Demo in Hamburg Umfrage

Verlagerung der Postengespäche in das Internet.
Lotterliese
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Beitrag von Lotterliese » 01.10.2012, 11:35

scarda hat geschrieben:Guck einfach in reasoners Tabelle.
Die für dich das Maß aller Dinge darstellt?
Ist sie aber nicht. Guckst du hier .
Ein unter Idealvoraussetzungen schöngerechneter Gewinn ist nun mal kein realer Gewinn.
Weder für Unternehmer noch für Fahrer.

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scarda
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Beitrag von scarda » 01.10.2012, 11:38

Lotterliese hat geschrieben:
scarda hat geschrieben:Guck einfach in reasoners Tabelle.
Die für dich das Maß aller Dinge darstellt?
Ist sie aber nicht. Guckst du hier .
Ein unter Idealvoraussetzungen schöngerechneter Gewinn ist nun mal kein realer Gewinn.
Weder für Unternehmer noch für Fahrer.
Nö, ist aber guter Anhaltspunkt. Kommt der Realität, die ich erlebe sehr nahe. Hilft als Anschauungsmaterial. Darüber hinaus schrieb ich: kannst Du dir runter laden, ist n Excel, kannst nach deinen Massgaben Zahlen ändern und/oder Felder einfügen. Was also soll die Frage nach dem Mass aller Dinge?
Menno.
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Beitrag von reasoner » 01.10.2012, 20:35

Lotterliese hat geschrieben:
scarda hat geschrieben:Guck einfach in reasoners Tabelle.
Die für dich das Maß aller Dinge darstellt?
Ist sie aber nicht. Guckst du hier .
Ein unter Idealvoraussetzungen schöngerechneter Gewinn ist nun mal kein realer Gewinn.
Weder für Unternehmer noch für Fahrer.
Selbstverständlich ist er das.
Das ist eine Lex Ivica, speziell auf seinen Betrieb zugeschnitten. Steht in großen Lettern drüber.
Liebet eure Feinde, vielleicht schadet das ihrem Ruf

Schmidt-Taxi

Beitrag von Schmidt-Taxi » 01.10.2012, 20:36

Anna Chronismus hat geschrieben: Dummes Gelaber an Susis Biertresen ersetzt eben keine fundierte Sacharbeit, keine ordentliche Strategie und keine nachhaltige Gewerbearbeit.
A.C. Das Du es drauf hast mit gestanzten Worten (hast Du ja gelernt) Leute abzukanzeln, musst Du wahrlich nicht immer wieder unter Beweis stellen.
Du kannst es! Das streitet Dir keiner ab!

Aber eines bedenke bitte bei deiner Beuteilung: Dein Fleiss, mit Zahlen, Daten, Fakten, Strategien und Gewerbearbeit zu punkten ist nicht alles.

Die größten Veränderungen in (fast) allen sozialen Fragen gingen noch immer von der Strasse aus.
Gewerbeintellektuelle (oder solche mit Attitüde) die sich so herablassend gegen das einfache (Taxi)Volk wenden, haben auf der Stasse bei diesem keinen Erfolg.
Wennd as Mißtrauen gegen etablierte Unternehmerverbände groß ist, so hat das seinen Grund und seine Berechtigung.
Da nutzt es relativ wenig, wennd er HTV als kleiner Verband eine etwas andere Rolle spielt (spielen will).
Die Taxiarge als solches (und deren "mächtige" Protagonisten) erwecken nicht grade Vertrauen bei der breiten Arbeitnehmerschaft auf der Strasse.

Sie möchten, das alle Sozialpartner teilnehmen, habe ich das richtig verstanden?
Wo ist der Deal? Und bitte mehr als ein hohles Versprechen. Oder geht es nur um die Karenzminute? Wozu braucht es da die Arbeitnehmer? Weil sie Umsatzlohn bekommen, also ein ureigenes Interesse haben?
Oder heisst der Deal: KM weg für Anderes.
Wieso hüllen sich eigentlich die anderen Beteiligten dieser ominösen Arge-Demo in Schweigen? Bist Du deren alleiniger Sprecher? Kannst Du diesen möglichen Deal (welcher eigentlich?) versprechen und halten?

Und bitte sachliche Antworten, oder besser gar keine. das bißchen Kritik oben, wirst Du doch wohl aushalten, oder?

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Anna Chronismus
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Beitrag von Anna Chronismus » 01.10.2012, 21:07

Schmidt hat geschrieben:Die größten Veränderungen in (fast) allen sozialen Fragen gingen noch immer von der Strasse aus.
Gewerbeintellektuelle (oder solche mit Attitüde) die sich so herablassend gegen das einfache (Taxi)Volk wenden, haben auf der Stasse bei diesem keinen Erfolg.
Du meinst aber mit dem "einfachen (Taxi)Volk" nicht den Taxenunternehmer scarda? Der mit dem "Geschäftspartner" und DT-Aufsichtsrats-Vorsitzenden, der bei den Lohnprozente-Senkungen bei DT immer ganz vorneweg war.

Meine strategischen Ziele sind doch einfach zu begreifen: Mehr Geld ins Gewerbe, und dann das Mehr auf Weniger verteilen (z.B. auf 10% weniger). Die dann entstehenden finanziellen Spielräume insbesonder nutzen, um die Löhne und Einkommen der tatsächlich Fahrenden (angestellte und selbstständige) zu erhöhen. Dabei die externen Kosten z.B. für Vermittlung zu senken.

Nur, wenn mehr Geld ins Gewerbe kommt, kann man neue Verteilungskämpfe ausfechten. Ich würde mir wünschen, dass sich die angestellten Fahrer dann einen ordentlichen Anteil des Mehr sichern. Und: Eine ähnliche Chance auf mehr Geld für das Gewerbe wie derzeit bekommen wir nicht so schnell wieder. Entweder wir ergreifen diese, oder wir werden auch die nächsten Jahre darben.

Jemand schrieb hier sinngemäß: Erst die Kuh füttern, die man dann melken will. In dieser Reihenfolge.
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Beitrag von reasoner » 01.10.2012, 21:20

Anna Chronismus hat geschrieben:Mehr Geld ins Gewerbe, und dann das Mehr auf Weniger verteilen (z.B. auf 10% weniger). ... Dabei die externen Kosten z.B. für Vermittlung zu senken.
... weniger Taxis besser auslasten, Arbeitsabläufe optimieren, bspw. durch Softwareoptimierung (hier gehen die Apps in die total falsche Richtung, Stichwort: hoher Fehlfahrtanteil), Schwarzgeldunternehmer aus dem Markt drängen, Billigloehner mit Amtshilfe bekämpfen, da diese sich auch mit schlechtem Geschäft zufrieden geben (können), und somit die Taxistände verstopfen, Sonderspuren für Taxis freigeben, höhere Umlaufgeschwindigkeit ...

Klingt ganz gut.
Liebet eure Feinde, vielleicht schadet das ihrem Ruf

Schmidt-Taxi

Beitrag von Schmidt-Taxi » 01.10.2012, 21:20

Anna Chronismus hat geschrieben:

Meine strategischen Ziele sind doch einfach zu begreifen: Mehr Geld ins Gewerbe, und dann das Mehr auf Weniger verteilen (z.B. auf 10% weniger). Die dann entstehenden finanziellen Spielräume insbesonder nutzen, um die Löhne und Einkommen der tatsächlich Fahrenden (angestellte und selbstständige) zu erhöhen. Dabei die externen Kosten z.B. für Vermittlung zu senken.

Nur, wenn mehr Geld ins Gewerbe kommt, kann man neue Verteilungskämpfe ausfechten. Ich würde mir wünschen, dass sich die angestellten Fahrer dann einen ordentlichen Anteil des Mehr sichern. Und: Eine ähnliche Chance auf mehr Geld für das Gewerbe wie derzeit bekommen wir nicht so schnell wieder. Entweder wir ergreifen diese, oder wir werden auch die nächsten Jahre darben.

Jemand schrieb hier sinngemäß: Erst die Kuh füttern, die man dann melken will. In dieser Reihenfolge.
Deine strategischen Ziele sind mir nicht gänzlich unbekannt - wie Du eigentlich wissen müsstest ---- :wink:

Dennoch bleibt meine Frage nach dem "warum" des Vertrauensvorschuss' unbeantwortet, den Lohntaxler leisten soll.
Ach menno, ich wiederhole mich ständig: Das Thema "wo es nichts gibt, gibt es auch nichts zu verteilen" hatten wir doch schon.

Für mich gilt: Ein Deal, ein "Ehevertrag" mit Unternehmers ist mir lieber, als einer temporären Verliebtheit, als einem "gemeinsamen Interesse" zu vertrauen.
Nicht umsonst haben wir in Deutsche Land den Begriff "Sozialpartnerschaft". Das ist kein Ringelpiez.

Ich seh die Absicht wohl, allein, mir fehlt der Glaube.
Vielleicht sind andere da zutraulicher ....

Ansonsten stimme ich grundsätzlich natürlich den Massnahmen und auch denen von Reasoner zu.

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Beitrag von scarda » 01.10.2012, 22:29

Die Zeit wo die Verbände sich als Vertreter des Gesamtgewerbes profilieren können, läuft ab. Phrasen wie "erst mehr Geld ins Gewerbe, bevor was verteilt werden kann", leugnen den bereits heute möglichem Mindestlohn à la DGB. Diese Phrasen kennt man sonst nur von knallharten Arbeitgebervertretern. Wer das ausspricht wird denunziert. Nicht, dass ich anderes erwartet hätte. Da fehlt mir nicht nur der Glaube: da ist die Front klar. Wer mit den Verbänden demonstriert, ist auf dem falschen Weg. Auch da ist die Front klar.
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Beitrag von jr » 02.10.2012, 03:59

Link für die, die oben Beiträge vermissen: http://www.taxiforum.de/forum/viewtopic.php?t=8031

Schmidt-Taxi

Beitrag von Schmidt-Taxi » 03.10.2012, 02:52

Danke, brauche ich nicht. Gib mal lieber den Link, mit dem Du meinen Beitrag kommentarlos hast verschwinden lassen.
Gruß, Schmidt.

Schmidt-Taxi

Beitrag von Schmidt-Taxi » 03.10.2012, 03:14

Da hier an dieser Stelle bis heute absolut rein gar nichts an Angebot - ein Deal - von den Unternehmerverbänden - angekommen ist (eine "Einladung" an die verdi-gruppe habe ich allerdings vernommen), und sich auch sonst keiner der wirklich "mächtigen" Verbände (aufs relativ unbedeutende Taxigewerbe bezogen) dazu äußern mag. Muss man wohl annehmen, das auch kein Angebot gemacht werden soll. Unverbindliche Gespräche? Nein danke!
Ich habe (mit anderen) schon ein Flugblatt vorbereitet, das zu gegebenem Zeitpunkt auf der Strasse an Arbeitnehmerkollegen verteilt werden wird.
Inhalt: sich nicht von den Demo-Organisatoren, der sogenannten Taxiarge, verladen zu lassen. Deren Hauptorganisator und Befürworter und Unterstützer der Hansfunk in all seinen Erscheinungsformen sein dürfte. Und sich nicht an der Unternehmerdemo zu beteiligen!
"Gegebener Zeitpunkt" heisst: Wenn bis zu einem möglichen massiven Bewerben auf der Strasse (auch aufgehängte Anschläge am Flughafen etc.) für die Demo keine offizielle Einladung mit Themeninhalt und einem Verbesserungsangebot der Lohn- und Arbeitsplatzbedingungen (Arbeitsvertragsinhalte) an Lohnempfänger vorliegt.

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Beitrag von reasoner » 03.10.2012, 10:14

Schmidt hat geschrieben:Danke, brauche ich nicht. Gib mal lieber den Link, mit dem Du meinen Beitrag kommentarlos hast verschwinden lassen.
Gruß, Schmidt.
http://www.taxiforum.de/forum/viewtopic.php?t=8030
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Schmidt-Taxi

Beitrag von Schmidt-Taxi » 03.10.2012, 11:03

Upsss ..... :oops: :oops: :oops: :oops:

Hab ich echt nicht mehr gefunden!

Entschuldigung vielmals J.R.

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Beitrag von scarda » 03.10.2012, 14:24

Ich denke, es ist an der Zeit einen eigenen Fred zu eröffnen. Das Thema Mindestlohn ist jetzt in x Threads aufgefächert. Ein deutliches Zeichen, dass das Thema von allen Seiten belutscht wurde.

Also neuer Ansatz: Gewerkschaftsgruppen, Sinn und Unsinn, Findung im Rahmen des Demo-Themas oder gleich eigenes Thema?

Stell dir vor, die Arge lädt ver.di zur Demobeteiligung mit eigenen Fahnen ein, aber die die zukünftigen Verhandglungsgegenüber ziehen lieber in die nächste Kneipe und gründen die Basiszelle für künftige Tarifverhandlungen...

Treffen wir uns doch woanders und gehen eigenen Aufgaben nach.
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Schmidt-Taxi

Beitrag von Schmidt-Taxi » 03.10.2012, 20:00

Also, Taxiarge:
Möchtest Du Beteiligung von Arbeitnehmers an der "KM Weg!"-Demo? Und wenn ja, was ist Dein Brautgeschenk?

eichi
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Beitrag von eichi » 03.10.2012, 20:15

Schmiddel, den Kaffee mit Milch und Zucker?
Also wirklich...
Solange noch flächendeckend in Hamburg prozentuale Entlohnung vorherrscht,
solange ist die Karenzminute ein reinrassiges Arbeitnehmer-Thema.
Erst danach wird es für Unternehmer höhere Priorität bekommen in dem Maße,
wie es für AN an Wichtigkeit verliert.
Dass der Staat sich die Steuermehreinnahmen entgehen lässt, unbegreiflich.
Allen "Separatisten" sei die Frage gestellt, wessen Geschäft sie eigentlich betreiben?

Und, um es nochmals deutlich zu sagen, eine Umstellung auf Stundenlöhne darf nicht mit
einer Lohnkürzung einhergehen!
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

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Beitrag von scarda » 03.10.2012, 20:17

eichi hat geschrieben:Schmiddel, den Kaffee mit Milch und Zucker?
Also wirklich...
Solange noch flächendeckend in Hamburg prozentuale Entlohnung vorherrscht,
solange ist die Karenzminute ein reinrassiges Arbeitnehmer-Thema.
Erst danach wird es für Unternehmer höhere Priorität bekommen in dem Maße,
wie es für AN an Wichtigkeit verliert.
Dass der Staat sich die Steuermehreinnahmen entgehen lässt, unbegreiflich.
Allen "Separatisten" sei die Frage gestellt, wessen Geschäft sie eigentlich betreiben?

Und, um es nochmals deutlich zu sagen, eine Umstellung auf Stundenlöhne darf nicht mit
einer Lohnkürzung einhergehen!
Ein Sepratist ist wer nicht das Geschäft der AG betreibt?
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Beitrag von am » 03.10.2012, 20:58

Schmidt hat geschrieben:Also, Taxiarge:
Möchtest Du Beteiligung von Arbeitnehmers an der "KM Weg!"-Demo? Und wenn ja, was ist Dein Brautgeschenk?
Keine Prozentekürzung, solange noch vorrangig danach entlohnt wird.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

Schmidt-Taxi

Beitrag von Schmidt-Taxi » 03.10.2012, 21:04

eichi hat geschrieben:
Solange noch flächendeckend in Hamburg prozentuale Entlohnung vorherrscht,
solange ist die Karenzminute ein reinrassiges Arbeitnehmer-Thema.
Erst danach wird es für Unternehmer höhere Priorität bekommen in dem Maße,
wie es für AN an Wichtigkeit verliert.
Ursache und Wirkung auf den Kopf gestellt. Also wirklich .....
Dann noch ein bißchen Weichspüler hinterher ....
und schon sieht der ArⓈch aus wie ein Gesicht.
na denn Prost Mahlzeit.

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Beitrag von scarda » 03.10.2012, 21:43

Ich weiß jetzt immer noch nicht wer hier welchem Separatismus fröhnen möchte?

Karenzminuten-Separatismus? Ich sagte es schon: die Karenzminute kann man von mir aus gut oder blöde finden. Für oder gegen die geh ich nicht demonstrieren. Für weniger Stau oder gebt uns unsere Busspuren zur Gänze zurück, vielleicht. Für Tarifzuschläge zu bestimmten Zeiten, vielleicht.

Aber auch nicht mit den falschen Leuten.

Mindestlohn-Separatismus? Fordert doch auf eurer Demo einfach Mindestlohn sofort. Leugnet doch nicht, dass der heute schon drin sitzt.

Warum soll ich nich mit Umsatz-Wegleugnern gemein machen???

Ich gebe also einfach mal die Frage auf: wer mitdemomstriert, wessen Geschäft macht der?
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