[Test] ADAC zu D´dorf

Freies Düsseldorfer Taxiforum.
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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 30.10.2009, 19:43

Man sagt dem Premium-Chauffeur wie man gefahren werden möchte und er fährt prompt einen anderen Weg.
Auf meine Reklamation, dass er nicht den von mir gesagten Weg fahre, kam die Antwort : Ach is doch egal !
Geht gar nicht, Meldung ist das mindeste.
„Alle sind irre, aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht wird Philosoph genannt" (Ambrose Bierce)

Grossraum
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Beitrag von Grossraum » 31.10.2009, 11:49

Mahlzeit miteinander.....
Tja TMB......habe auch am selben abend noch bei RT angerufen und mich entsprechend beschwert. Mir wurde dann gesagt, dass die Fahrer die Anweisung hätten, den kürzesten Weg, also vom Navi vorgegeben, zu fahren.
Ob, und also aus eigener ErFAHRUNG, mein vorgegebener Weg kürzer war, interessierte die gar nicht !
Soviel zum Thema RT, respektive PREMIUM-CHAUFFEURE.

Schönes Wochenende
Gruß
Wolfgang

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Beitrag von am » 31.10.2009, 12:26

Das mit dem kürzesten Weg per Navi ist doch eigentlich häufig quatsch. In einer Stadt wie hier in Lübeck funktioniert das zwar eigentlich ganz gut und glücklicherweise entspricht die vorgeschlagene Route auch meist der eigenen, selbst jahrzehntelang gewählten Strecke, zumindest im City-nahen Bereich. Bei den Dimensionen Düsseldorfs oder vergleichbar kommt es doch wohl umso mehr auf die Erfahrung des Fahrers an, den günstigsten Weg zu fahren. Der besteht eben dort, wo es eine verkehrsbedingte Wartezeit gibt, nicht einfach nur aus dem küzesten Weg.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

der Clown
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Beitrag von der Clown » 31.10.2009, 13:17

Ja ja Großraum. wir kochen alle nur mit Wasser. Ob nun DTeG, RT oder was auch immer. Es ist daher müßig die offensichtlichen und scheinbaren Fehler des jeweiligen im Einzelnen durchzukauen.

Ich selber fahre selten mit Navi, aber wenn es zu einer Meinungsverschiedenheit kommt, wo es nicht zu einer Einigung kommt, dann wird das Navi für die Streckenlänge als Entscheidungsgrundlage genommen. Man kann sich auch gemeinsam den Routenverlauf ansehen und selbst diesen im Extremfall auch gemeinsam besprechen und mit Zwischenstops diesen jeweils verändern, um die Länge imer wieder neu bestimmen zu können. Es gibt in der Situation kein anderes Mittel, was schnell und unvoreingenommen die Streckenlänge und damit auch den Preis bestimmen kann. Und wenn Du jetzt mit verkehrsbedingter Wartezeit kommst und behauptest, daß Dein Vorschlag aufgrund des Verkehrsaufkommens günstiger wäre, dann schafft diese um der Klarheit halber einfach ab. Es gibt andere Wege um an sein Geld zu kommen.

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Beitrag von am » 31.10.2009, 13:24

der Clown hat geschrieben:.....Und wenn Du jetzt mit verkehrsbedingter Wartezeit kommst und behauptest, daß Dein Vorschlag aufgrund des Verkehrsaufkommens günstiger wäre, dann schafft diese um der Klarheit halber einfach ab. Es gibt andere Wege um an sein Geld zu kommen.

Eins der wenigen akzeptablen Argumente gegend die Wartezeit.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 31.10.2009, 15:52

Sorry, aber Wartezeit ist Arbeitszeit.
Im Büro stempelt man auch nicht aus wärend man auf die Akte wartet oder in der Bank wenn der Kunde den Überweisungsträger sucht.
Bei diesen Stuindenlöhnen in unserem Gewerbe sollte man nicht auch noch darauf verzichten.
Bei den meisten gilt (oder sollte gelten und steht auch genau so in der Fahr-und Funkordnung von RT) vorher mit dem Fahrgast die Strecke besprechen.
Wenn der Fahrgast eine bestimmte Strecke wünscht ist dieser Wunsch heilig ( hier steht wörtlich: Der Wunsch des Kunden ist nicht diskutabel, ausser bei unmöglichkeit :wink: ).
Deshalb würde mich eine Antwort wie die welche Wolfgang genannt hat (gelinde gesagt) verwundern.
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Beitrag von TAXI Wölfi » 31.10.2009, 16:21

Wenn ein Fahrgast eine Wunschstrecke vorgib, so muß gefahren werden wie es gewünscht wird. Egal ob TFZ oder RT, ob die Strecke kürzer oder länger ist. Der Kunde bezahlt und wird bedient wie gewünscht. Wir sind ein DIENSTLEISTUNGSGEWERBE. Da braucht man kein Wort drüber zu verlieren.

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Beitrag von der Clown » 31.10.2009, 18:07

Thomas-Michael Blinten hat geschrieben:Sorry, aber Wartezeit ist Arbeitszeit.
Im Büro stempelt man auch nicht aus wärend man auf die Akte wartet oder in der Bank wenn der Kunde den Überweisungsträger sucht.
Auf dem Amt oder in der Bank drücke ich als Kunde aber auch keine Stopuhr, um dann neben den bisherigen Gebühren auch den von mir verursachten Zeitaufwand zu bezahlen.

Wenn die Transparenz fehlt, dann öffnet man dem Betrug auch Tür und Tor. Selbst jüngst hier ist mal wieder erkannt worden, daß es nur ein paar schwarzer Schafe braucht, um ein ganzes Gewerbe zu diskreditieren. Also ist ein möglichst hoher Umsatz mit einem entsprechend hohen Tarif zu finden oder eher durch Kundenvertrauen? Wenn man die verkehrsbedingte Wartezeit unbedingt vergütet haben möchte, sollte man deswegen auch auf die Gefahr mangelnder Transparenz und Preisstabilität bei gleicher Strecke auf diese Vergütung beharren oder die verkehrsreichen Zeiten durch höheren km Tarif etc. erhöhen und dabei die Transparenz für den Kunden wahren?

q

Beitrag von q » 31.10.2009, 18:20

Sorry, aber Wartezeit ist Arbeitszeit
Irgendwas stimmt an diesem Argument nicht. Ist die unbezahlte Wartezeit auf dem Taxistand keine Arbeitszeit? Da läuft das Taxameter doch auch nicht.

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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 31.10.2009, 18:42

Dort bist aber auch nicht im Auftrag des Kunden.
Wer sollte dafür bezahlen
:wink:
Wartezeit ist dafür auch der falsche Ausdruck (Wartezeit wäre nur wenn der Kunde mich am Bestellort oder während eines Einkaufes "warten" ließe).
Eigentlich ist es eine Verkehrsbedingt langsame Fahrgeschwindigkeit.
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Beitrag von KehrenTAXI » 31.10.2009, 23:32

Noch einmal zu dem Dreckstaxi. Das war kein "Service-Taxi"!
freundlichst ;-)

Stefan Kehren


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Beitrag von Taxi-Insider » 01.11.2009, 08:40

Hinzu kommt, das es Ewigkeiten dauert und viel zu unregelmäßig veranlasst wird, den Tarif anzupassen. Jedes Jahr 2% wie bei den Ersatzteilen usw, das wäre doch sinnvoll ! Das ganze zum September oder Oktober und dann schreit kein Hahn danach.

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Beitrag von llbesyj » 01.11.2009, 11:39

Grossraum hat geschrieben: Es wurde ja leider auch nicht gesagt, ob es sich um einen RT-Fahrer oder einen TDeG Fahrer gehandelt hat.
@Wolfgang
im Video kann man aber sehr gut sehen, das das Fahrzeug eine helle Innenverkleidung hat, und als Werbung Aussen auf die Düsseldorfer Branchen hinweist. Damit dürfte es dann wohl KEIN Rhein Taxi gewesen sein. Was jetzt aber nicht heissen muss, das der werte Kollege vielleicht kein anderes Taxi beim Unternehmer gekriegt hat, und trotzdem an anderen Tagen ein Rhein Taxi fährt.

Außerdem fährt der " Kollege " mit einem blauen Kissen, damit er sich seine Klamotten nicht dreckig macht !

Ich hätte das Fahrzeug ja mal sauber gemacht ?
Optimal finde ich den Bereicht vom ADAC auch nicht, jedoch glaube ich schon das er das ganz gut wiederspiegelt.
Wenn ich als Fahrgast an den Halteplatz gehe, schaue ich auch bei der Wahl des Taxis nach dem saubersten Fzg. Außerdem erwarte ich einen vernünftig aussehenden und vertrauenserweckenden Taxifahrer und keinen Mopp der sich z.b. 3 Tage nicht rasiert hat und dem seine fettigen Haare an den Ohren kleben. Leider habe ich das in unserer schönen Stadt schon zwei, drei Mal erleben müssen.
ist das Kunst ?, oder kann das weg ?

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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 01.11.2009, 16:23

Wolfgang meinte nicht den Fahrer aus dem Video sondern den aus dem ADAC-Test mit dem Umweg (dessen Auto war wohl sauberer da der ADAC dies nicht bemängelte).
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Beitrag von am » 01.11.2009, 16:57

llbesyj hat geschrieben:...... der sich z.b. 3 Tage nicht rasiert hat ....
Nix gegen Dreitagebartdauerträger bitte. :wink:
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 01.11.2009, 17:54

Sehe ich auch so, was glaubt ihr wie schwer das Rasieren bei meinen Falten zu bewerkstelligen ist :shock:
Was die fettigen Haare betrifft, wer hat schon noch Haare :?:
Schöne Gesichter brauchen Platz :wink:
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Beitrag von am » 01.11.2009, 18:37

Oh, mein Spiegelbild..... :D
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Beitrag von Taxi Georg » 08.12.2009, 12:44

KehrenTAXI hat geschrieben:Noch einmal zu dem Dreckstaxi. Das war kein "Service-Taxi"!
Aber das hier! :lol:
Duisburg - Die genauere Überprüfung eines betagten Taxis in der Duisburger Innenstadt am 4.12.09 brachte Erstaunliches zutage.
Nicht nur, dass die Bremsanlage des Veteranen, der schon über eine halbe Million Kilometer hinter sich gebracht hat, kaum noch Wirkung zeigte.
Lichttechnisch funktionierte so gut wie gar nichts mehr an dem Taxi.

Aufgrund der Feststellungen eines Gutachters musste der Taxibetrieb mit diesem Fahrzeug sofort eingestellt werden.
Der Fahrgast, eine 90-jährige Dame, musste in ein anderes Taxi umsteigen, um ans Ziel zu gelangen.



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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 09.12.2009, 05:40

Da müssen die Geschäfte der Kollegen in Duisburg aber sehr schlecht laufen, bei uns sind die 500000 Km schon nach weniger als 5 Jahren erreicht :shock:
Oder sollte da etwa jemand am Km Zähler gedreht haben :twisted: , bei 500000 rede ich noch nicht von einem Veteranen :wink:
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Re: [Test] ADAC zu D´dorf

Beitrag von Taxi Georg » 19.11.2021, 11:34

Erinnerung (2009): Die schlechtesten Taxifahrer gibt’s in Düsseldorf
TheDuesseldorfer hat geschrieben:Wer in Düsseldorf lebt, wundert sich nicht weiter, dass Düsseldorfs Taxis im ADAC-Test schlecht abgeschnitten haben.
Bei der Qualität der Fahrer trägt die schönste Stadt am Rhein sogar das rote Laternchen.

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Kommentar:
Immer wieder süß.
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