Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewerbes

Verlagerung der Postengespäche in das Internet.
TaxiBabsi
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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von TaxiBabsi » 30.07.2016, 16:00

@C.L.
Kann ja nur Hansa-Taxi sein, auf deren Webseite schreiben die von 800 Fahrzeugen.

http://www.taxi211211.de/ueber-uns/hansa-taxi.htm

Interessant was Du über die Übertragungsmöglichkeit zum Eintritt schreibst, das heißt der Deckel ist zu und man kann sich nur durch ausscheidende Kollegen für eine nicht unerhebliche Summe (bin erstaunt das Du den Preis mitteilst) einkaufen.

Preiswertere Alternative ist dann sicher auch mit MyTaxi zusammen zu arbeiten.
Zuletzt geändert von TaxiBabsi am 30.07.2016, 16:10, insgesamt 6-mal geändert.

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sivas
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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von sivas » 30.07.2016, 17:26

C.L. hat geschrieben:Bei 22km/h und 2,50€ auf den Besetztkilometer ergeben sich theoretisch 55€ Stundenumsatz.
heisst, dass ein höherer theoretischer Stundenumsatz nur mit mittelweiten (Auswärts-) Fahrten zu erzielen ist. Da picken allerdings die Mietwagen die Rosinen aus dem Kuchen, da sie an keinen Tarif gebunden sind.

Ob die Zusammenarbeit mit myTaxi 'preiswerter' ist, entscheidet die Auslastung, die bei dieser Kooperation erzielt werden kann.
Für einen alleinfahrenden Einzelunternehmer mag das zutreffen.

Diese vermeintliche Preiswürdigkeit von myTaxi ergibt sich aber für den EWU hauptsächlich durch die Einzelfahrtabrechnung.
Die Zentralen sollten von der Vermittlungsflatrate weg ! sie dient nur den MWU's, die ihre Fzge 24 Std besetzt halten.
Zuletzt geändert von sivas am 30.07.2016, 17:37, insgesamt 3-mal geändert.

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scarda
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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von scarda » 30.07.2016, 17:43

Liebe Gemeinde, es dräuen Zeiten herauf - - -
Ach Babs, alter Hamburger, Du schreibst ja immer noch als Kölner und -in getarnt. Dieser betont naive Ton passt gar nicht zu dir.
Fehlt nur noch, dass Du nach Hamburg umziehst, weil Du immer schon mal hier herumtrollen wolltest.
Schlage vor, Du weitest deine kölner Tarnindentität aus und "arbeitest dich in Hamburg eini", diesem interessanten Schmelztiegel der 5%ter.
Dein Motto könnte sein, ich wollte immer schon mal ein Wichtel im hamburger Taxenwesen sein.
Aber klar, die Zusammenarbeit mit mytaxi lohnt.
Ob du das nun als 1.VS vom Werbeverein noch mal und noch mal und noch mal betonst oder auch nicht.
Schon wieder ein Sack voll mehr Taxen, die Mindestlohn zahlen können.
Gilt aber nur für Hamburg. :wink:
5% vom Umsatz sind halt nur 5% die befriedigt werden - oder ein paar mehr mit weniger.
Hatte ich mir mehr von erwartet. Nach den Jahren des Geschreis. :wink: :wink:
Disruption ist wohl eher doch ganz normale Evolution mit viel TamTam drumherum.
Mir doch egal. Hauptsache meine Taschen sind voll.
Ich geh mir jetzt mal 90% der 5% abbeißen.
Mytaxi macht nämlich auch ohne deine Kampagne Spaß in der Kasse.
Eigentlich sogar mehr.
Zuletzt geändert von scarda am 30.07.2016, 17:45, insgesamt 1-mal geändert.
DEREGULIERUNG IST AUCH NUR REGULIERUNG. ZIELFÜHRENDE VORSCHLÄGE? NEIN? ACH SO!
Taxi_2017 ist gut, innovativ, technisch top, hat beste Fahrzeuge zu vernünftigen, regulierten Preisen
http://www.yumpu.com/de/document/view/2 ... toi-studie#

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von SindSieFrei? » 30.07.2016, 18:01

TaxiBabsi hat geschrieben:...
Interessant was Du über die Übertragungsmöglichkeit zum Eintritt schreibst, das heißt der Deckel ist zu und man kann sich nur durch ausscheidende Kollegen für eine nicht unerhebliche Summe (bin erstaunt das Du den Preis mitteilst) einkaufen.
...
Warum ist diese Mitteilung erstaunlich? Die Summe für den Geno-Anteil ist fix und alles darüber hinaus ist Verhandlungssache zwischen den Geschäftspartnern. Das hier leider mittlerweile eine Blase entstanden ist, die ich für gefährlich halte, wenn der Käufer ein EWU ist (ein Grund weshalb ich mich nicht selbständig machen will, da fängst du locker mit 70.000 Euro incl. Auto an und arbeitest erstmal gegen einen Schuldenberg an). Aber für die von CL beschriebene "Familienauslastung" ist das durchaus lohnend! So sind auch GbR-Modelle denkbar, auch dann kann das lohnend werden.

Ich bin ein Freund von genossenschaftlichen Organisationsformen, weil dort Taxifahrer für Kollegen arbeiten und nicht Großkapitalisten oder multinationale Konzerne für ihre eigene Tasche! Das Geld bleibt im Gewerbe und wird dem Gewerbe nicht entzogen! Dieses Wirtschaften innerhalb Hamburgs (das Geld bleibt in der Stadt) ist ein nicht unwesentlicher Teil des Erfolgsrezeptes in unserer Genossenschaft und in Hamburg. Anscheinend ist die große Mehrheit der Bevölkerung ebenso dieser Ansicht und vertraut uns und unserer Dienstleistung darum aus Überzeugung.

Siehst du Babsi, ich kann das auch mit der Werbung wie du, der Unterschied ist nur, unser Vorstand besteht aus 2 Personen, die jederzeit greifbar sind, und das ist mir allemal symphatischer als Herr "wie heißt der Neue?" bei MT, Daimler, Moovel? Hä??? :shock:
C.L. hat geschrieben:...
Ich bin weiterhin der festen Überzeugung, dass ein angestellter Fahrer hart an die 30€/Std. erlösen muss, um gesetzeskonform beschäftigt und entlohnt werden zu können.
...
Zustimmung! Du liegst näher bei 25€/h, aber grundsätzlich ist die Aussage korrekt. Fährst du MT @ CL?

LG
Dura lex, sed lex.

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von TaxiBabsi » 30.07.2016, 19:19

@SSF
Ich bin eine Freundin von allem wenn Kunden und Taxifahrer zufrieden sind. Das scheint in HH mit Hansa (und IMHO auch Rheintaxi in Düsseldorf) der Fall zu sein und ich freue mich für alle dortigen, Glückwunsch. Aber eine Genossenschaft ist kein Garant für ehrliches Arbeiten, auch bei Hansa gab es in der Vergangenheit schlimme Sündenfälle. Eine schnelle Entscheidungsführung ist bei Genossenschaften aufgrund dieser veralteten Gesellschaftsform schwer, Generalversammlungen müssen einberufen werden, können aufgrund der geringen Teilnahme leicht manipuliert werden und oft wird auch zuerst in die eigenen Taschen gewirtschaftet. Eine GmbH oder ein großer Konzern mit wenigen Führungsspitzen verringert natürlich die Mitsprache der angeschlossenen Unternehmer und erhöht deren Abhängigkeit, aber das wichtigste ist wie gut arbeitet der Kopf für Kunden und Anschlusspartner. Die Monopolgefahr und deren Nachteile gibt es unabhängig von der Gesellschaftsform.
Zuletzt geändert von TaxiBabsi am 30.07.2016, 19:33, insgesamt 4-mal geändert.

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scarda
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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von scarda » 30.07.2016, 22:17

Veraltet sind diktatorische Gesellschaftsformen.
Genossenschaften sind modern.
http://www.genossenschaftsinstitut.de/?q=Forschung
DEREGULIERUNG IST AUCH NUR REGULIERUNG. ZIELFÜHRENDE VORSCHLÄGE? NEIN? ACH SO!
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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von Gabba Gabba Hey » 31.07.2016, 12:44

Ich zitiere den Kollegen C.L

"Hamburg hat eine relativ lukrative Taxigenossenschaft mit 600 Taxen. Damit repräsentieren sie eine Minderheit der insgesamt 3200 Taxen in Hamburg, die Fahrer dieser Genossenschaft scheinen hier im Forum allerdings zahlreich vertreten zu sein. Dort kann man bei Stundenumsätzen zwischen 20 und 30€ irgendwie den Mindestlohn zahlen. Man kann dort seit einiger Zeit für 40.000€ einem scheidenen Genossen den Anteil abkaufen, was für einen EWU ohne Personal wenig Sinn macht. Für Unternehmer, die die ganze Familie auf der Droschke fahren lassen rechnet sich diese Investition durchaus, auch weil der Umsatzabstand zum Mitbewerb nach wie vor recht groß ist.°



C. L. ich bin bei deiner Einschätzung der wirtschaftlichen Lage des Taxengewerbes deiner Meinung. Die Hansataxen können nicht nur "irgendwie " den Mindestlohn zahlen,
sondern ganz legal !!!! Der Anteilskauf kann sich auch rechnen wenn gute Fahrer auf dem Hansataxi arbeiten, oder man eine GbR gründet und die Kosten teilt.

Lieber C.L., ich finde es dann aber albern , wenn du den Hansafunk in einem anderen Thread als "Rentnerfunk der Zukunft" bezeichnist, dem die jungen hippen Geschäftleute weglaufen. Da ist bei dir mehr der Wunsch Vater des Gedanken !!! Da mußt du dich schon mal klarer positonieren . Ich kann dir versicheren, das auch in
Zukunft die Hamburger/in in der Mehrheit mit den Hansataxen fahren wollen. Somit lohnt sich nach meiner Überzeugung weiterhin eine Investition in ein Genossenschaftanteil.
Lieben Gruss
Die Sache ging daneben, die Kutscher habens nicht kapiert :(

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von Pirat » 31.07.2016, 14:00

Somit lohnt sich nach meiner Überzeugung weiterhin eine Investition in ein Genossenschaftanteil.
Hört sich nach Stoever und Brockmöller an. (Telokom-Aktien)
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von Gabba Gabba Hey » 31.07.2016, 14:14

Was für ein müder Gag. Schön das hier Leute schreiben , die was vom Gewerbe verstehen :roll: :oops: :oops:
Die Sache ging daneben, die Kutscher habens nicht kapiert :(

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von Pirat » 31.07.2016, 14:36

Da gebe ich Dir recht, ich habe das Gewerbe nie verstanden!
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.

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C.L.
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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von C.L. » 31.07.2016, 16:45

@ Gabba Gabba Hey :
Ich muss mich nicht klarer positionieren, weil ich Einzelkämpfer bin.

Aus verschiedensten Gründen will ich mit dem Hansa nichts zu tun haben. Ich hoffe ich muss das nicht weiter ausführen...
Du allerdings machts den Job als HFT Fürsprecher wirklich ausgezeichnet.

Mytaxi wird weiter Kunden gewinnen, durch die extrem schnelle Bedienfähigkeit, durch das Payment, durch die Struktur einen jungen, dynamischen, technikaffinen Kundschaft. Ich persönlich bin aber schon länger kein MT Fan mehr, auch das hat seine ganz eigenen Gründe. Das ist lediglich eine Geschäftsbeziehung und eine Option hier und da mal einen Zehner mitzunehmen.

Für die Zukunft bin ich doch ein wenig skeptischer eingestellt als du, lieber Hxxxxx. Ich befürchte die Marke "Taxi" hat mittelfristig ausgedient.

LG C.L.
Zuletzt geändert von C.L. am 31.07.2016, 16:49, insgesamt 2-mal geändert.
same shit - different day

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von SindSieFrei? » 31.07.2016, 18:40

C.L. hat geschrieben:...
Mytaxi wird weiter Kunden gewinnen, durch die extrem schnelle Bedienfähigkeit, durch das Payment, durch die Struktur einen jungen, dynamischen, technikaffinen Kundschaft. Ich persönlich bin aber schon länger kein MT Fan mehr, auch das hat seine ganz eigenen Gründe. Das ist lediglich eine Geschäftsbeziehung und eine Option hier und da mal einen Zehner mitzunehmen.
...
Schnelle Bedienfähigkeit @ CL: Richtig! Liegt aber an dem Überangebot von MT Taxen und deren geringer Auslastung! Fr und Sa Nacht schließe ich dabei aus. Payment? Schon lange nicht mehr ein Alleinstellungsmerkmal.
Pirat hat geschrieben:
Somit lohnt sich nach meiner Überzeugung weiterhin eine Investition in ein Genossenschaftanteil.
Hört sich nach Stoever und Brockmöller an. (Telokom-Aktien)
Unter obig von mir und Gabba aufgezählten Parametern lohnt es sich ganz klar, obwohl ich den Kurs im Moment für absolut überbewertet halte! Das ist aber eine Sache zwischen Verkäufer und Käufer und nicht eine Sache der Geno!

LG
Dura lex, sed lex.

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von TaxiBabsi » 31.07.2016, 18:45

Stimme Dir in vielen Dingen zu, Christian.

Würden bei Hansa-Taxi auch solch hohe Eintrittsgelder bezahlt werden wenn der Hamburger Taximarkt kontingentiert wäre?

LG.
Zuletzt geändert von TaxiBabsi am 31.07.2016, 18:47, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von SindSieFrei? » 31.07.2016, 19:06

Eine allgemeine Konzessionsbeschränkung ist, siehe die Städte wo es sie gibt, kein Garant für eine wirtschaftlich gute Auslastung, Babsi! Viel entscheidender ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Gewerbe (alle Verbände) und der prüfenden Behörde! Das das "Hamburger Modell" dabei als Musterbeispiel für ganz Deutschland gilt, ist spätestens nach dem Taxigutachten von L&K für Berlin unbestreitbar.

LG
Dura lex, sed lex.

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von E. G. Engel » 31.07.2016, 19:26

@ ssf

Glaubst Du eigentlich alles selbst. was Du so schreibst?

pauline
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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von pauline » 31.07.2016, 19:45

@ ssf

Glaubst Du eigentlich alles selbst. was Du so schreibst?
Glaube versetzt Berge, mein Lieber !
Und das schon fast 45 Jahre.

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von Pirat » 31.07.2016, 19:58

SSF hat geschrieben:Das ist aber eine Sache zwischen Verkäufer und Käufer und nicht eine Sache der Geno!
Ob es eine Sache zwischen Verkäufer und Käufer ist und bleibt, bestimmt die Geno!
Ja, ja, Gebrauchtwagenhändler und Genossen....
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von eichi » 01.08.2016, 15:00

Zitat C.L.
Mytaxi wird weiter Kunden gewinnen, durch die extrem schnelle Bedienfähigkeit,...,
Das ist kein Alleinstellungsmerkmal, das können Mitbewerber genauso gut.
(Außer Stadtrandzentralen) Hier ist auch das Lungern vor Stammkunden,
vulgo "Unerlaubte Bereitstellung" bei MT verbreitet.
... durch das Payment...
Auch hier ist das ist kein Alleinstellungsmerkmal.
durch die Struktur einen jungen, dynamischen, technikaffinen Kundschaft.
Kein Argument, die können teilweise nicht mal erkennen,
welche App jetzt dieses Taxi gerufen hat. Werbeschaumblasen...

Vieles hängt am gut geschulten, kenntnisreichen Fahrer, der "Funk" ist nur Werkzeug.
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

Guter_Kollege
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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von Guter_Kollege » 01.08.2016, 19:27

TaxiBabsi hat geschrieben:Stimme Dir in vielen Dingen zu, Christian.

Würden bei Hansa-Taxi auch solch hohe Eintrittsgelder bezahlt werden wenn der Hamburger Taximarkt kontingentiert wäre?

LG.
Dann erst recht.

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Re: Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxigewe

Beitrag von TaxiBabsi » 01.08.2016, 19:41

Nicht in der Praxis, denn es steht den Taxi-Unternehmeranwärtern nicht unendliches Kapital zur Verfügung, der Handel mit Taxiunternehmen und zusätzlich der Genossenschaftsübertragungshandel wäre kaum zu stemmen. Es drängt sich der Gedanke auf das mit irgendwas Geld verdient werden muss: durch die fehlende Kontingentierung fällt das eine weg und wird durch das andere, nämlich die Genossenschaftsübertragungen ersetzt.

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