Betriebsgründung: Einige Fragen!
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Betriebsgründung: Einige Fragen!
Hallo!
Nach langen Jahren als Fahrer in HH will ich es noch mal wissen:
Ich möchte mich selbstständig machen.
Und da habe ich ein paar Fragen, zu denen euch vielleicht etwas einfällt:
1. Die Taxe: Es soll ein VW Touran werden, neu oder gebraucht ist noch nicht
entschieden.
Welche Händler in oder bei HH verkaufen gebrauchte VW Taxen?
2. Die Unternehmensform
Wir wollen die Taxe zu zweit betreiben.
Welche Unternehmensform ist geeignet? (Ich vermute eine GbR?)
Müssen BEIDE Unternehmer die Fachkundeprüfung ("Unternehmerschein") absolviert
haben?
(Ich kann da in meinen alten Fachkunde-Unterlagen keine brauchbaren Infos
entdecken)
3. Für fundierte Beratung bzgl. Unternehmensgründung möchte ich mir noch
mal eine Nachhilfestunde bei einem in Taxidingen kompetenten Steuerberater
oder Rechtsanwalt nehmen. Irgendwelche Empfehlungen?
Vielen Dank schon mal für evtl. Antworten: va
Nach langen Jahren als Fahrer in HH will ich es noch mal wissen:
Ich möchte mich selbstständig machen.
Und da habe ich ein paar Fragen, zu denen euch vielleicht etwas einfällt:
1. Die Taxe: Es soll ein VW Touran werden, neu oder gebraucht ist noch nicht
entschieden.
Welche Händler in oder bei HH verkaufen gebrauchte VW Taxen?
2. Die Unternehmensform
Wir wollen die Taxe zu zweit betreiben.
Welche Unternehmensform ist geeignet? (Ich vermute eine GbR?)
Müssen BEIDE Unternehmer die Fachkundeprüfung ("Unternehmerschein") absolviert
haben?
(Ich kann da in meinen alten Fachkunde-Unterlagen keine brauchbaren Infos
entdecken)
3. Für fundierte Beratung bzgl. Unternehmensgründung möchte ich mir noch
mal eine Nachhilfestunde bei einem in Taxidingen kompetenten Steuerberater
oder Rechtsanwalt nehmen. Irgendwelche Empfehlungen?
Vielen Dank schon mal für evtl. Antworten: va
- homer
- Vielschreiber
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Re: Betriebsgründung: Einige Fragen!
Ich bin sicher daß es ausreicht wenn einer von Euch beiden den Sachukundenachweis bei der IHK erbracht hat. Möglicherweise besteht die Behörde dann bei kleinlicher (also behördentypischer) Auslegung allerdings darauf daß (theoretisch) auch nur der als "Geschäftsführer" fungieren darf. Da eine GbR aber sowieso nicht als solche eingetragen werden muß dürfte diese Unterscheidung letztlich keine echte Bedeutung haben. Auch für den selbst unter besten Freunden immer wieder möglichen Streitfall markiert das allein noch keinen wirklichen Zankapfel.va hat geschrieben: 2. Die Unternehmensform
Wir wollen die Taxe zu zweit betreiben.
Welche Unternehmensform ist geeignet? (Ich vermute eine GbR?)
Müssen BEIDE Unternehmer die Fachkundeprüfung ("Unternehmerschein") absolviert
haben?
(Ich kann da in meinen alten Fachkunde-Unterlagen keine brauchbaren Infos
entdecken)
Besondere Risiken in der Richtung sehe ich eher bei der unbeschränkten Haftung beider Partner. Habt Ihr mal über die Variante einer GmbH nachgedacht ? Ich denke das schafft klarere Verhältnisse vor allem wenn es nicht erfolgreich läuft, die Haftungsfragen zum Tragen kommen und z.B. einer wieder aussteigen möchte, der andere aber nicht
Zu 3. fallen mir lange vor Steuerberatern und Rechtsanwälten bei denen nunmal im Normalfall die Ladenkasse bereits beim Eintreten klingelt diverse erfahrene und qualifizierte Kollegen ein. Bei "dt" beispielsweise hat man immer schon auch auf die Beratung von neuen Unternehmern sehr viel Wert gelegt. Auch im Umfeld des TACH (siehe die Links bei www.taxi-hamburg.info) dürfte man da gut beraten sein, die Leute die dort z.B. auf die Sachkundeprüfung vorbereiten sollen wirklich gut sein.
Gutes höre ich auch über die Beratung und die seit einiger Zeit angebotenen diversen Fortbildungskurse (PC, Buchführung, Stadtführer beispielsweise ) die vom Verband in der Süderstraße angeboten werden (richtig Jörn, ich meine natürlich den Verband im ersten Stock
Zu den Kursen etc. siehe auch www.taxenunion.de - Schulung, Fortbildung
homer
Ich glaub ich hab mich verlesen :
Fachkunde zur Prüfung für angehende Unternehmer 660.- inkl. Gebühren.
Vor drei Jahren habe ich dafür 450.- gezahlt. Eine Kostensteigerung von 45% ist nicht von Pappe, wieder sieht man wer versucht am Gewerbe zu verdienen und dabei wohl jedliches Augenmaß verloren hat.
Spannend auch wer die Fäden vor Ort zieht. Es sind wieder mal die üblichen Verdächtigen, der irgendwie immer ein Pöstchen abstauben können.
Zur Frage von va :
Mir ist zu Ohren gekommen VW Jahnke bietet für den Touran 4 Jahre Garantie inkl. 300tkm an. Inkl. Leihtaxe bei Reparaturen. Da würde ich keinesfalls eine gebrauchte Kutsche kaufen. Deine anderen Fragen kannst du beim Kaffee Ingo und Günther von Tach stellen, die haben sicher Kontakte zu allen was mit dem Gewerbe zu tun hat.
Gute Nacht C.L.
Fachkunde zur Prüfung für angehende Unternehmer 660.- inkl. Gebühren.
Vor drei Jahren habe ich dafür 450.- gezahlt. Eine Kostensteigerung von 45% ist nicht von Pappe, wieder sieht man wer versucht am Gewerbe zu verdienen und dabei wohl jedliches Augenmaß verloren hat.
Spannend auch wer die Fäden vor Ort zieht. Es sind wieder mal die üblichen Verdächtigen, der irgendwie immer ein Pöstchen abstauben können.
Zur Frage von va :
Mir ist zu Ohren gekommen VW Jahnke bietet für den Touran 4 Jahre Garantie inkl. 300tkm an. Inkl. Leihtaxe bei Reparaturen. Da würde ich keinesfalls eine gebrauchte Kutsche kaufen. Deine anderen Fragen kannst du beim Kaffee Ingo und Günther von Tach stellen, die haben sicher Kontakte zu allen was mit dem Gewerbe zu tun hat.
Gute Nacht C.L.
- homer
- Vielschreiber
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Wo hast Du das gelesen ?C.L. hat geschrieben:Ich glaub ich hab mich verlesen :
Fachkunde zur Prüfung für angehende Unternehmer 660.- inkl. Gebühren.
Richtig scheint zu sein daß die Handelskammer ihre Prüfungsgebühren mal eben von 77,- auf 110,- Euro heraufgesetzt hat. Das sind aber auch noch nicht einmal 43%...
homer
Ähem,
die Kurse sind Schwachsinn und die reine Abzockerei.
Ich habe mir für € 25,- das blaue Lehrbuch gekauft und drei Mal durchgelesen.
Die Prüfung habe ich mit 102 % von 100 % bestanden. Der beste Teilnehmer hatte sogar 107 %.
Das geht so:
Frage: Nennen Sie vier Ausstattungsmerkmale, die für ein Taxi zwingend vorgeschrieben sind.
Ich habe mir erlaubt, sieben zu nennen.
Das gab dann drei Zusatzpunkte.
usw.
Poorboy
die Kurse sind Schwachsinn und die reine Abzockerei.
Ich habe mir für € 25,- das blaue Lehrbuch gekauft und drei Mal durchgelesen.
Die Prüfung habe ich mit 102 % von 100 % bestanden. Der beste Teilnehmer hatte sogar 107 %.
Das geht so:
Frage: Nennen Sie vier Ausstattungsmerkmale, die für ein Taxi zwingend vorgeschrieben sind.
Ich habe mir erlaubt, sieben zu nennen.
Das gab dann drei Zusatzpunkte.
usw.
Poorboy
Hallo homi,
gelesen hab ich das hier :
http://www.taxi-ausbildungszentrum-hamb ... ails_U.htm
...und wenn ich dann möchte das in den Tarif ein Aufschlag von 0,50€ für Kartenzahlung rein soll heißt es : Unzumutbar für unsere Kunden
Gruss C.L.
gelesen hab ich das hier :
http://www.taxi-ausbildungszentrum-hamb ... ails_U.htm
...und wenn ich dann möchte das in den Tarif ein Aufschlag von 0,50€ für Kartenzahlung rein soll heißt es : Unzumutbar für unsere Kunden
Gruss C.L.
- homer
- Vielschreiber
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- Registriert: 10.03.2005, 11:04
- Wohnort: 1.Wohnsitz : Norwegen / 2. Wohnsitz : Hamburch
@ C.L.
Es liegt mir absolut fern die Preise dieser diversen Verbände zu verteidigen, im Gegenteil - ich sehe das sogar eher wie poorboy als nicht notwendig an überhaupt an einem solchen Kurs teilzunehmen weil noch immer das Niveau der ganzen Sachkundeprüfung und des ganzen Berufszugangs sich irgendwo weit weit unten in den Kelleretagen bewegt.
Für etliche Neubewerber allerdings reichen offensichtlich selbst diese Kurse bei weitem nicht.
Mich stört nur die wenig präzise Argumentation und die mangelnde Sorgfalt im Umgang mit Zahlen bei C.L. - vergleichbare Kurse kosten etwa bei dem anderen Verband in der Süderstraße wenn ich mich nicht irre 450,- €, wobei deren Kurs gemessen an seinen Resultaten nicht nur um 50 € sondern sehr viel billiger sein müßte. Auf 660,- € komme ich aber nirgends, allenfalls auf 610,- wobei da die Gebühren der Handelskammer bereits mitgerechnet sind.
homer
Es liegt mir absolut fern die Preise dieser diversen Verbände zu verteidigen, im Gegenteil - ich sehe das sogar eher wie poorboy als nicht notwendig an überhaupt an einem solchen Kurs teilzunehmen weil noch immer das Niveau der ganzen Sachkundeprüfung und des ganzen Berufszugangs sich irgendwo weit weit unten in den Kelleretagen bewegt.
Für etliche Neubewerber allerdings reichen offensichtlich selbst diese Kurse bei weitem nicht.
Mich stört nur die wenig präzise Argumentation und die mangelnde Sorgfalt im Umgang mit Zahlen bei C.L. - vergleichbare Kurse kosten etwa bei dem anderen Verband in der Süderstraße wenn ich mich nicht irre 450,- €, wobei deren Kurs gemessen an seinen Resultaten nicht nur um 50 € sondern sehr viel billiger sein müßte. Auf 660,- € komme ich aber nirgends, allenfalls auf 610,- wobei da die Gebühren der Handelskammer bereits mitgerechnet sind.
homer
Hallo homer,
du bist kleinlich aber trotzdem gebe ich dir recht. Die Differenz zwischen 450 und 610 Euro sind 160 Euro = ca.27%
Ich vergleiche vielleicht Äpfel mit Birnen, frage mich aber trotzdem mit welcher Begründung derartige Gebühren erhoben werden ?
Mir geht doch nur darum aufzuzeigen, wer in welchem Maße an der Preisschraube dreht. Da können wir nach Diesel fragen, nach Erdgas, nach Gebühren für das Eichamt oder den EU _ Führerschein, der Pflicht ist, wenn man seinen P-Schein verlängern will.
Zum Vergleich die Preissteigerung im Tarif bei einer 5 km Durchschnittstour :
1994 9,40 € (2.- Grundbebühr + 5x1,23km +15% Wartezeit)
2005 10,10 € (2,10 Grundgebühr + 5x1,60 + 0 Wartezeit)
= 7,4%
Ich denke so bescheiden war sonst niemand in Hamburg, der irgendwie mit dem Taxengewerbe zu tun hat. Du schreibst ja selber die Handelskammer hat ihre Prüfungsgebühren von 77 auf 110.- erhöht, auch da fehlen mir die Worte.
Gruß C.L.
du bist kleinlich aber trotzdem gebe ich dir recht. Die Differenz zwischen 450 und 610 Euro sind 160 Euro = ca.27%
Ich vergleiche vielleicht Äpfel mit Birnen, frage mich aber trotzdem mit welcher Begründung derartige Gebühren erhoben werden ?
Mir geht doch nur darum aufzuzeigen, wer in welchem Maße an der Preisschraube dreht. Da können wir nach Diesel fragen, nach Erdgas, nach Gebühren für das Eichamt oder den EU _ Führerschein, der Pflicht ist, wenn man seinen P-Schein verlängern will.
Zum Vergleich die Preissteigerung im Tarif bei einer 5 km Durchschnittstour :
1994 9,40 € (2.- Grundbebühr + 5x1,23km +15% Wartezeit)
2005 10,10 € (2,10 Grundgebühr + 5x1,60 + 0 Wartezeit)
= 7,4%
Ich denke so bescheiden war sonst niemand in Hamburg, der irgendwie mit dem Taxengewerbe zu tun hat. Du schreibst ja selber die Handelskammer hat ihre Prüfungsgebühren von 77 auf 110.- erhöht, auch da fehlen mir die Worte.
Gruß C.L.
Mit welchem Recht nimmt Mercedes für ein Auto mit 5 Sitzen, Kofferraum und 4 Rädern 35.000 Euro, wo es doch den Dacia Logan mit 5 Sitzen, Kofferraum und 4 Rädern für 8.000 Euro gibt.
Woher dieser unverschämte Aufschlag von 337 % ? Aber so kennt man sie ja, diese Abzocker.
Nur weil die Hansa-Lehrgangsteilnehmer zu ca. 80 % die Prüfung bestehen und die anderen zu ca. 80 % durchfallen (Auskunft Handelskammer) ist das noch lange kein Grund, derartig hinzulangen.
Unverschämtheit !
P.S. Auch hier hat der Hansa mal wieder die Nase vorn - so'n Sch... auch !
Woher dieser unverschämte Aufschlag von 337 % ? Aber so kennt man sie ja, diese Abzocker.
Nur weil die Hansa-Lehrgangsteilnehmer zu ca. 80 % die Prüfung bestehen und die anderen zu ca. 80 % durchfallen (Auskunft Handelskammer) ist das noch lange kein Grund, derartig hinzulangen.
Unverschämtheit !
P.S. Auch hier hat der Hansa mal wieder die Nase vorn - so'n Sch... auch !
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@ homer, yellow, C.L.
Vielen Dank für die Adressen und Links!
Ich werden demnächst mal bei der Taxenunion vorsprechen.
@ poorboy
Ich fand den Fachkundekurs (beim LHT) auch nicht so prickelnd.
Aber über so aufregende Sachen wie BOKraft, PBefG, ArbZG und ähnliches
alleine zu Hause zu lesen, wäre nicht so mein Ding gewesen.
Also habe ich lieber 450,- Euronen auf den Tisch gelegt.
Gruss va
Vielen Dank für die Adressen und Links!
Ich werden demnächst mal bei der Taxenunion vorsprechen.
@ poorboy
Ich fand den Fachkundekurs (beim LHT) auch nicht so prickelnd.
Aber über so aufregende Sachen wie BOKraft, PBefG, ArbZG und ähnliches
alleine zu Hause zu lesen, wäre nicht so mein Ding gewesen.
Also habe ich lieber 450,- Euronen auf den Tisch gelegt.
Gruss va
Da sieht man`s mal wieder
- poorboy lernt zu Hause und besteht
- ich war beim LPVG und hab bestanden
- va hats beim LHT gemacht und auch bestanden
Mit scheint es kommt also auf die Motivation an zu lernen und das Ding zu bestehen. Ähnlich wie in unserem Jon, wo es überall gute und weniger gute Kollegen gibt, unabhängig davon was im Heckfenster zu sehen ist.
für Freund yellow hab ich nur einen Satz :
Es lohnt nicht mit Optimisten zu diskutieren !!!
- poorboy lernt zu Hause und besteht
- ich war beim LPVG und hab bestanden
- va hats beim LHT gemacht und auch bestanden
Mit scheint es kommt also auf die Motivation an zu lernen und das Ding zu bestehen. Ähnlich wie in unserem Jon, wo es überall gute und weniger gute Kollegen gibt, unabhängig davon was im Heckfenster zu sehen ist.
für Freund yellow hab ich nur einen Satz :
Es lohnt nicht mit Optimisten zu diskutieren !!!
Ähem,
ich habe nicht zu Hause gelernt, sondern das blaue Büchlein mit in die Schicht genommen und in den Wartezeiten gelesen. C.L. muss ich zustimmen. Es kommt nur auf die Motivation an.
Zu va.
Niemals eine GbR. Das bedeutet, dass Gesellschafter A eine Kredit aufnehmen kann, für den Gesellschafter B mithaftet, oder auch ganz alleine haftet, ohne dass er von dem Kredit überhaupt weiß!!!!!
Wie in einer Ehe halt mit den berühmten "Hausfrauen-Krediten".
Niemals einen Touran gebraucht. Das Auto, so toll es ist, kann man nur als Neuwagen mit Taxi-Garantie fahren. Von acht Tourans, alle nicht älter als ein Jahr, in der Firma, für die ich noch fahre, hatten bereits drei einen Getriebeschaden. Bei einem weiteren gab der Vorheizer bei Kilometer 5000 seinen Geist auf.
Poorboy
ich habe nicht zu Hause gelernt, sondern das blaue Büchlein mit in die Schicht genommen und in den Wartezeiten gelesen. C.L. muss ich zustimmen. Es kommt nur auf die Motivation an.
Zu va.
Niemals eine GbR. Das bedeutet, dass Gesellschafter A eine Kredit aufnehmen kann, für den Gesellschafter B mithaftet, oder auch ganz alleine haftet, ohne dass er von dem Kredit überhaupt weiß!!!!!
Wie in einer Ehe halt mit den berühmten "Hausfrauen-Krediten".
Niemals einen Touran gebraucht. Das Auto, so toll es ist, kann man nur als Neuwagen mit Taxi-Garantie fahren. Von acht Tourans, alle nicht älter als ein Jahr, in der Firma, für die ich noch fahre, hatten bereits drei einen Getriebeschaden. Bei einem weiteren gab der Vorheizer bei Kilometer 5000 seinen Geist auf.
Poorboy
- homer
- Vielschreiber
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Gerade beim Punkt "Neueinsteiger" finde ich den Vergleich mit sonstigen Preissteigerungen zu kurz gedacht. Wer nämlich bereits drin ist im Gewerbe wird durch diese Steigerungen keineswegs belastet, er hat im Prinzip im Gegenteil sogar Vorteile davon. Da wir uns alle weitestgehend einig sind darin daß es viel zu viele Konzessionen gibt ist es unangebracht wenn wir uns in diesem speziellen Punkt gegen höhere Preise sperren - eigentlich müßten sie ganz im Gegenteil im Sinne eines erschwerten Marktzugangs noch viel höher sein.C.L. hat geschrieben: Die Differenz zwischen 450 und 610 Euro sind 160 Euro = ca.27%
Ich vergleiche vielleicht Äpfel mit Birnen, frage mich aber trotzdem mit welcher Begründung derartige Gebühren erhoben werden ?
Mir geht doch nur darum aufzuzeigen, wer in welchem Maße an der Preisschraube dreht. Da können wir nach Diesel fragen, nach Erdgas, nach Gebühren für das Eichamt oder den EU _ Führerschein, der Pflicht ist, wenn man seinen P-Schein verlängern will.
Du schreibst ja selber die Handelskammer hat ihre Prüfungsgebühren von 77 auf 110.- erhöht, auch da fehlen mir die Worte.
Freilich weiß ich auch daß gerade die Handelskammer (eine jener Institutionen zu der mir seit eh und je fast nur der Begriff "Abzocker" einfällt) mit ihrer heftigen Steigerung genau das sicher am wenigsten beabsichtigt
Nun sind ja auch Ehen trotz Hausfrauenkrediten noch nicht vollkommen aus der Mode gekommen. Grundsätzlich stimme ich aber voll zu daß die GbR keinesfalls die beste Form ist um gemeinsam ein Unternehmen zu gründen, angesagt sind wohl am ehesten echte juristische Personen die geeignet sind auch die Haftung zu begrenzen - der klassische Fall der GmbH.Poorboy hat geschrieben:Niemals eine GbR. Das bedeutet, dass Gesellschafter A eine Kredit aufnehmen kann, für den Gesellschafter B mithaftet, oder auch ganz alleine haftet, ohne dass er von dem Kredit überhaupt weiß!!!!! Wie in einer Ehe halt mit den berühmten "Hausfrauen-Krediten".
homer
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q
Hallo -
ich habe die vorherigen Tips nur kurz überflogen, kann also sein , dass Du den folgenden Hinweis schon bekommen hast.
Gründest Du mit einem (oder mehreren Partnern) eine GbR, so zahlt ihr für JEDEN Gesellschafter mindestens den Pflichtbeitrag an die BG für Fahrzeughaltungen.
Nebenbei bemerkt ist die BG die am häufigsten vernachlässigte Institution, die den Taxiunternehmer abkassiert und gleichzeitg die Institution, die für die meisten Pleiten verantwortlich ist. Unbarmherziger als jedes Finanzamt.
Pflichtbeitrag für Unternehmer und ca. 3kommairgendwas % von der Lohnsumme (ja - auch von den Aushilfen) ergeben sehr schnell Summen von mehreren Tausend Euro. Und die BG gibt keinen Nachlass.
Ach ja - falls Du es noch nicht wusstest: BG = Berufsgenossenschaft
Gruß
ich habe die vorherigen Tips nur kurz überflogen, kann also sein , dass Du den folgenden Hinweis schon bekommen hast.
Gründest Du mit einem (oder mehreren Partnern) eine GbR, so zahlt ihr für JEDEN Gesellschafter mindestens den Pflichtbeitrag an die BG für Fahrzeughaltungen.
Nebenbei bemerkt ist die BG die am häufigsten vernachlässigte Institution, die den Taxiunternehmer abkassiert und gleichzeitg die Institution, die für die meisten Pleiten verantwortlich ist. Unbarmherziger als jedes Finanzamt.
Pflichtbeitrag für Unternehmer und ca. 3kommairgendwas % von der Lohnsumme (ja - auch von den Aushilfen) ergeben sehr schnell Summen von mehreren Tausend Euro. Und die BG gibt keinen Nachlass.
Ach ja - falls Du es noch nicht wusstest: BG = Berufsgenossenschaft
Gruß
- homer
- Vielschreiber
- Beiträge: 1737
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- Wohnort: 1.Wohnsitz : Norwegen / 2. Wohnsitz : Hamburch
Das kann man wohl nicht so einfach beantworten, kommt auf Deine Ansprücheva hat geschrieben:Umbau eines gebrauchten Pkw (VW Touran Jahreswagen oder ähnlich)
zu einer Taxe: Wäre das eine preiswerte Alternative zum Neuwagen?
Wer macht so etwas (TACH, TaxiPlus, ... ???)?
und Deine finanziellen Möglichkeiten an.
Wie schon von anderen zuvor gepostet hat ein Neuwagen den gewaltigen Vorteil einer
(hoffentlich) längeren taxispezifischen Garantie und das kann sehr viel wert sein.
Wenn schon einen Gebrauchtwagen dann würde ich weniger an einen Jahreswagen
als an etwas solides aber deutlich älteres, dafür aber eben billigeres denken.
Andererseits mußt Du dann ständig mit dickeren Reparaturen rechnen...
Der Umbau als solcher ist kein großes Problem, zumindest nicht was die paar offiziell
vorgeschriebenen Dinge angeht.
Alarmanlage, Taxameter, Funk - wer gut drauf ist könnte je nach Auto einen Teil davon glatt selbst machen,
mindestens den Alarmanlageneinbau.
Zudem gibt`s ja nun in Hamburg nicht gerade Mangel an Taxenwerkstätten, es sei denn es ist eine exotische Marke.
Bei einigen Marken wirst Du aber feststellen daß im Detail in der Taxiversion sehr viel mehr
Unterschiede zur normalen Limousine eingebaut sind als man auf den ersten Blick sieht.
Bei Daimler z.B. sind das auch nicht nur grössere Aschenbecher und mehr Innenlampen...
Ich würde mir die Risiken eines gebrauchten Autos jedenfalls dann nicht antun wollen wenn
ich damit in Vollzeit und mit Funk arbeiten sollte, mit angestellten Fahrern sogar auf gar keinen Fall.
homer
@ va
1. Eine GbR bedeutet, dass für JEDEN Gesellschafter die Pflichtversicherung in der BG zu zahlen ist. Und das ist nicht wenig.
Und dass sich jeder privat oder freiwillig in der gesetzlichen KV versichern muss. Falls auf Krankenversicherung Wert gelegt werden sollte... (wer den Luxus braucht und sich leisten kann)
2. Eine Kusgebühr zu bezahlen, heißt leider nicht, dass das Lernen einem abgenommen wird. Du hast jetzt nach eigener Aussage EUR 450,- (ein wahnsinnig überteuerter Schweinepreis, nebenbei bemerkt) bezahlt und wirst TROTZDEM ZU HAUSE LERNEN MÜSSEN. Das kann Dir keiner abnehemen.
3. Zum Auto:
Nichts ist billiger als ein Neuwagen
Z.Zt. ist es in HH üblich nur die 16% Mwst zu zahlen, den Rest zu 100% zu finanzieren, je nach Modell zu Zinssätzen unter der Inflationsrate.
In den dann folgenden Jahren musst Du allerdings konsequent und kontinuierlich ARBEITEN. Und nie vergessen, das Geld in Deinem Portemonnaie gehört zum größten Teil nicht Dir.
4. Ein Tip, wenn Du denn einen willst:
Die Naivität und Unkenntnis der Verpflichtungen des Unternehmerdaseins, die Du hier gezeigt hast, lassen mich Dir anraten:
Bleib Fahrer! Nur dann ist am Schichtende auch die Schicht zu Ende.
Gruß
1. Eine GbR bedeutet, dass für JEDEN Gesellschafter die Pflichtversicherung in der BG zu zahlen ist. Und das ist nicht wenig.
Und dass sich jeder privat oder freiwillig in der gesetzlichen KV versichern muss. Falls auf Krankenversicherung Wert gelegt werden sollte... (wer den Luxus braucht und sich leisten kann)
2. Eine Kusgebühr zu bezahlen, heißt leider nicht, dass das Lernen einem abgenommen wird. Du hast jetzt nach eigener Aussage EUR 450,- (ein wahnsinnig überteuerter Schweinepreis, nebenbei bemerkt) bezahlt und wirst TROTZDEM ZU HAUSE LERNEN MÜSSEN. Das kann Dir keiner abnehemen.
3. Zum Auto:
Nichts ist billiger als ein Neuwagen
Z.Zt. ist es in HH üblich nur die 16% Mwst zu zahlen, den Rest zu 100% zu finanzieren, je nach Modell zu Zinssätzen unter der Inflationsrate.
In den dann folgenden Jahren musst Du allerdings konsequent und kontinuierlich ARBEITEN. Und nie vergessen, das Geld in Deinem Portemonnaie gehört zum größten Teil nicht Dir.
4. Ein Tip, wenn Du denn einen willst:
Die Naivität und Unkenntnis der Verpflichtungen des Unternehmerdaseins, die Du hier gezeigt hast, lassen mich Dir anraten:
Bleib Fahrer! Nur dann ist am Schichtende auch die Schicht zu Ende.
Gruß
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q
hallo fraber!
Danke für Deine Tipps, aber keine Panik!
Die Bescheinigung über die vor 1 Jahr bestandene Fachkundeprüfung müsste hier
irgendwo auf meinem Schreibtisch rumliegen. Als Fahrer bin hier schon bei
allen möglichen und unmöglichen Zentralen gefahren. Also: ich kenne das
Hamburger Taxi-Elend.
GbR und Co hat sich erledigt, ich fange erst einmal alleine an.
Auto wird jetzt doch ein Neuwagen (nach 10 Jahren Hansa schwimme ich
im Geld, ist ja klar).
Natürlich habe ich auch eine umfassende Kalkulation aufgestellt, ich bin
ja nicht plöd!
Also: Alles wird gut! va
Danke für Deine Tipps, aber keine Panik!
Die Bescheinigung über die vor 1 Jahr bestandene Fachkundeprüfung müsste hier
irgendwo auf meinem Schreibtisch rumliegen. Als Fahrer bin hier schon bei
allen möglichen und unmöglichen Zentralen gefahren. Also: ich kenne das
Hamburger Taxi-Elend.
GbR und Co hat sich erledigt, ich fange erst einmal alleine an.
Auto wird jetzt doch ein Neuwagen (nach 10 Jahren Hansa schwimme ich
im Geld, ist ja klar).
Natürlich habe ich auch eine umfassende Kalkulation aufgestellt, ich bin
ja nicht plöd!
Also: Alles wird gut! va
Nachtrag
Morgen
Ich begann mein selbstständiges Wirken im Taxigewerbe vor Jahren als Gesellschafter einer GbR (auch:BGB-Gesellschaft). Wir hatten damals ein einziges Fahrzeug, welches wir im Tag/Nach-Betrieb ohne weitere angestellte Fahrer nutzten. Bis heute sehe ich diese Form für solch einen Kleinbetrieb immer noch als die verünftigste an.
Die GbR ist eine seltsame Form im deutschen Paragraphendschungel. Eigentlich keine Gesellschaft im Handelsrecht, sehr wohl aber im Steuerrecht und Strafrecht, wo die GbR als quasi-juristische Person auftreten darf. Eigentlich ist es nur ein Zusammenschluß mehrerer Personen mit den gleichen witschaftlichen Zielen. Damit ist die Form der GbR eigentlich nur geeignet, sich nach innen, also gegen die anderen Gesellschafter abzusichern. Nach außen haftet jeder Gesellschafter grundsätzlich unbeschränkt auch mit dem gesamten Privatvermögen.
Auch wenn ich inzwischen in einer anderen Rechtsform tätig bin, sehe ich die GbR für Kleinstbetriebe (eben 1 Fahrzeug, zwei Gesellschafter) immer noch als die beste Wahl an. Wer allerdings die Investitionskosten alleine aufbringen kann, sollte sich sehr genau überlegen, ob er ein Taxi wirklich mit einem Partner zusammen betreiben will. In den aller wenigsten Fällen halten diese Konstrukte über einen längeren Zeitraum.
Richtig spannend wird die Angelegenheit eigentlich erst bei der Auflösung der GbR. Die verschiedenen Sichtweisen der beteiligten Behörden aufgrund der seltsamen Stellung der GbR können einen verzweifeln lassen: Das Gewerbeamt sieht hier eine "Wandlung". Das Ordnungsamt einen "Verkauf" und die Steuerbehörde eine "Übernahme"....ach so! Aber dazu in einem anderen Leben.
Ich begann mein selbstständiges Wirken im Taxigewerbe vor Jahren als Gesellschafter einer GbR (auch:BGB-Gesellschaft). Wir hatten damals ein einziges Fahrzeug, welches wir im Tag/Nach-Betrieb ohne weitere angestellte Fahrer nutzten. Bis heute sehe ich diese Form für solch einen Kleinbetrieb immer noch als die verünftigste an.
Die GbR ist eine seltsame Form im deutschen Paragraphendschungel. Eigentlich keine Gesellschaft im Handelsrecht, sehr wohl aber im Steuerrecht und Strafrecht, wo die GbR als quasi-juristische Person auftreten darf. Eigentlich ist es nur ein Zusammenschluß mehrerer Personen mit den gleichen witschaftlichen Zielen. Damit ist die Form der GbR eigentlich nur geeignet, sich nach innen, also gegen die anderen Gesellschafter abzusichern. Nach außen haftet jeder Gesellschafter grundsätzlich unbeschränkt auch mit dem gesamten Privatvermögen.
Bei der Gründung einer GbR muß ein Gesellschaftsvertag bei der Ordnungsbehörde hinterlegt werden. Dieser Vetrag regelt genau diese Dinge, wie Kreditaufnahme, Investitionen, Gewinnverteilung und Auflösungsvereinbarungen, die - wie gesagt - mehr dem Schutz nach innen dienen.Niemals eine GbR. Das bedeutet, dass Gesellschafter A eine Kredit aufnehmen kann, für den Gesellschafter B mithaftet, oder auch ganz alleine haftet, ohne dass er von dem Kredit überhaupt weiß!!!!!
Leider ist dem nicht so! Da die GbR selber keine Unternehmerprüfung ablegen kann, alle Gesellschafter aber automatisch als ausführende "Geschäftsführer" tätig werden, verlangt die Behöde von jedem Gesellschafter einen eigenen Sachkundenachweis.Ich bin sicher daß es ausreicht wenn einer von Euch beiden den Sachukundenachweis bei der IHK erbracht hat. Möglicherweise besteht die Behörde dann bei kleinlicher (also behördentypischer) Auslegung allerdings darauf daß (theoretisch) auch nur der als "Geschäftsführer" fungieren darf.
Vollkommen richtig...mit der Haftung. Man sollte aber auch bedenken, daß die GbR "nur" eine Einnahmen-Überschussrechnung vorlegen muß. Was wesentlich günstiger als das Einrichten einer Buchführung und das Aufstellen von Bilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnungen ist. Bis zu gewissen steuerrechtlichen Grenzen genügt auch das Führen eines verkürzten Kassenbuchs.Grundsätzlich stimme ich aber voll zu daß die GbR keinesfalls die beste Form ist um gemeinsam ein Unternehmen zu gründen, angesagt sind wohl am ehesten echte juristische Personen die geeignet sind auch die Haftung zu begrenzen - der klassische Fall der GmbH.
Ja...seufz! Aber man darf aber auch für einen angestellten Fahrer den Obolus an die BG entrichten. Wenn das Fahrzeug also im 2-Schicht-Betrieb laufen soll, ist der Unterschied mit einem angestellten Fahrer auch nicht mehr entscheidend.Gründest Du mit einem (oder mehreren Partnern) eine GbR, so zahlt ihr für JEDEN Gesellschafter mindestens den Pflichtbeitrag an die BG für Fahrzeughaltungen.
Auch hier gilt: Als Unternehmer zahl ich ebenfalls für angestellte Fahrer in die KV. Zusätzlich natürlich auch für alle anderen sozialen Errungenschaften, wie Rentenversicherung. Diese Absicherung findet bei zwei Unternehmern auf freiwilliger und eigener Basis statt.Und dass sich jeder privat oder freiwillig in der gesetzlichen KV versichern muss.
Auch wenn ich inzwischen in einer anderen Rechtsform tätig bin, sehe ich die GbR für Kleinstbetriebe (eben 1 Fahrzeug, zwei Gesellschafter) immer noch als die beste Wahl an. Wer allerdings die Investitionskosten alleine aufbringen kann, sollte sich sehr genau überlegen, ob er ein Taxi wirklich mit einem Partner zusammen betreiben will. In den aller wenigsten Fällen halten diese Konstrukte über einen längeren Zeitraum.
Richtig spannend wird die Angelegenheit eigentlich erst bei der Auflösung der GbR. Die verschiedenen Sichtweisen der beteiligten Behörden aufgrund der seltsamen Stellung der GbR können einen verzweifeln lassen: Das Gewerbeamt sieht hier eine "Wandlung". Das Ordnungsamt einen "Verkauf" und die Steuerbehörde eine "Übernahme"....ach so! Aber dazu in einem anderen Leben.
