Na Hans! Sind Deine wunden schon verheilt?

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TaMi
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Na Hans! Sind Deine wunden schon verheilt?

Beitrag von TaMi » 20.05.2009, 11:44

eigentlich vermeiden gebrannte kinder das feuer aber andere sind und bleiben unbelehrbar
Hans Meißner teilt mal wieder aus und geht geht mit dem Hamburger Modell hart ins Gericht.

(...)Herr Meißner wörtlich, „die meisten Taxiinhaber nicht einmal die vom BFH vorgeschriebenen Schichtaufzeichnungen schaffen und deshalb leichte Opfer jedes Finanzprüfers werden“...

http://www.taxi-heute.de/nachricht/news.php?id=60582
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Beitrag von q » 20.05.2009, 14:06

Die Frage ist: Was will uns dieser wegen Abgabenhinterziehung verurteile Taxifunktionär Meißner eigentlich sagen? Er ist gegen Kontrollen, weil die Taxenunternehmer (vermutlich seiner Münchner Taxi eG) zu dumm zum Schichtzettelausfüllen sind? Ist der betrunken?

Schwatzbacke
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Beitrag von Schwatzbacke » 20.05.2009, 15:43

egal, wie man zu Verbandsfunktionären steht, was soll diese Polemik ?

Meissner hat meines Wissens nach als Vorstand seiner Münchner Zentrale zu verantworten gehabt, daß über lange Zeit Falschanmeldungen bei geringfügig Beschäftigten durchgeführt wurden, die zu hinterzogenen Abgaben führten. Im Übrigen war und ist der Einsatz geringfügig Beschäftigter in der Taxibranche Usus und wird wohl nicht immer ganz korrekt gehandhabt (dies ist keine Entschuldigung für Meissner, sondern eine Beobachtung)

Dafür mußte er dann nach Aufdeckung und Verurteilung als BZP Präsident (zu Recht) seinen Hut nehmen, persönlich bereichert hat er sich dabei nicht.

Es ist beängstigend, wie gering die Hemmschwelle ist, alle und jeden von links hinten anzupinkeln, die sich engagiert in den Wind stellen (trifft nicht nur Meissner, sondern alle, die sich für ihre Geno oder Zentrale engagieren)

Und wer das Verhältnis Hartmann (Taxi Heute)/Meissner kennt, weiß solche Meldungen auch einzuordnen.

q

Beitrag von q » 20.05.2009, 17:57

Es ist beängstigend, wie gering die Hemmschwelle ist, alle und jeden von links hinten anzupinkeln, die sich engagiert in den Wind stellen (trifft nicht nur Meissner, sondern alle, die sich für ihre Geno oder Zentrale engagieren)
Damit muss man leben, wenn man sich engagiert. In den Wind stellt sich Meißner für sein durch einen Konzessionsstopp geschütztes Klientel, aber nicht für mich. Und sicherlich auch nicht für Münchner Taxenfahrer, die sich mit einem kleinen Taxi in einem einigermassen korrekten Umfeld eine bescheidene Existenz als Unternehmer aufbauen möchten, aber die horrenden Konzessionspreise nicht bezahlen können.

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Beitrag von C.L. » 20.05.2009, 22:46

@ vas

ich kenne persönlich jemanden, den es von Hamburg nach München verschlagen hat. Er hat sich eine Konzession für 10.000 € kaufen müssen und fährt seitdem in jeder Schicht min. 50 € mehr, als es in Hamburg der Fall war. Ist doch ein Rechenexempel ab wann sich das rechnet. Pauschal gegen eine Konzessionsbegrenzung zu schiessen halte ich für zweifelhaft. Man sollte sich auch mit den Fakten beschäftigen. Der Ist Zustand sorgt in Hamburg dafür das Kollegen ungleich mehr investieren, aber das sollte dir bekannt sein. :wink:


Gruß C.L.
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Beitrag von Stern 16 » 21.05.2009, 14:23

C.L. hat geschrieben:@ vas

ich kenne persönlich jemanden, den es von Hamburg nach München verschlagen hat. Er hat sich eine Konzession für 10.000 € kaufen müssen und fährt seitdem in jeder Schicht min. 50 € mehr, als es in Hamburg der Fall war. Ist doch ein Rechenexempel ab wann sich das rechnet. Pauschal gegen eine Konzessionsbegrenzung zu schiessen halte ich für zweifelhaft. Man sollte sich auch mit den Fakten beschäftigen. Der Ist Zustand sorgt in Hamburg dafür das Kollegen ungleich mehr investieren, aber das sollte dir bekannt sein. :wink:


Gruß C.L.
Es ist unglaublich!!!!! Es werden immer noch Konz. verkauft und auch noch mit dem Hinweis, das man ja pro Schicht 50€ mehr hat!? In xy Stadt? Konz. können nicht verkauft werden. Und wer das macht, verstößt gegen geltendes Recht. Und wer das auch noch "Verherrlicht", hat in diesem Gewerbe nix zu suchen. Und muß mit allen Mittel, die der Kreisbehörde zur verfügung stehen, bekämpft werden. Allein die Aufforderung ist strafbar. Egal ob HH, B ,D , ESW , KS oder sonst wo.

Und eine Konzessionsbeschränkung dient dazu, den Markt zu bereinigen. Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.
Gruß
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Beitrag von Eurodollar » 21.05.2009, 19:08

An sich sind es ja "Betriebsübergaben"...aber dieses passiert nur selten in wirklichkeit.Das ist ja auch gut so wenn mann aus altersgründen,krankheit usw verkauft aber in unsrere stadt wo es angeblich ein konzessionsstop gibt verkauft mann nur aus profit konzessionen und anschliessend stellt mann ein neuantrag auf erteilung einer konz.
Mann braucht noch nicht mal das fahrzeug mit verkaufen was eigentlich zum betrieb gehört.
Fazit:Die qualität lässt stark nach,es bilden sich monopol zentrallen,jeder scheisst jeden an,mann fährt heufiger ohne "uhr"und der tarif wird drasstisch erhöht (grössenwahnsinnig)
von Stern16:
Und eine Konzessionsbeschränkung dient dazu, den Markt zu bereinigen. Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.
Schön wäre es.......
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Beitrag von q » 21.05.2009, 19:54

Ja, diese als "Betriebsverkäufe" getarnten Konzessionshändel gehen mir auch auf den Senkel.



@C.L.: Meine Meinung zum Konz.stopp habe ich ja bereits geäussert. Es gibt korrektere ("Qualitätsdiskussion") Möglichkeiten, die Zahl der Taxen (und auch Mietwagen) zu begrenzen, nämlich über die Zugangsvoraussetzungen für die Unternehmer + Fahrer (Fachkundeprüfung und P-Schein Prüfung). Allerdings müsste eine derartige Begrenzung politisch auch gewollt sein.

Das es qualitative Mängel gibt, deutet der Meißner ja auch selber an ("die meisten Taxiinhaber nicht einmal die vom BFH vorgeschriebenen Schichtaufzeichnungen schaffen ... ")

Wenn in M die Geschäfte besser laufen, kann das 1000 Gründe haben, das muss nicht am Konz.stopp liegen. Vielleicht ist dort der Arbeitsmarkt entspannter als bei uns. Vielleicht gibt es dort keine Zentrale, die mit einem Sechstel der Taxen 70% der Funktouren wegfährt? Der Tarif? Die Zahl der arbeitswilligen P-Scheininhaber wird durch eine Konzessionsbeschränkung auf jeden Fall nicht begrenzt. Wäre mal interessant zu erfahren, ob es in München ein Problem ist, einen Job als Taxenfahrer zu bekommen. Erst dann würde eine Konzessionsbegrenzung einen Sinn machen.


Für mich hören sich diese Äusserungen des Funktionärs Meißner so an: "Amigos, ihr habt zwar alle keine Ahnung. Aber keine Angst, ich beschütze euch vor der bösen Konkurrenz und dem bösen Staat!"

Der kreative Umgang mit gerinfügig Beschäftigten dürfte Basis so einiger "erfolgreich" arbeitender Taxenbetriebe sein. Insofern liegt hier kein Kavaliersdelikt vor, deshalb darf man den Herrn auch angehen.



Nebenbei:

Ich bin kein Gegner des "Hamburger Modells" und erwarte langfristig auch Erfolge. Aber was die Märchenonkels vom Hansafunk auf ihren Deutschland-Tourneen so von sich geben, ist wirklich erstaunlich. Wenn man beim Hansa Monatsumsätze von 10000 € erzielen kann, hat das mit dem "Hamburger Modell" rein gar nichts zu tun. Und erst recht nichts mit der Hamburger Durchschnitts-Taxe. Die Fahrerlöhne sind angeblich wieder am Steigen??? Das einem Schreiberling in der LHT-Zeitung bei diesen Meldungen die Galle hoch kommt, kann ich nachvollziehen.

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Beitrag von C.L. » 21.05.2009, 20:53

Abend,
ok ich muss wohl meinen Standpunkt etwas relativieren. Ich bin auch gegen einen Handel mit Konzessionen und ich denke bei einem sauber begründeten Konzessionsstop kann die zuständige Behörde das umschreiben der Konzession auf einen anderen Inhaber verweigern.

Fakt ist, dass in Städten mit Konzessionsstop wie z.B. München oder Stuttgart das Gewerbe offenbar finanziell besser dasteht, als in Hamburg oder Berlin. Mir ist es auch völlig egal an welchen Schrauben gedreht wird, damit Umsatz und Gewinn wieder stimmen.

Hier gibt es einen Überhang von min. 500 Fahrzeugen, der Tarif ist eine Katastrophe, das Hamburger Modell bislang eine Lachnummer.
Außerdem steigt die Anzahl der Taxen seit Beginn 2009 wieder und das, obwohl das Geschäft um 10% ? eingebrochen ist.

D.h. lieber Stern ich verherrliche nichts, ich möchte lediglich das in Hamburg endlich etwas passiert, was ich auch am Monatsende merke. Die Konzessionen hier auf unter 3000 runterzufahren wäre sehr sinnvoll.
Sinnvoller jedenfalls als unter einem neoliebralen Deckmantel die Kollegen in einer 12 Stunden Schicht 8,5 Stunden auf Kunden warten zu lassen.

Gruß C.L.
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Beitrag von Muenchner » 22.05.2009, 04:33

Wäre mal interessant zu erfahren, ob es in München ein Problem ist, einen Job als Taxenfahrer zu bekommen. Erst dann würde eine Konzessionsbegrenzung einen Sinn machen.


Es ist überhaupt kein Problem einen Arbeitgeber zu finden.

Gruß
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Beitrag von Stern 16 » 22.05.2009, 14:37

Muenchner hat geschrieben:
Es ist überhaupt kein Problem einen Arbeitgeber zu finden.
Gruß
aus München
Das sehe ich auch so. Das Prob. ist aber das sich zu viele den Kuchen teilen wollen. Und das auf dem Rücken der Fahrerschaft ausgetragen wird. Wie manche MW.-Unternehmer auf den Trichter kommen, Umsatz mal x Taxen= x-mal mehr an gewinn?. Abenteuerlich. Wenn ich mir so die IHK- Blättchen durch die Republik anschauen, Sparte Insolvenzen, dann muß dem Streben nach Konzessionserweiterung der Unternehmer ein Riegel vorgeschoben werden. Und es muß viel mehr auf Gebietsschutz von den Behörden geachtet werden. Wir haben das Prob. mit den Mietwagen noch nicht in unserem Fürstentum. Aber wenn die Schnaken kommen....? Schnaken leben nicht lange, aber sie machen vieles kaputt.
Gruß
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Beitrag von am » 22.05.2009, 16:57

Unsere Schnaken leben schon seit 30 Jahren. Schlägste eine tot, kommen zwei nach.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Beitrag von Eurodollar » 22.05.2009, 17:52

was sind denn schnaken?Mietwagen?
Sag niemals nie

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Beitrag von q » 22.05.2009, 19:58

Muenchner hat geschrieben:
Es ist überhaupt kein Problem einen Arbeitgeber zu finden.

Gruß
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Wenn die Fahrer also trotz Konzessionsbegrenzung ausreichend Arbeitsplätze finden und die Umsätze/Stunde zufriedenstellend sind, wäre die Funktionsfähigkeit des Gewerbes in München auch ohne Konzessionsstopp gewährleistet. Es gibt in M wohl keine Taxenfahrerschwemme (Vermutlich aus arbeitsmarkttechnischen Gründen. Oder sind die Anforderungen bei der P-Scheinprüfung so hoch?) Wenn zusätzlich weitere Konzessionen erteilt würden, bekämen die Unternehmer Probleme mit der Besetzung dieser Taxen und müssten sie irgendwann wieder vom Markt nehmen (gesetzeskonforme Betriebsführung mal vorausgesetzt). Das könnte dann natürlich auch die Altunternehmer treffen. Davor haben sie Angst. Keine Angst haben müssten die Fahrer und die Unternehmer, die selber fahren.

Also hat der Konz.stopp in M (und andernorts) wohl 2 Gründe:
- die Altunternehmer wollen sich unerwünschte Konkurrenz (auch aus dem eigenen Fahrerlager) vom Hals halten
- die Konzession kann jetzt als Kapitalanlage (mit allerdings ziemlich unsicherer Renditeerwartung) gesehen werden (Konzessionshandel)

Na ja

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Beitrag von Muenchner » 23.05.2009, 06:38

Wenn ich mich recht erinnere gibt es in München schon seit Jahrzenten keine Konzessionen mehr vom Amt (sprich : für umsonst )
In München gibts ca. 3500 Konzessionen...viele davon sind bei den sog.
Mehrwagenunternehmer....welche händeringend Fahrer suchen.
Zum Münchner P-Schein: die Durchfallquote liegt bei der Prüfung bei 80%
Somit regelt sich auch eine evtl. aufkommende Fahrerschwemme.

Gruß
Muenchner

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Beitrag von yogi » 25.05.2009, 03:41

Muenchner hat geschrieben: Zum Münchner P-Schein: die Durchfallquote liegt bei der Prüfung bei 80%
Somit regelt sich auch eine evtl. aufkommende Fahrerschwemme.
Gruß
Muenchner
...da bleibt uns ja noch einiges erspart...kann nur für MG schreiben...

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Beitrag von Wattwurm » 31.05.2009, 20:39

Ich möchte gerne mal wissen ob Herr Meißner, der uns Taxiunternehmer unterstellt, wir wären zu blöde um Schichtzettel korrekt auszufüllen und zu verwalten, in der Lage ist ein Notebook zu bedienen oder mit einem I-Phone oder Blackberry E-Mails zu verschicken und abzurufen....?

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