Taxitarife im Bundesgebiet

Der virtuelle Taxitreff.
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Beitrag von User-ID » 29.04.2005, 01:35

der.joker hat geschrieben: Wie stellst du dir das mit den Kinotickets denn vor?
Wer soll die denn bezahlen?
naja, das zahlen die unternehmen die da mitmachen - quasi fair aufgeteilt - alle zahlen in einen Topf und dann bekommt der Kunde daraus seinen Bonus. In den Topf müssten natürlich auch die Partner zahlen, in dem Fall das tolle Kino oder so
der.joker hat geschrieben: Oder mit 200 Taxikilometer 10 km frei....
Wer übernimmt dann die Kosten für die Tour?
Die Taxe die gerade dran ist?
das geht eher nicht, logisch - außer die Taxe bekommt den Betrag aus so einem Topf wie oben zurück
der.joker hat geschrieben: Hast du dir die Unternehmen mal angeschaut?
Die kannst du sicher nicht mit einem Fuhrunternehmen vergleichen :!:
warum nicht? OBI z.B. sind immer Franchise - Läden also Privatleute, OBI ist keine Kette die immer mehr Filialen aufmachen - das sind jeweils Private Geschäftsmänner - könntest du auch machen wenn du willst

btw man müsste es ja auch nich so groß aufziehen wie PAYBACK - allein in Berlin halt

aber ich kann es mir gut vorstellen, das junge Leute das Taxi eher nehmen würden, wenn sie so Punkte sammeln und später was dafür kriegen würden.

oder man macht den Fahrpreis mal attraktiv und geht damit groß in Werbung - am besten fänd ich 1 Euro pro km - das ist leicht zu berechnen. und dadurch würde sich die Kundschaft enorm erhöhen.
da wär schluss mit ewig an der halte stehen

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Brittili
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Beitrag von Brittili » 29.04.2005, 10:35

@ Jokie

Findest du nicht seltsam das Taxikunden sich hier so sehr darum bemühen das Taxifahren für alle attraktiver zu machen?

Das sollten vielleicht mal Taxifahrer und Unternehmer tun.

Ideen die Anfangs abwegig erscheinen können manchmal ein echter "Kracher" sein.

Ein Beispiel.

Als ich auf den Hamburger Gründer Tagen mit einer Bankangestellten ins Gespräch kam, erzählte sie mir von einem Herren der einen Kredit in Höhe von 50.000 euro wollte. Sie lehnte ab, weil sie die Idee Tretroller für erwachsene zu produzieren von vorn herein für absolut unsinnig hielt. Genau dieser Herr hat sich, nachdem er den Kredit von einer anderen Bank bekam, eine "goldene Nase" verdient.

Der Fall liegt zwar etwas anders, zeigt jedoch, dass es gilt neue Wege zu gehen um erfolgreich zu sein. Selbst (oder gerade) in wirtschaftlich eher schlechteren Zeiten.

Also her mit den guten Ideen! :D :wink:

Viele liebe Grüße
Britta
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Beitrag von der.joker » 30.04.2005, 15:46

Findest du nicht seltsam das Taxikunden sich hier so sehr darum bemühen das Taxifahren für alle attraktiver zu machen?
Nee, eigentlich nich...du meinst auch bestimmt mit attraktiver, günstiger...
Z.B.:
am besten fänd ich 1 Euro pro km - das ist leicht zu berechnen
Jo...., und Sonntags umsonst... :lol:

Mal Spass bei seite....
Es ist ja nun mal kein Geheimniss, daß man mit Taxefahren nich reich wird und der Unternehmer auch nicht.

Taxefahren war schon immer und wird es immer bleiben....LUXUS !!
Schliesslich mietest du dir ein Auto mit Chauffeur.
Der Liter Diesel kostet über einen Euro, das Auto hat auch seine Kosten und dann macht die "Chauffeuse" es auch nicht aus lauter Zeitvertreib.

So'n Rabattsystem ist meiner meinung nach in diesem Gewerbe nicht umzusetzen.
Zuviel verschiedene Unternehmer, Verbände, Tarife und und und....

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Beitrag von jr » 30.04.2005, 20:04

Zuviel verschiedene Unternehmer, Verbände, Tarife und und und....
Vielleicht ist es daher doch nicht so falsch, wenn der AOK-Baden-Württemberg-Chef dem Gewerbe Anachronismus vorwirft?

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Beitrag von User-ID » 30.04.2005, 21:08

der.joker hat geschrieben: Jo...., und Sonntags umsonst...

Taxefahren war schon immer und wird es immer bleiben....LUXUS !!
Schliesslich mietest du dir ein Auto mit Chauffeur.

So'n Rabattsystem ist meiner meinung nach in diesem Gewerbe nicht umzusetzen.
Zuviel verschiedene Unternehmer, Verbände, Tarife und und und....
ne na wenn der Preis so günstig ist und das alle wissen, durch eine fette Werbeaktion - dann werden viiieeel mehr Taxi fahren - ergo, wir verdienen mehr - trotz den geringeren Preises (ich geb zu, dieser Schritt verklangt Mut - daher wird wahrscheinlich auch wenn dann immer nur erhöht)

Und wenn Taxi deiner Meinung nach Luxus sein soll, dann sind 6000 (angebliche) Luxusautos in B viel zu viel. Und Taxi ist nicht wirklich Luxus - vergiss es, es gibt einige Autos die tatsächlich neu sind und sogar Navi und Klima haben - aber lang nicht alle. Und dann fahren da auch Skoda und Toyota usw. rum -> Luxus?
Warum nicht (wie bei Bahn und Flug) 2 Klassen einführen? Also 5000 Taxen (u.a. diese ganzen megaalten Daimler) als 1 Euro-Taxen und dann einige Luxustaxen, die dann auch für so Couponfahrten genutzt würden - die könnten dann einfach irgendwie mehr Luxus haben (z.B. Handyladestation für den Kunden, Minibar ... oder was weiß ich)

und die Einstellung das man eh nix ändern könne kann doch nich dein ernst sein - dann darf man auch nicht meckern

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Beitrag von Brittili » 01.05.2005, 01:08

Jokie

ich habe den Preisvorschlag nicht gemacht. Das was passieren muss ist doch klar, oder bist Du vollkommen zufrieden mit den Bedingungen im Taxigewerbe?:wink:

Viele liebe Grüße

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Beitrag von MikeVeltel » 01.05.2005, 07:20

Bin gegen jede Art von Rabattierung. Autofahren mit Chauffeur (= Taxifahren) ist nun mal teuer und in gewissem Sinne eine Art "Luxus". Nicht Luxuslimousinen waren ja hier gemeint.

Mit Rabattaktionen - wozu man z. B. auch den unsinnigen Kurzstreckentarif in Berlin rechnen muss - subventioniert man ein ohnehin immer schlechter werdendes Geschäft. Unternehmer und Fahrer zahlen also immer mehr drauf. Wenn man damit einmal angefangen hat, kommt man aus dieser zusätzlichen Kostenfalle nicht mehr heraus.

Die Kundschaft, die ohnehin mit uns fährt (Hallo Brittili!), wird es ganz sicher freuen - klar! Aber zusätzliche Kundschaft wird man damit ganz sicher nicht hinter dem Ofen hervorlocken können.

Viele Menschen fahren nun mal prinzipiell nie Taxi, bzw. nur dann, wenn es überhaupt keine andere Möglichkeit gibt. Das Verhalten dieser Bevölkerungskreise ändert sich auch nicht durch "Spielchen" wie Punktesammeln, Kinokartengeschenke oder 'n paar €-Cent weniger pro Taxikilometer. Taxifahren ist nun mal mit all dem dahinterstehenden
Kostenapparat "teuer".

Lasst die Finger von diesen unsinnigen Rabattaktionen. Ihr schnürt euch selbst damit langfristig die Luft ab. Ihr setzt damit eine Deflations-Spirale in Gang, die ihr nachher nicht mehr anhalten, geschweige denn jemals wieder zurückdrehen könnt.

Der Einzelhandel hat diese bittere Lektion schon lernen müssen. Ganze Konzerne sind schon ins Schlingern geraten. Man verfolge nur aufmerksam den Wirtschaftsteil anspruchsvoller Tageszeitungen.

Lasst die Finger von diesen unausgegorenen Gedankenspielchen! Langfristig schadet ihr euch damit mehr, als es zunächst den Anschein haben mag. Jedes dieser hier angesprochenen "Spielchen" muss am Ende von irgend jemandem bezahlt werden. Und sei es auch "nur" durch noch längere Schichtzeiten, als wir sie ohnehin schon haben. Laut Düsseldorfer Taxigutachten betreiben wir ja jetzt schon eine gefährliche "Selbstausbeutung". Wer von dem Taxigeschäft leben muss, und das sind die meisten hier im Forum, hat schon heute immer weniger Geld übrig für seine Kranken- oder Altersvorsorge. Eine gefährliche Entwicklung für den einzelnen, aber auch für das gesamtgesellschaftliche Gefüge. Wollt ihr wirklich immer weiterdrehen an dieser Selbstausbeutungs-Spirale...?!

Quidquid agis, prudenter agas et respice finem! - "Was auch immer du tust, tue es klug, und bedenke das Ende!"

In diesem Sinne euch allen noch einen schönen "Tag der Arbeit"...!

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Beitrag von der.joker » 01.05.2005, 11:42

Mikie, du sprichst mir aus der Seele....
Warum nicht (wie bei Bahn und Flug) 2 Klassen einführen
Sieh es doch einfach mal so.....
1. Klasse Taxi.....2. Klasse den Bus mit 80 weiteren Fahrgästen im Stehen.
Wie Mikie es dir schon erklärt hat, der Luxus ist nicht das Auto sondern chauffiert zu werden.
Sicherlich wären Freifahrten, Kinotickets usw ne schöne Sache,
aber nur wenn sie auch jemand bezahlt.
Ich möchte sie nicht von meinen 3,50 Stundenlohn bezahlen, das wirst du sicher einsehen.
und die Einstellung das man eh nix ändern könne kann doch nich dein ernst sein - dann darf man auch nicht meckern
Dieser Satz ist doch ein wenig daneben, oder?
Was möchtest du eigentlich...?
Möchtest du den armen Kutschern zu mehr Verdienst verhelfen.....?
Oder möchtest du billiger nachts nach dem Feiern nach hause fahren ?
Ich glaube eher das zweite.
Wenn ich mir die wehrte Kundschaft z.B. aus dem Felix anschaue, die sich etliche 8-Euronen-Koktails reingezogen haben, und sich dann beschweren daß die Kurzstrecken abgeschaft werden sollen (weil sie ja dann lieber laufen würden), kann das Chauffieren nicht teuer genug sein.
Glaub mir, wenn der Km 3 Euronen kosten würde, würden sie nicht laufen.

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Beitrag von User-ID » 01.05.2005, 15:09

hm,
sicher, es gibt die Kunden die 3 Euro zahlen pro KM aber das ist nicht die mehrzahl.

wenn es diese günstigen Tarife gäbe würden wir doch nicht ärmer werden! Denn dann würden doch viieeel mehr Taxi fahren und es gäb ohne Ende zu tun - man käme gar nicht mehr zum abrechnen :-)
man muss isch das nur mal trauen
alle marketing strategien sagen ganz klar, das am Markt immer genug Geld für Dienstleistungen vorhanden ist - es ist nur eine Frage des Preises.
Und wenn es dem Taxigewerbe schlecht geht ... müssen die Preise runter.
Das hat ja sogar die SPD (oder besser der Schröder) geschnallt.
(was nicht heißen soll, dass ich je CDU wählen würde)

Und wenn du sagst, dass dadurch Ganze Konzerne sind schon ins Schlingern geraten sind, meinst du sicher Karstadt z.B. aber doch ganz sicher nicht Lidl ;-)
Naja, keine Angst ... wie auch immer - es scheint egal was wir hier reden, der Preis wird sicher nicht gesenkt - eher gehen wir einer nach dem anderen Pleite

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Beitrag von MikeVeltel » 01.05.2005, 21:28

Hallo User-ID,

du schreibst:
der Preis wird sicher nicht gesenkt - eher gehen wir einer nach dem anderen Pleite.
Nicht wir alle gehen "einer nach dem anderen" pleite, sondern nur diejenigen, die ihre Kostensituation nicht im Griff haben. Dieser Prozess der Marktbereinigung ist - zumindest in Düsseldorf - schon in vollem Gange. Er wird sich sogar noch beschleunigen.

Das Bündel von Maßnahmen, das hier in Düsseldorf angedacht und inzwischen teilweise auch umgesetzt wurde, fängt langsam an zu greifen. Und um die Kosten für die wirtschaftlich noch halbwegs gesunden Unternehmer nicht noch weiter unnütz aufzublähen, wollen wir eben genau solche hier angesprochenen Rabattspielchen explizit nicht! Auch unser Genossenschaftsvorstand will solche Experimente, die ja schon in anderen Städten fehlgeschlagen sind, nicht.

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Beitrag von User-ID » 01.05.2005, 22:43

Na dann macht es nicht!
Glückwunsch dass ihr euch da alle einig seid - ist was seltenes - allein dieser Punkt ist bewundernswert.

btw düsseldorf? ich mein ich war da noch nicht, aber das is schon die stadt wo doch es reichlich kohle gibt (und nicht die unter Tage ist). das is dann schon nochmal ne andere ausgangssituation - würde man in B nur um Gendarmenmarkt und imm südwesten fahren wär das ähnlich - aber da is ja noch der osten und drum herum ...

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Beitrag von nicht egal ! » 01.05.2005, 23:32

Guten abend liebe Kolleginnen und Kollegen ,

was marktbereinigt wirkt , allerdings nicht nur hier in Düsseldorf , ist zu 70 % der Euro !

>>>Nein es ist nichts teurer geworden<<<

-Das , was mit Service Taxi hier in Düsseldorf " angedacht " wurde , sollte eigentlich selbstverständlicher Kundenservice sein ( Fahrt vorsichtig und seid höflich zu den Kunden ) !
Außerdem wirkt hier marktbereinigend , das wir gerade dabei sind unsere
letzten Kunden an Rheintaxi zu verlieren .
Unsere Stärke war immer schneller zu sein als Rheintaxi , aber das ist seit Januar auch nicht mehr gegeben .
Bei gleichen Wartezeiten gibt es keinen besondern Grund mehr bei uns zu bestellen und womöglich noch einen vollkommen unfähigen oder unfreundlichen Fahrer zu bekommen . >Aus Kundensicht würde ich dann auch Rheintaxi bestellen< !
Also mit anderen Worten , es besteht dringender Handlungsbedarf !

Dieses System , was erstens teuer ist und zweitens nicht richtig funktioniert wird uns ohne Maßnahmen das Genick brechen !

Man kann auch eine Bundesweite " Pleite " als Marktbereinigung darstellen , es gibt nämlich keine Konsumenten mehr , wenn keiner mehr Geld übrig hat etwas zu konsumieren .
Vieleicht hat man da ein wenig zu viel bereinigt ? ! :?: :!:

Was sind denn 50 Euro , wenn du mal einkaufen gehst bei Aldi , Lidl , Extra und wie sie nicht alle heißen !
Da haste nichts Besonderes gekauft und denkst das sind 100 hundert Mark ( keine besonderen Markenprodukte ---Eigenmarken) und es ist gerade mal eine Tüte voll ) -----Ich hätte dann auch kein Geld mehr zum Taxi fahren übrig ! Der Kaffee an der Bude hat auch mal eine Mark gekostet , jetzt kostet er 1 Euro und so weiter !! :!:

Was hat der Euro uns gebracht ?
Nur Probleme brachte er , egal wie er gerade zum Dollar steht !
Der Kurs von 1,99 DM ist in den Köpfen der Leute fest verwurzelt und daran orientieren Sie sich auch !
Taxi fahren war der Luxus der sogenannten Mittelschicht (Mittelstand) , allerdings gibt es diese fast nicht mehr .
" Die Oberschicht " hat eigene Fahrer für ihre eigenen Autos !

Über eine weitere Tariferhöhung sollte man besser garnicht nachdenken ! :!:

nicht egal !

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Beitrag von Brittili » 02.05.2005, 00:56

Lieber Mike und lieber Jokie,

sicher habt ihr zwei recht. Dennoch muss etwas passieren oder meint ihr nicht?

Ich bin ein Fahrgast der fährt und fährt und fährt.

Aber Ihr braucht neue Fahrgäste.

Wie bekommt ihr also Leute ins Taxi?

Nein, billiger soll es nicht werden, schon klar.

Also wie???

Vorschlag: Schmeisst die bekloppten die weder Orts noch Sprachkenntnis haben raus aus dem Taxi und die Raser und die die Frauen belästigen auch.
Freut Euch über Kontrollen schließlich haben die guten Fahrer wie Ihr( lieber Mike und lieber Jokie) nichts zu befürchten.

Es wird etwas dauern aber sicher wäre der "Ruf" des Taxigewerbes um einiges besser nach einer solchen (blödes Wort aber mir fällt nichts besseres ein) Selektion.

Startet eine Image-Kampgne. (Gruß an Student)

Perutz hat mal geschrieben das ein Taxi in sehr vielen Situationen gerufen werden kann. Das muss so´n Kunde erst mal wissen. Also ...... dann mal ran an den Kundenspeck. Service Service Service!!!

Viele liebe Grüsse

Britta
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Beitrag von nicht egal ! » 02.05.2005, 01:15

Vorsicht S A T I R E !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich bin dafür , daß man allen Taxifahrern eine elektronische Fußfessel anlegen sollte ! :mrgreen: :mrgreen: 8)

Vielleicht auch zwei ! :mrgreen: :mrgreen: 8)

Euch allen allseits gute Fahrt !

nicht egal !

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Beitrag von jr » 02.05.2005, 08:54

Mike Veltel schrieb:
Nicht wir alle gehen "einer nach dem anderen" pleite, sondern nur diejenigen, die ihre Kostensituation nicht im Griff haben.
Wir haben vor allem ein Auslastungsproblem. Und das ändert sich mit Sicherheit nicht, wenn die Kostensituation der alleinige Dreh- und Angelpunkt für alle Denkprozesse ist.

Noch ein Wort zu den Rabatten: Konsequent wäre es, wenn die Gegner kreativerer Taxitarife auch bei den Gegenständen und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs auf Standardpreisen bestehen und/oder sich nicht durch Sonderangebote/Werbung zum Kauf bestimmter Produkte hinreißen lassen würden. Tante Emma könnte dankbar sein, wenn sie nicht schon im Grab läge.

Ich gebe nicht selten mein Geld für eigentlich unnötig teure Sachen aus (die Schokolade am Kiosk, das Brötchen an der Tankstelle etc.) - nur wer mein Geld bekommt, kann es schließlich danach wieder in mein Taxi zurücktragen.

Also, liebe Gegner von Rabatten, wie verhaltet ihr euch, wenn ihr eure Kaufkraft unter die Leute bringt?

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Beitrag von pl » 02.05.2005, 16:55

Die Kostensituation ist gewiß nicht der Punkt, an welchem die Marktbereinigung stattfindet. Im Verhältnis dazu ist die Schwankungsbreite zweier anderer Variablen viel zu groß - nämlich Lohnniveau (na gut, sind auch Kosten, aber sicher nicht dioe, an die du dachtest?) und vor allen Dingen Umsatz.

Nach allem, was ich von euch lese, gewinnt Rheintaxi ja doch nicht deshalb, weil das Konkurrenzsystem teurer wäre, sondern einfach, weil es die Umsätze in den Keller fährt.

Die Marktbereinigung findet an der Fähigkeit statt, Umsätze zu generieren und sonst nirgends.
Das weiß Rheintaxi, das weiß der Hansa, und das wissen auch die Rüpel im Gewerbe.

--pl.

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Beitrag von jr » 02.05.2005, 20:22

Bei Kosten denke ich auch an Lohn. Das ist ganz klar der größte Posten. Einsparungen dort bringen dementsprechend am meisten.

Wenn man dieses Statement als Fahrer macht, läuft man schnell Gefahr, dafür Prügel zu beziehen. Dennoch: Es spricht nichts dagegen, die Prozente zu drosseln, wenn dem eine Kompensation über größeren Umsatz entgegen steht. So haben am Ende alle mehr.

Alle? Nein - fast alle. Denn diejenigen, die beim Generieren von Umsatz nicht mithalten können, fallen natürlich hinten runter. Aber wo steht geschrieben, daß alle, die zur Zeit ein Taxi betreiben, damit bis in alle Ewigkeit weiterwurschteln können.

Wenn unser Auslastungsproblem gelöst ist, dann können wir auch etwas lockerer an das Thema "Taxitarife" heran gehen. Um es zu lösen, sollten wir schon mal ein wenig üben.

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Beitrag von der.joker » 03.05.2005, 01:49

alle marketing strategien sagen ganz klar, das am Markt immer genug Geld für Dienstleistungen vorhanden ist - es ist nur eine Frage des Preises
Nicht ganz.....
Es ist die Frage wieviel ist mir diese Dienstleistung wert :?:
Kleines Beispiel:
Letztens, Fahrgast steigt ein, 22.30 Uhr,
FG"Wo bekommt man jetzt noch Blumen"
I"Oh, am BHF Zoo ist der einzige den ich kenne"
FG"Ja, den kenne ich auch nur, ok dort hin bitte und retour"
Die Atmosphäre die er ins Auto mitbrachte, war recht betrübt.
Die Tour hat dann 31 mit Tip 35 gemacht.
Ich wette wenn sie 60 gekostet hätte wäre er in diesem Moment auch gefahren.
Ich meine damit, daß der Preis letztendlich nicht ausschlaggebend für die Misere der einzelnen Kutscher ist.
Vielmehr würde es dem Gewerbe guttun eine Konzessionsbeschränkung einzuführen.
Die Gewerbevertreter und Verantwortlichen glauben anscheinend, daß der Markt sich von selbst reguliert.
Mit einer Beschränkung würden z.B. sehr schnell alle schwarzen Schafe ausgeschaltet werden.
sicher habt ihr zwei recht. Dennoch muss etwas passieren oder meint ihr nicht?
Genau dies....
Aber Ihr braucht neue Fahrgäste
Falsch, weniger Taxen :!:

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Beitrag von Perutz » 03.05.2005, 05:07

Beispiel:
In Athen liegt der Taxitarif bei ca. 50% des hamburger Tarifs.
Die von mir gefragten Fahrer gaben einen Umsatz von ca. 200 Euro in 12 Stunden an. Wie das!!
Ganz einfach die Taxen in Athen fahren und fahren(einer zeigte mir seinen Tageszähler mit 52!Touren). Es ist so billig das jeder Athener ständig Taxe fährt. Kaum ein Athener fährt mit dem Auto in die Stadt, das macht man mit dem Taxi. Kinder fahren ganz selbstverständlich mit dem Taxi zum Sportplatz. Und meine Oma täglich zur Kirche. Es gibt auch kaum Halteposten denn die brauchen die nicht.

Das geht nur mit einer gesetzlich festgelegten Konzessionzahl.
.

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Beitrag von MikeVeltel » 03.05.2005, 07:04

In Griechenland fahren die lieben Collegas deswegen solche Umsätze, weil sie verschiedene Kunden in eigener Regie "zusammenpacken". Touren also, die ungefähr auf einer (Zickzack-)Linie liegen, werden zusammen gefahren, aber getrennt mit den verschiedenen Kunden abgerechnet. Ein "kleiner Umweg" in ein anderes Stadtviertel oder ins Nachbardorf ist da immer schon mal mit drin im "Programm". Das ist zwar unfair, aber so läuft das dort nun mal. - Für den deutschen Markt undenkbar, und darüberhinaus gesetzeswidrig!

Diese griechische Praxis ist dort zwar auch nicht erlaubt. Aber sie wird gesamtgesellschaftlich geduldet. Es soll dort schon (deutsche?) Taxikunden gegeben haben, die darauf bestanden haben, einzeln befördert zu werden. So was stört die lieben griechischen Collegas natürlich gewaltig, aber sie müssen dem Folge leisten.

Man sollte nicht Bananen mit Tomaten zu vergleichen suchen. Wir leben hier nicht in Griechenland :!:

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