auftrag vom eigenen Chef zu bekommen, gegen null tendiert. Bei dir auch IK?

Frage also: Wer verweigert denn die Arbeit ? :mrgreen:

Antwort: Niemand. Der Angestellte kümmert sich um sein Teil der Arbeit, der Chef um die Verwaltung. Wenn der Chef keine Wunder vollbringen will, dass er sich als Auftragsvermittler einsetzt, dann muss er von seinem Angestellten auch keine Wunder erwarten.

Nebenbei bemerkt, es gibt zwei Arten von Arbeitsverweigerung.

Die erste ist, man meldet sich erst gar nicht am Taxameter an und lässt das Fahrzeug stehen. Die Zweite ist, man meldet sich an und entfernt sich vom Fahrzeug.
Ersteres lässt sich mit Urlaub oder Krankheit begründen und würde nicht unbedingt zur Kündigung führen, Urlaubsschein bzw. Attest vom Arzt vorausgesetzt.
Letzteres ist schon schlimmer, denn ich glaube nicht, dass ein Unternehmer seinen Fahrern 6 Stunden Pause gewährt.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Poorboy » 24.12.2014, 17:12

Wir leben nicht in einer orientalischen Despotie sondern in einem Rechtsstaat.
Das werden einige Herren schmerzhaft lernen müssen.
Die großen Knüppel für die Lektionen stehen schon bereit.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von ilkoep » 24.12.2014, 18:48

IK hat geschrieben:Die vorbeifahrenden Autos können einen rauchenden Fahrer, eingeqätscht zwischen der Fahrbahn und der Wagentür leicht mitnehmen. Solche Aktionen sind ohne Warnwest lebensgefährlich. Ich habe ein BG Schulung neulich gemacht.
Und, wieviele Unfälle gab es da? Einen, zwei oder doch Null? Auf der Beifahrerseite ist der Kutscher den vorbeirasenden Radfahrern ausgeliefert. Wurde das in der BG-Schulung auch thematisiert?

Frohes Fest.

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CPL5938
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von CPL5938 » 26.12.2014, 17:39

Poorboy hat geschrieben:Die großen Knüppel für die Lektionen stehen schon bereit.
Wir erinnern uns noch gut als Du vom Schlachthaus in der Billstraße™ deliriert hast. Offenbar bist Du gerade in einem ähnlichen Zustand.
Dabei fällt mir ein: Den betreffenden Prozess hat IK gerade, naja - gewonnen. So viel zur Trefferquote Deiner Prophezeiungen.
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von CPL5938 » 26.12.2014, 17:44

Poorboy hat geschrieben:Diesen Raucher-Schwachsinn hat mir schon der Fahrer eines Betriebes aus IKs Umfeld erzählt! Da scheint es echte Meetings zum Thema "Wie betrüge ich das Personal ab Januar?" zu geben
Hast Du denn die Sachstand der Geschichte des Fahrers überprüft? Hat Deine Quelle daran teilgenommen oder hat er es selbst nur vom Hörensagen? Ist Deine Quelle in dem betreffenden Betrieb angestellt oder eher nicht?

Und war nicht ein Betrieb gemeint, in dem Du selbst früher als Fahrer angestellt warst? Diese Information stammt aus der selben Quelle, wie Deine Information. Ist Deine Geschichte also vielleicht nur eine Retourkutsche aus persönlichen Gründen?

Als Journalist wärst Du jedenfalls ebenso wenig zu gebrauchen, wie als Prophet.
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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Haschmich » 26.12.2014, 19:15

Ich bin Raucher.

Im Taxi darf aber bayernweit nicht geraucht werden. Von daher verstehe ich es nicht, dass es noch Taxis gibt, in denen geraucht wird, bzw. geraucht werden darf.

Wird ein Taxler mit Zigarette im Taxi erwischt, gibt es Funksperren von mehreren Stunden. Wird ein Taxler mehrmals im Taxi rauchend erwischt, oder ein Taxler, der das Rauchen von Fahrgästen im Taxi erlaubt, geht es zunächst an seinen Geldbeutel und danach an seinen PBS, was den Verlust seines Jobs bedeutet.

Ich persönlich rauche nur außerhalb des Taxis, aber in einer Entfernung, dass ich am Funkstand jederzeit die Zigarette weg werfen und mich ins Taxi schmeißen kann. Am Einsteigerstand wird die Zigarette sofort gelöscht, eventuell vorhandene Koffer eingeladen und los gefahren.

Ich bin zu jeder Zeit in Rufbereitschaft. Würde mir hier der Unternehmer kommen und meine Rauchpausen außerhalb des Taxis vom Zeitkonto abziehen wollen, dann müsste er mir erst mal beweisen, dass ich die Pausen so gestalte, dass es auch echte Pausen sind. Funk aus und Dachlicht aus. Solange Funk und/oder Dachlicht an sind, kann er gar nichts machen.

Mit meinem privaten Fahrzeug gehe ich genauso vor. Wenn ich meine, jetzt eine rauchen zu müssen, wird der nächste Rastplatz angefahren, ausgestiegen und geraucht. Danach fahre ich erst weiter. Nur dass ich da keinen Funk oder das Dachlicht ausschalten muss, weil ich ja praktisch immer Pause habe.
Zuletzt geändert von Haschmich am 26.12.2014, 19:20, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von am » 26.12.2014, 21:15

Das Rauchen in Taxis, Mietwagen und sonstigen öffentlichen Verkehrsmitteln ist bereits seit 2007 bundesweit verboten.
Es ging hier tatsächlich um das Rauchen ausserhalb des Taxis.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von ilkoep » 26.12.2014, 23:27

Haschmich hat geschrieben:
Im Taxi darf aber bayernweit nicht geraucht werden. Von daher verstehe ich es nicht, dass es noch Taxis gibt, in denen geraucht wird, bzw. geraucht werden darf.
Lies mal genau. Das Rauchen ist nur während der Personenbeförderung verboten. Wird in Bayern nicht anders sein. Glaube kaum dass der Unternehmer € 450,00 monatlich versteuert und den Aschenbecher bei seiner Urlaubsfahrt versiegelt.
Zuletzt geändert von ilkoep am 26.12.2014, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Poorboy » 26.12.2014, 23:40

Quatsch:

http://www.gesetze-im-internet.de/bnich ... 10007.html


Eine Unterscheidung gibt es da nicht!

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von ilkoep » 26.12.2014, 23:44

Poorboy hat geschrieben:Quatsch:
Lesen ist nicht jedermanns Stärke. Fackel abgeschraubt und was nun?

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von Poorboy » 27.12.2014, 00:15

Damit erlischt nicht die Taxizulassung!

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Re: Wie behalte ich trotz Mindestlohn meinen Job....

Beitrag von am » 27.12.2014, 02:10

Poorboy hat Recht
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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