Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Verlagerung der Postengespäche in das Internet.
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Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von TAXI-MAGAZIN.DE » 23.07.2020, 21:47

Gegen den Vorstand des Taxenverbandes LHT (Landesverband der Hamburger Taxenunternehmer) wurde aus der Verbandsbasis heraus ein Abwahlantrag eingereicht. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung soll darüber am morgigen Freitag entschieden werden.

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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von sivas » 24.07.2020, 06:52

Der neue Vorstand mit Bülent Aktas ... steht auch dem größten Taxibetrieb in Hamburg vor. Dieser Betrieb zog viel Kritik in der Branche auf sich, als er seine Fahrzeuge der lokalen Uber-Taxivermittlung anschloss.
Sich von Uber-Taxi vermitteln zu lassen, muss ja kein Fehler sein, es muss sich jedoch rechnen.
Was das Schöne an Uber ist: Sie zeigen dem althergebrachten Gewerbe wie in Zukunft zu vermitteln ist ! Anrufen war Gestern.

Wo bleibt die App, mit der ich ÜBERALL in Deutschland mir ein Taxi bestellen kann ?
Warum liessen sich nicht ALLE Taxiunternehmer von myTaxi vermitteln ?

Jetzt ist's zu spät, jetzt kommen die Mietwagen und manch einer im Gewerbe begrüsst das auch noch :twisted: Taxi halt ... das sagt Alles.
Täter ...

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Wäschewaschen beim LHT

Beitrag von TAXI-MAGAZIN.DE » 24.07.2020, 14:28

Kurz vor der Außerordentlichen Mitgliederversammlung des LHT, auf der der Vorstand abgewählt werden soll, haben sich beide Seiten kräftig munitioniert. Einem 28seitigen Konvolut mit Angriffen insbesondere gegen den seit Mai 2019 amtierenden Vorsitzenden Bülent Aktas, entgegnete dieser nun mit einem mehrseitigen Traktat, welches per WhatsApp bei LHT-Mitgliedern verbreitet wurde. Wir dokumentieren die beiden Sammlungen an teils sehr detailierten gegenseitigen Vorwürfen.

weiterlesen: http://taxi-magazin.de/taxi/topics/waes ... im-lht.php
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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von IK » 24.07.2020, 14:35

Bülent ist gerade im Urlaub. In seiner Abwesenheit wurde binnen fünf Tage eine Blitz-Versammlung einberufen. Er kann sich gar nicht daran beteiligen und sich zu den Vorwürfen äußern.

Aus meiner Sicht ist solches Vorgehen würdelos.
Dem Gegner auch die Möglichkeit zu nehmen sich zu verteidigen, kann nur jemand sich ausdenken, dessen Ziele unlauter sind.

Mehr kann man im Moment nicht sagen ...
Zuletzt geändert von IK am 24.07.2020, 14:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Aktas als LHT-Vorsitzender abgewählt

Beitrag von TAXI-MAGAZIN.DE » 24.07.2020, 17:24

Auf der heutigen, derzeit noch laufenden außerordentlichen LHT-Mitgliederversammlung wurde der Vorsitzende Bülent Aktas mit den Stimmen aller erschienenen Mitglieder abgewählt, ebenso die anderen Vorstandsmitglieder, die als Aktas-Vertraute gelten. Die restlichen Vorständler sind zurückgetreten.

Über die Ergebnisse der laufenden Neuwahlen und den Verlauf der Versammlung informiert TAXI-MAGAZIN.DE zum Wochenende.

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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von Taxiernst » 24.07.2020, 20:38

Insofern scheint das Ergebnis ja wohl auch vorprogrammiert und hier der Autor auch ein gewisses Interesse daran zu haben.

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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von TAXI-MAGAZIN.DE » 24.07.2020, 22:18

@ Taxiernst

Es sind im Artikel beide Seiten gleichermaßen zu Wort gekommen. Die Intention war und bleibt, etwas Transparenz in Vorgänge des (Hamburger) Taxigewerbes zu bringen, die ansonsten nur einigen Insidern bekannt gewesen wären. Nun kann sich jeder und jede ein eigenes Bild machen.

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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von 320CDI » 25.07.2020, 01:49

Die ganze Sache ist einfach nur peinlich.
Man hat noch nicht einmal den Anstand, die Persönlichkeitsrechte von Mitgliedern, Angestellten und unbeteiligten Schulungsteilnehmern zu wahren. Der Datenschutz wird völlig ignoriert. Mit Tranzparenz hat das nichts zu tun.
Mit der Weitergabe und Veröffentlichung solcher Dokumente und Informationen verspielt der LHT nicht nur sämtliches Vertrauen gegenüber seinen Mitgliedern - sondern auch gegenüber anderen Verbänden, den Behörden, der Politik, der Handelskammer u.a..
Solche Schmutzkampagnen schädigen den Ruf des gesamten Gewerbes. Mit "Herrn TAXI-MAGAZIN.DE" habt ihr Euch den "richtigen" Schreiberling an die Seite geholt.
Ein Anwalt wäre besser gewesen.

P.S. Vielleicht kann hier mal ein Admin einschreiten.

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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von am » 25.07.2020, 06:02

Der Schreiberling ist lediglich der Überbringer der schlechten Nachricht.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von Taxiernst » 25.07.2020, 08:52

TAXI-MAGAZIN.DE hat geschrieben:
24.07.2020, 22:18
@ Taxiernst
Es sind im Artikel beide Seiten gleichermaßen zu Wort gekommen.
Die zwei „Positionspapiere“ (PDF) sind Eingemachtes.
@IK hat es schon angedeutet, gestern lief eine Hinrichtung und „TAXI-MAGAZIN.DE“ hat diese insofern mitgefeiert, weil schon inmitten der Sitzung das Ergebnis rausging und es auf „TAXI-MAGAZIN.DE“ ansonsten doch auffällig still geworden ist.
Inhaltlich und zu den Personen kann ich mir selbst kein Urteil erlauben, außer dass Fahrer, die ich bei Aktas&Co kenne, durchaus zufrieden sind.

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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von eichi » 25.07.2020, 16:22

am hat geschrieben:
25.07.2020, 06:02
Der Schreiberling ist lediglich der Überbringer der schlechten Nachricht.
Der Schreiberling ist mehr als das.
Durch das Veröffentlichen der beiden Dokumente
wurde gegen Datenschutzprinzipien massiv verstoßen.
Namen und Adressen Beteiligter wurden nicht "verpixelt".
Allein die Wortwahl zu diesen beiden Dokumenten
(Traktat bzw. Konvolut) erscheint mir missgünstig.

Der Schreiberling wollte wohl nur die Anzahl der Leser
des Taxi-Magazins erhöhen.

Aus meiner Sicht hat er jedoch in soweit Recht, dass der
LHT außer den Schulungseinnahmen wenig Engagement
für das Taxigewerbe zeigte, Mietwagen waren hingegen
schon seit geraumer Zeit stets willkommener "Beifang".
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

Wattwurm
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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von Wattwurm » 26.07.2020, 12:38

FRAGEN ZUR SATZUNG

1. Wurden die Einladungen fristgerecht zugestellt?
2. War die Beschlussfähigkeit (Mindestanzahl der Mitglieder) gegeben?
3. Anhörung des Betroffenen erfolgt?
4. Verhältnismäßigkeit der Diszplinarmaßnahme (Verweis, Abmahnung, Ausschluss)
5. Rechtsmittelbelehrung erfolggt?
6. Wurde ein Protokoll geführt? (Der Betroffene hat Anspruch auf Einsicht)

Einen demokratisch gewählten Vorsitzenden mal eben so im Vorbeigehen einfach abzumeiern, das ist nicht so einfach...
Zuletzt geändert von Wattwurm am 26.07.2020, 12:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Marvin
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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von Marvin » 27.07.2020, 14:19

IK hat geschrieben:
24.07.2020, 14:35
Bülent ist gerade im Urlaub. In seiner Abwesenheit wurde binnen fünf Tage eine Blitz-Versammlung einberufen. Er kann sich gar nicht daran beteiligen und sich zu den Vorwürfen äußern. Aus meiner Sicht ist solches Vorgehen würdelos. Dem Gegner auch die Möglichkeit zu nehmen sich zu verteidigen, kann nur jemand sich ausdenken, dessen Ziele unlauter sind. Mehr kann man im Moment nicht sagen ...
Ob Michael Erdogans Ziele unlauter sind, ist reine Spekulation. Man kann nicht mal sagen, ob es überhaupt Ziele gibt, weil wenig davon nach außen dringt. Es gibt in diesem Verband keine sichtbare Bereitschaft, gewerbepolitische Ziele zu formulieren und darüber mit den Mitgliedern in den Diskurs zu treten.
Als nicht eingeweihter Beobachter kann man den Eindruck gewinnen, dass Michael Erdogan im Mai 2019 von Bülent Aktas aus dem Amt geputscht wurde und als Trostpreis einen Platz im erweiterten Vorstand erhielt. Jetzt wurde von ihm die Gunst der Stunde (und die vorgeblich katastrophale Situation des LHT) genutzt, um den Posten zurück zu erlangen. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck. Wer an der Situation in welcher Form beteiligt ist, lässt sich von außen natürlich schwer bewerten.
Es gab auf der Versammlung im Mai 2019 deutliche Kritik an Michaels Erdogans Arbeit. Der Vorwurf: Er habe die gewerbepolitische Tätigkeit praktisch eingestellt und ebenso die Kommunikation mit den Mitgliedern. Außerdem sei er als Mietwagen – Großunternehmer nicht der richtige Vertreter für die Belange des Taxengewerbes. Es gab von ihm so gut wie keine Gegenwehr, was man als Bestätigung der Vorwürfe oder als Kapitulation vor dem designierten Nachfolger werten könnte. Aber auch das ist reine Spekulation. Es war also klar, dass es personelle Veränderungen geben musste.
Meine erste naive Befürchtung, dass es keine Mitglieder für diese personelle Veränderung geben könnte, erwies sich allerdings als falsch. Es fand sich umgehend eine ausreichende Anzahl an Kandidaten, die sich vorher allerdings nicht nennenswert an der Diskussion beteiligt hatten. Es kam, wie vermutlich vorausgeplant: Kurze Vorstellung – und Ruckzuck stand die Mannschaft, ohne nennenswerte Aussage zur Zielsetzung. Der – möglicherweise im Vorwege ausgeknobelte – Vorstand wurde dann von den ca. 10 Prozent anwesenden Mitgliedern gewählt.
Natürlich hat jeder seine Chance verdient, aber was in den 13 Monaten im LHT vor sich ging, war offenbar inakzeptabel. Es gab im November Aussagen, dass Bülent weder Gewerbearbeit leiste, noch sonstige Tätigkeiten für den Verband erbringe. Darüber, welche Vorteile er für seinen Betrieb aus der LHT Schulung zog wurde lediglich spekuliert. Im Dezember erhielt der Gesamtvorstand einen Brief eines Mitglieds mit konkreten Fragen zu den Gerüchten, zur gewerbepolitischen Ausrichtung und zum aktuellen Arbeitsumfang der Vorstandstätigkeit. Dieses Schreiben wurde allen Vorstandsmitgliedern ausgehändigt, blieb jedoch vollständig unbeantwortet.
Die während Bülents Abwesenheit mit geringstmöglicher Ladungsfrist anberaumte außerordentliche Sitzung wurde in der Einladung mit finanziellen Nachteilen aus der Freistellung einer zuvor entlassenen Mitarbeiterin begründet. Das Papier mit den umfangreichen weitergehenden Vorwürfen hatten jedoch nur ausgewählte Mitglieder erhalten. Ebenso die Erwiderung von Bülent. Ich habe die Dokumente erst kurz vor der Versammlung von dritter Seite erhalten.
Die kurzfristige Einladung während Bülents Abwesenheit wurde auf der Versammlung kritisch hinterfragt. Begründet wurde das Vorgehen mit der Gefahr des schweren finanziellen Schadens im Falle einer weiteren Handlungsunfähigkeit, weil Gerichtsverfahren anhängig seien. Die vorgetragenen Zustände sind auch an Absurdität kaum zu überbieten: Die Vorstände verstecken angeblich das Vereinsvermögen voreinander - inklusive der Mitnahme der Bargeldbestände in den Urlaub. Über den Wahrheitsgehalt dieser Vorwürfe kann man als unbeteiligtes Mitglied nur spekulieren.
Es ist allerdings offensichtlich, dass sowohl der (dem Ersten fast gleichberechtigt) zweite Vorstand als auch die Mitglieder des erweiterten Vorstands nicht etwa Opfer der Umstände, sondern Mitverursacher sind, denn es wäre ihre Aufgabe gewesen, die Zustände zeitnah den Mitgliedern transparent zu machen. Das wurde auch auf der Versammlung kritisiert und damit „entkräftet“, dass ja Bülent vor dem März 2020 kaum anwesend war und somit wenig Schaden anrichten konnte. Die Aussage halte ich – freundlich formuliert - für fragwürdig.
Leider wurde einer geforderten Zäsur in der Verbandsarbeit mit der Chance zu einer umfassenden Neuausrichtung eine Absage erteilt: Es traten als Kandidaten zur Wahl des geschäftsführenden Vorstands wieder der alte Zweite und Michael Erdogan für volle drei Jahre ohne nennenswerte Aussage zu ihrer Zielsetzung an. Es gab allerdings auf der Versammlung auch keine personelle Alternative. Die Chance auf eine kommissarische Lösung, um zunächst die Missstände zu sondieren und möglichen neuen Kandidaten die Gelegenheit zur Orientierung zu geben, wurde durch die Kandidatur für die volle Amtszeit vernichtet.
Die Situation ist eher unerfreulich und gibt wenig Anlass zur Hoffnung auf eine umfassende Änderung der Misere: Es ist weiterhin der zweite Vorsitzende als mittelbarer Mitverursacher der Krise und der im vergangenen Jahr aufgrund unbefriedigender Arbeit „degradierte“ Altvorstand im Amt. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass sich lediglich die „Besitzverhältnisse“ geändert haben, nicht jedoch die Bereitschaft, die Mitgliederschaft als Souverän zu betrachten, dessen Interessen man zu vertreten hat. Themen wie Transparenz der Vorstandstätigkeit oder gewerbepolitische Richtungsfindung scheinen eine untergeordnete Rolle zu spielen. Es gibt keinerlei Kommunikationsstrukturen innerhalb des Verbandes. Offenbar nicht einmal mehr die aus Fremdartikeln und Werbung zusammenkopierte Hauspostille.
Es wäre aber falsch, die Entwicklung mit Häme zu betrachten, denn es wäre dringend erforderlich, mit dem LHT einen schlagkräftigen Gewerbeverband zu haben, der nicht abhängig von einer einzelnen Großzentrale ist. Sicher ist es legitim, dass eine große Genossenschaft Einfluss nehmen möchte und die Gewerbearbeit des Hansa Verbandes ist auch – besonders aufgrund der besseren finanziellen Ausstattung – substanziell gehaltvoller als die des LHT. Aber die Existenz einer unabhängigen Gewerbevertretung, besonders für die vielen Einzelunternehmer, ist nötiger als je zuvor.
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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von IK » 27.07.2020, 17:58

@Marvin
Ich selber kenne die Umstände nicht. Ich habe bei Facebook gelesen, dass Bülent für 10 Tage in der Türkei ist und war verblüfft hier zu lesen, dass es eine kurzfristige Eiberufung gab. Bülent ist wieder zurück. Die 5 Tage hätte man warten können. Das ist meine Meinung. Das wäre Putsch in meinen Augen. Erdogan wurde meines Wissens bei einer ordentlichen GV abgewählt.

Wie es aussieht, hat Bülent faktisch das Amt tatsächlich erst im März übernommen. Wieso und warum, kann ich nicht sagen.

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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von Taxiernst » 27.07.2020, 20:22

Es wird von einer hohen zweistelligen Anzahl neuer Mietwagenkonzessionen gesprochen, die in Noderstedt beantragt für HH relevant sein könnte. Im LHT-Gebilde scheint es hierzu Akteure zu geben. Nahezu 100 „neue“ Mietwagen würden in Norderstedt selbst kaum zu Brot kommen und eher in HH zu wildern beabsichtigen. Diese Mietwagenkonzessionen waren in HH auflagenbedingt wohl nicht zu bekommen. Welches (Taxi-) Blatt "spielt" der LHT perspektivisch ?

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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von Marvin » 27.07.2020, 21:19

IK hat geschrieben:
27.07.2020, 17:58
@Marvin
Ich selber kenne die Umstände nicht. Ich habe bei Facebook gelesen, dass Bülent für 10 Tage in der Türkei ist und war verblüfft hier zu lesen, dass es eine kurzfristige Eiberufung gab. Bülent ist wieder zurück. Die 5 Tage hätte man warten können. Das ist meine Meinung. Das wäre Putsch in meinen Augen. Erdogan wurde meines Wissens bei einer ordentlichen GV abgewählt.
Ein Putsch im eigentlichen Sinn war sicher Beides nicht, aber vermutlich taktisch gut vorbereitete Machtübernahmen, die für das Wahlvolk schwer durchschaubar waren. Als einigermaßen wahrscheinlich betrachte ich die Tatsache, dass die meisten Protagonisten auf die Meinung ihrer Mitglieder pfeifen. Oder zumindest nur die Meinung bestimmter Mitgliedergruppen respektieren.

Aber die nächste ordentliche Versammlung findet im September statt. Vielleicht geschieht ein Wunder und es findet sich ein unabhängiger Kandidat, der weder Groß- noch Mietwagenunternehmer ist und meine Aversion gegen Uber, Freenow und Moia teilt. Dann bin ich der Erste, der einen Abwahlantrag unterschreibt.

Ich hoffe auch, dass bis dahin etwas Licht ins Dunkel kommt, denn es wurde unter dem TOP „Sonstiges“ noch der Antrag eines Mitgliedes positiv beschieden, den geschassten Vorstandsmitgliedern Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben und diese allen Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. Sport, Spiel, Spannung.
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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von Marvin » 27.07.2020, 21:36

Taxiernst hat geschrieben:
27.07.2020, 20:22
Es wird von einer hohen zweistelligen Anzahl neuer Mietwagenkonzessionen gesprochen, die in Noderstedt beantragt für HH relevant sein könnte. Im LHT-Gebilde scheint es hierzu Akteure zu geben. Nahezu 100 „neue“ Mietwagen würden in Norderstedt selbst kaum zu Brot kommen und eher in HH zu wildern beabsichtigen. Diese Mietwagenkonzessionen waren in HH auflagenbedingt wohl nicht zu bekommen. Welches (Taxi-) Blatt "spielt" der LHT perspektivisch ?
Michael Erdogan hat 10 Mietwagen in HH. 80 hat er in Norderstedt beantragt. Auf Nachfrage hat er beteuert, diese ausschließlich für die Ausschreibung eines Großkunden zu nutzen, der Limousinenservices verlangt. Seine Fahrzeuge stünden nicht mit dem Taxengewerbe in Konkurrenz. Er besitzt lediglich eine Taxe und betreibt ansonsten nur Mietwagen. Ich halte diese Konstellation für problematisch für den Vorsitzenden eines Taxenverbands.

Bülent hatte offenbar nach der Wahl 100 Mietwagenkonzessionen in HH beantragt, das Ansinnen aber - meiner Erinnerung nach - nicht offenbart. Der Antrag ist jedoch abgelehnt worden.
Zuletzt geändert von Marvin am 27.07.2020, 21:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Abwahlantrag gegen LHT-Vorstand

Beitrag von Taxiernst » 27.07.2020, 23:52

Marvin hat geschrieben: Bülent hatte offenbar nach der Wahl 100 Mietwagenkonzessionen in HH beantragt, das Ansinnen aber - meiner Erinnerung nach - nicht offenbart. Der Antrag ist jedoch abgelehnt worden.
keine weiteren Fragen :roll:
(ja, von derart Bekundungen wurde mündlich gehört)

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