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Anna Chronismus
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Beitrag von Anna Chronismus » 26.10.2012, 20:11

scarda hat geschrieben:Der Versuch deines 2.VS sich auf dem Level zu profilieren, dauert nun schonn länger an.
Das Profil "antirassistisch" dürfte in einem Gewerbe mit mehr als 50% Kollegen mit ausländischem Geburtsort, Eltern oder Pass schon mittelfristig hilfreich sein, da nehme ich kurzfristig das Geblähe von zwei bis vier Forumsschreibern (hier und drüben zusammengezählt) gerne in Kauf. Dafür ist mir das Thema "Einigkeit" im Gewerbe zu wichtig, als dass ich auch noch diese Spalt(er)linie durchgehen lasse.
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Beitrag von SindSieFrei? » 26.10.2012, 20:18

reasoner hat geschrieben:
SM hat geschrieben:( bin uebrigens auch ne von der BG geprüfte Fachkraft f. Arbeitssicherheit
mal so nebenbei..)
Super. Was zahlst du? Umsatz- oder Festlohn?
Eine vom Duden geprüfte Fachkraft für Rechtschreibung wäre mir lieber! Natürlich zahlt SIE bestimmt Festlohn, Rea. Machen doch alle, die hier laut als Unternehmer gegen die Demo pöbeln! Oder??? :mrgreen:
Dura lex, sed lex.

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Beitrag von am » 26.10.2012, 21:53

SM hat geschrieben:@am
Inhalt falsch verstanden?!

( bin uebrigens auch ne von der BG geprüfte Fachkraft f. Arbeitssicherheit
mal so nebenbei..)

Zum Thema
Fuer eine Entlohnung auf Stundenbasis, wie AfA usw.gerade
in HH pruefen ist die KM total schnuppe.

Hingegen, fuer die bisherrige und weitere Umsatzentlohnungsform ist die
KM ueberhaupt nicht schnuppe!

Ich haette auch sagen koennen;
"Es ist eine Demo fuer die Vorteile der Umsatzentlohnung!"

Ich kenne auch so ein paar BG geprüfte Sicherheitsfachkräfte..., naja.

Und ich meinte, dass die KM lediglich den Rahmen für diese Demo liefert. Der mögliche Erfolg der Demo wird kein Arbeitgebererfolg werden, sondern einer für das Gewerbe, ein Unternehmererfolg allemal.

Ein AN wird sich nichts vergeben, bei dieser Demo mitzufahren, denn sie richtet sich nicht gegen ihn. Er muss sich deshalb keinesfalls mit seinem Chef in dasselbe Bett legen.
Vielleicht nur kurzfristig, solange der Umsatzlohn noch Realität ist, werden die allermeisten AN jedoch vom Wegfall der Km und der daraus resultierenden Umsatzsteigerung profitieren. Was nicht heißt, im Bemühen um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Gewerbe nachlassen zu müssen. Man könnte beispielsweise damit anfangen, sich die Teilnahme an der Demo bezahlen zu lassen. Ich halte das nicht für eine unmoralische Forderung.


Und ja, insbesondere @ Engel, ich bin fest davon überzeugt, dass es bei gleichbleibenden konjunkturellen Rahmenbedingungen zu einer tarifabhängigen Umsatzsteigerung kommen wird.
Wie mir heute der GF der größten Lübecker Zentrale nochmals bestätigte, hat es nach der aussergewöhnlichen Tarifanpassung tatsächlich sogar eine Steigerung der Nachfrage gegeben. Neben dem Umstand der massiven medialen Begleitung, wie es auch in HH derzeit der Fall ist, die Kunden waren einfach gut informiert und von der Notwendigkeit der Anpassung überzeugt, befanden wir uns zusätzlich in einer konjunkturellen Hochstimmung. Ganz anders als in diesem Jahr, ohne Anpassung, in dem sich die Eurokrise offensichtlich recht massiv auf die Nachfrage auswirkt.
Ich gebe den Erhöhungsmahnern Recht, sowas geht nicht regelmäßig gut, wohl dosiert und argumentiert, wirkt sich eine Tarifanpassung jedoch nicht negativ auf die Nachfrage aus.
Gleichermaßen führt eine regelmäßig moderate Anpassung eben nicht zu einen Run auf Taxikonzessionen.
Das mag sich volkswirtschaftlich alles ganz anders argumentieren lassen, es bleibt oft aber Theorie.
Selbst wenn sich bei einer Erhöhung um 10% ein Nachfragerückgang von 1% ergibt, kommt immer noch ordentlich was im Gewerbe an. Und zwar in allen Bereichen. Bleibt man moderater und es folgen keine Glücksritter nach, spielt es auch keine Rolle ob Hansa oder Graupe. Unterm Strich nimmt die Wirtschaftlichkeit des einzelnen Fahrzeuges zu.

Das kann man auch am Beispiel Mönchengladbach gut nachvollziehen, wie man im Kommentar zum Personenbeförderungsrecht von Bidinger zum §51 (Beförderungsentgelte) nachlesen kann.
Dort hat man bereits 1985, also zu beinahe noch taxiseligen Zeiten, den Km Preis von 1,33DM auf 1,11DM und die Wartezeit von 18 DM auf 6 DM gekürzt. Zwar wurde durch die Wibera Düsseldorf gutachterlich festgestellt, dass sich Nachfrage leicht erhöht habe, die Ertragslage sich jedoch verschlechterte.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Beitrag von SM » 26.10.2012, 22:14

Die letzten 30 Jahre wurden meine Angestellten nach
Tarif, auf Stundenbasis und nach Umsatz plus Extras
wie zB VL und betriebliche Altersvorsorge, bezahlt.
...Am 31 .12.12 ist ENDE...

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Beitrag von am » 26.10.2012, 22:19

Weil Du Dein Geschäft aufgibst, oder was soll sich bis dahin geändert haben?
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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scarda
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Beitrag von scarda » 26.10.2012, 22:22

Anna Chronismus hat geschrieben:
scarda hat geschrieben:Der Versuch deines 2.VS sich auf dem Level zu profilieren, dauert nun schonn länger an.
Das Profil "antirassistisch" dürfte in einem Gewerbe mit mehr als 50% Kollegen mit ausländischem Geburtsort, Eltern oder Pass schon mittelfristig hilfreich sein, da nehme ich kurzfristig das Geblähe von zwei bis vier Forumsschreibern (hier und drüben zusammengezählt) gerne in Kauf. Dafür ist mir das Thema "Einigkeit" im Gewerbe zu wichtig, als dass ich auch noch diese Spalt(er)linie durchgehen lasse.
Trägst Du auch das T-Shirt "Ich bin ein Ausländer"

Volker Pispers - Der fischistische Franzose

http://www.youtube.com/watch?v=dgR_rhXXuUA
DEREGULIERUNG IST AUCH NUR REGULIERUNG. ZIELFÜHRENDE VORSCHLÄGE? NEIN? ACH SO!
Taxi_2017 ist gut, innovativ, technisch top, hat beste Fahrzeuge zu vernünftigen, regulierten Preisen
http://www.yumpu.com/de/document/view/2 ... toi-studie#

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Beitrag von SM » 26.10.2012, 22:34

Ich kenne keine BG gepruefte Sicherheitskraft...
Zu meinem damaligen Aufgabenbereich gehörte nur
die 12Monatige Zertifizierung als Fachkraft fuer Arbeitssicherheit.
Ich glaube
das war ab 50 Angestellten oder 1000 qm/ Ladenflaeche oder oder(vergessen)
jedenfalls eine BG Vorschrift.

Zur Demo und der KM ist alles gesagt....Ohne den Konzessionsstop
endlich in Angriff zu nehmen gibt es von meinen HFT Kollegen
keine Unterstuetzung mehr....

E. G. Engel
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Beitrag von E. G. Engel » 26.10.2012, 22:53

@ andre

Ich mag nicht immer alles wiederkäuen, aber noch einmal kurz.


Wäre ich böswillig würde ich sagen aus Deinen Aussagen läßt sich schließen: Tariferhöhungen von 20% regen die Nachfrage an. Hast Du so nicht gemeint und will ich Dir auch nicht unterstellen.


Ja, den Versuch in Mönchen Gladbach kenne ich und den in Offenbach auch. Aber es ist wie mit den Klapperstörchen. Nein, es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem wiederkehren der Klapperstörche und einer erhöhten Geburtenrate, nur weil beide ziemlich gleichzeitig zusammentreffen. Es rührt mehr daher dass Bumsen anscheinend im Sommer mehr Spaß macht wie in den anderen Jahreszeiten. Und neun Monate später, wenn dann das Frühjahr kommt und die Klapperstörche schnäbeln werden halt mehr Babys geboren.


Darum. Ist ein Preis etabliert (und Kunden schon abgesprungen), dann kommen sie so schnell nicht mehr wieder, auch nicht wenn Du die Preise senkst. Sie sind weg und bleiben weg. Insofern ist das Mönchen Gladbacher Ergebnis nicht verwunderlich.


Vielleicht können wir uns auf folgende Aussage einigen: Wenn Umsatz und Ertrag ohne sprunghafte und relativ hohe Preissteigerungen wesentlich verbessert werden können, warum das zumindest potentielle Risiko einer Preissteigerung eingehen?


Und dann möchte ichg noch einmal betonen, Hamburg ist nicht Lübeck. Ich nehme mal an dass ich für 8.- € aus den Lübecker Wohnvierteln in die Lübecker Altstadt komme. wenn Du von Barmbek Nord in die Schanze willst kannst Du locker 20.- € auf dem Wecker haben. Selten, aber hin und wieder fahre ich auch noch mal nachts. Eines kann gesagt werden. Die Fahrten von den "Vergnügungszentren" nach Eimsbüttel oder Altona sind sehr häufig, nach Barmbeck Nord etc. im Verhältnis dazu sehr selten geworden. Die nehmen lieber die U-Bahn.


Wir haben jetzt in Hamburg die Herbstferien hinter uns. Danach kamen alle anderen, Bayern, Baden-Würtemberg usw. Es ist ganz klar festzustellen dass die Hamburger Privatkundschaft das Geschäft immer weniger trägt. Die Extreme wann es mal etwas läuft und dazwischen gar nichts mehr werden immer heftiger. Wir haben nicht nur das untere Drittel verloren sondern knabbern langsam an der Mitte. Und wenn die erst mal weg sind kommen sie so schnell nicht wieder, auch nicht mit Preissenkungen wie in Mönchen Gladbach. Vom Flugafen zur Hallerstrasse 18.- €. Ich glaub ich tick nicht mehr richtig. Und jetzt noch was drauf, ja?


Es gibt viele Möglichketen sich umzubringen. Wir machen es konsquent.

Aber Kameraden, vorwärts, immer nur vorwärts. Ich komme mir so langsam wirklich beknackt vor (kannst gerne "Hurra" schreien, orientalischer Märchenprinz I.K.).

Also, warum nicht so vorgehen wie es in der Wirtschaft üblich ist. Erst die Reserven heben, dann wirtschaftlich arbeiten und dann erst in die Preise.

Warum meinen wir im Gewerbe immer bei uns wäre alles anders und alle anderen sind beknackt? Warum? Aber eines weiss ich, ich werde es langsam.


Gruß Engel.


Und noch ein kleiner Nachtrag. Wenn bei 10%igen Steigerung von 30.- € auf 33.- € nur ein Kunde sagt, "ne und jetzt nicht mehr, und wegbleibt" dann neutralisiert sich die Preissteigerung von ca. 23 Touren a` 13.- € auf 14,30 €. Das wäre dann ein Nullsummenspiel. Nur die Wartzeit bei gleichem Umsatz wäre länger geworden. Ich wollte hier nur noch einmal Deine 10% und 1% anschaulich machen.

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Beitrag von am » 26.10.2012, 23:18

E. G. Engel hat geschrieben:@ andre

Ich mag nicht immer alles wiederkäuen, aber noch einmal kurz.


Wäre ich böswillig würde ich sagen aus Deinen Aussagen läßt sich schließen: Tariferhöhungen von 20% regen die Nachfrage an. Hast Du so nicht gemeint und will ich Dir auch nicht unterstellen.
Absolut richtig

Ja, den Versuch in Mönchen Gladbach kenne ich und den in Offenbach auch....

Darum. Ist ein Preis etabliert (und Kunden schon abgesprungen), dann kommen sie so schnell nicht mehr wieder, auch nicht wenn Du die Preise senkst. Sie sind weg und bleiben weg. Insofern ist das Mönchen Gladbacher Ergebnis nicht verwunderlich.
Dazu müsste man wissen, ob es vor der Absenkung eine aussergewöhnliche Erhöhung gab, oder ob andere Gründe hierfür ausschlaggebend waren, wie beispielsweise in Kiel, wo man sich vor Jahren mit einer Tarifabsenkung gegen Vineta zur Wehr zu setzen versuchte. Kiel leidet noch heute unter einem äusserst schwachen Tarif und Vineta, nunmehr zwar Taxen statt Mietwagen, aber weiterhin verhindernd.
Vielleicht können wir uns auf folgende Aussage einigen: Wenn Umsatz und Ertrag ohne sprunghafte und relativ hohe Preissteigerungen wesentlich verbessert werden können, warum das zumindest potentielle Risiko einer Preissteigerung eingehen?
Grundsätzlich ja, wenn die anderen Dinge denn funktionieren und vor allem durchsetzbar sind. Deine zentrale Forderung ist es derzeit offenkundig nicht, da andere Belange hlher bewertet werden, als die Funktionsfähigkeit des Gewerbes, die ja ebenfalls nicht monetär definiert ist, so der bekannte Tenor zahlreicher Urteile zum Thema.
Und dann möchte ichg noch einmal betonen, Hamburg ist nicht Lübeck. Ich nehme mal an dass ich für 8.- € aus den Lübecker Wohnvierteln in die Lübecker Altstadt komme. wenn Du von Barmbek Nord in die Schanze willst kannst Du locker 20.- € auf dem Wecker haben. Selten, aber hin und wieder fahre ich auch noch mal nachts. Eines kann gesagt werden. Die Fahrten von den "Vergnügungszentren" nach Eimsbüttel oder Altona sind sehr häufig, nach Barmbeck Nord etc. im Verhältnis dazu sehr selten geworden. Die nehmen lieber die U-Bahn.
Das ist bei uns ganz genau so, auf etwas niedrigerem Niveau. Ich fahre oft über Monate nicht nach Travemünde (ca 30€), wochenlang nicht nach Kücknitz oder Moorgarten (ca 20€). In das strukturschwache Moisling (ca 13€) hingegen häufiger. Die Leute können sich nämlich kein Auto leisten. Taxi ist dann schon mal drin.
Wie gesagt, die Durchschnittstour ist sicher kürzer und günstiger, eben im Verhältnis zur Wirtschaftkraft der Bevölkerung. Ins Verhältnis gesetzt am Ende also vergleichbar. Die Taxidichte ist 1,17 zzgl taxiähnliche Mietwagen.
Wir haben jetzt in Hamburg die Herbstferien hinter uns. Danach kamen alle anderen, Bayern, Baden-Würtemberg usw. Es ist ganz klar festzustellen dass die Hamburger Privatkundschaft das Geschäft immer weniger trägt. Die Extreme wann es mal etwas läuft und dazwischen gar nichts mehr werden immer heftiger. Wir haben nicht nur das untere Drittel verloren sondern knabbern langsam an der Mitte. Und wenn die erst mal weg sind kommen sie so schnell nicht wieder, auch nicht mit Preissenkungen wie in Mönchen Gladbach. Vom Flugafen zur Hallerstrasse 18.- €. Ich glaub ich tick nicht mehr richtig. Und jetzt noch was drauf, ja?
Die Herbstferien waren sehr schwach. Übrigens ist das in Lübeck seit Jahrzehnten die umsatzschwächste Zeit.


Also, warum nicht so vorgehen wie es in der Wirtschaft üblich ist. Erst die Reserven heben, dann wirtschaftlich arbeiten und dann erst in die Preise.

Warum meinen wir im Gewerbe immer bei uns wäre alles anders und alle anderen sind beknackt? Warum? Aber eines weiss ich, ich werde es langsam.


Gruß Engel.
Meine Wahrnehmung ist in den meisten Wirtschaftsbereichen ein vollkommen andere.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Beitrag von am » 26.10.2012, 23:22

E. G. Engel hat geschrieben: Und noch ein kleiner Nachtrag. Wenn bei 10%igen Steigerung von 30.- € auf 33.- € nur ein Kunde sagt, "ne und jetzt nicht mehr, und wegbleibt" dann neutralisiert sich die Preissteigerung von ca. 23 Touren a` 13.- € auf 14,30 €. Das wäre dann ein Nullsummenspiel. Nur die Wartzeit bei gleichem Umsatz wäre länger geworden. Ich wollte hier nur noch einmal Deine 10% und 1% anschaulich machen.
Die Rechnung ist unvollständig. Tatsächlich steigert sich die Wirtschaftlichkeit, denn Du fährst eine Tour weniger und produzierst weniger Kosten.

Weniger Kosten bei gleichbleibendem Umsatz = höherer Gewinn.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

Schmidt-Taxi

Beitrag von Schmidt-Taxi » 26.10.2012, 23:46

Anna Chronismus hat geschrieben: Dass ich die Sachen von Jörn Napp öffentlich bekanntmachen werde, habe ich hier angekündigt (auch wenn offensichtlich das eine oder andere hier schon wieder weggeschnippelt wurde). Meine Ansagen pflege ich auch wahrzumachen.
Denunzianten- und Verleumdertum ist ein probates Mittel von Rechten.
Je mehr ich mir ein vermeintliches Feindbild aufbaue, desto ähnlicher werde ich ihm.

Wer ist hier ein Rechter und subversiver Gewaltaufrufer Herr 2. HTV-Verbandsfuzzi Grün?

E. G. Engel
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Beitrag von E. G. Engel » 26.10.2012, 23:54

@ andre

Geschenkt. Ich gehe ins Bett.

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Beitrag von am » 27.10.2012, 00:10

Gute Nacht Engel
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

Schmidt-Taxi

Beitrag von Schmidt-Taxi » 27.10.2012, 00:15

CPL5938 hat geschrieben:
Schmidt hat geschrieben: Arbeiter
Köstlich dieser Jargon.
Stammel nicht bloß, sag doch mal was, Du selbsternannter Alleswisser :lol:

Schmidt-Taxi

Beitrag von Schmidt-Taxi » 27.10.2012, 00:29

Anna Chronismus hat geschrieben:
Weiterhin: Ich distanziere mich noch einmal auf das Schärfste von jeglicher Gewalt. Als alter Biermann-Hörer kenne ich aber auch den Satz: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um." Ich appelliere also noch einmal an die Handvoll Einzelpersonen, die mit dem Gedanken spielen, die Demo stören zu wollen, keine Eskalationen zu Ihrem eigenen Schaden herauf zu beschwören.
Ich störe nicht, ich kläre höchstens auf.
Und versuche vielleicht Deiner und der Verdummungsabsicht der Taxiarge ein wenig sachliche Aufklärung entgegenzusetzten.

Vielleicht noch eurem Hauptredner Thomas Lohse ein paar Fragen zu stellen. Denen er sich sonst gewohnheitsmäßig nicht öffentlich stellt,
wiewohl er doch ein bezahlter öffentlicher Fragenbeantworter ist.

Wenn das eure Zujubelveranstaltung stören sollte, dann ist es unvermeidbar aber wohlgetan.
Stachel Deine Schlägertruppen ruhig subversiv auf ordentlich Rabbatz zu machen - das gibt hübsche Bilder in den Medien.
Obs auch mehr Tarif gibt dafür? Vielleicht war das mit "fairer (Unternehmer)Lohn" gemeint?

Deine sogenannte "Distanzierung" ist gar keine, Du Wortverschwurbler.
Sie ist eine Abwiegelung und der Versuch unliebsame Meinungsäußerung zu unterdrücken.

roter stern
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Beitrag von roter stern » 27.10.2012, 01:32

Vieleicht hätte man klugerweise
die Demo als Sternfahrt von verschiedenen Ausgangspunkten
dritteln sollen zu verschiedenen Treffpunkten.

eine Arbeitnehmerdemo von außerhalb Ring drei zum Gewerkschaftshaus und SPD Zentale.
Eine Verbändeunternehmerdemo von außerhalb Ring drei zur Handelskammer.
Eine Low Budgetdemo der Einwagenunternehmer zur Taxenbehörde.

Druck von allen Seiten.

Aber die Zeit wird knapp
roter stern
Spätesten 48 stunden vor Demobeginn muß die Polizei Bescheid wissen.
Und der ehemals bundesdeutsche Sozialstaat bröckelt munter weiter.
auf allen Ebenen.
Und der Reichtums / Armutsbericht sagt alles.

Und die große Mehrheit der Bevölkerung hätte das gut gefunden.
Ihnen geht es genau so dreckig wie vielen - nicht allen - von uns.

für zwei der drei Demos würde ich aus dem Stand heraus sofort Flugblätter verteilen.
Und eine Demo mit für mich falschem Ziel, ist ja schon angemeldet.

und noch ein kleiner Nachsatz zu Glos Michel
ehemaliger Wirtschaftsminister
paßt aber leider
http://www.nachdenkseiten.de/?p=14865#more-14865

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Beitrag von jr » 27.10.2012, 02:29

Zunächst bröckelt einmal die gute Sitte, sich in Foren angemessen zu verhalten.

Ich wurde am Abend mit einer Mail bedacht, zu der ich hier kurz Stellung nehmen will. Mehr zur Mail: http://www.mycrazytaxis.com/taxiforum/i ... #post29771

Mir geht dieses Möchtegerngehabe, das wir gewöhnlich eher im politischen Sektor verorten, mittlerweile enorm auf den Senkel. Wie schade ich dem Konkurrenten am meisten? - Was gibt seine verbale Hinterlassenschaft für ein In-die-Pfanne-hauen her? Intrigen gibts bestimmt auch? Oder "nur" Mobbing?

Trillerpfeifen und Vuvuzelas hier, unterstellte Gewaltaufrufe dort - ist das eigentliche Ziel nicht das gleiche? Den Gegner demontieren? Typisch Taxi könnte man sagen - ich habe schon vor Jahren einmal einen Threaddazu aufgemacht. Die Analogie zum Verhalten des Gewerbes an sich fällt auf: Wenn etwas nicht funktioniert, wie es soll, wird die Schuld erst einmal beim mutmaßlichen Gegner gesucht. Und wenn es keinen gibt, dann bastelt man sich eben einen.

Ganz im Ernst: So wollt ihr ernstgenommen werden?
E. G. Engel hat geschrieben:Also, warum nicht so vorgehen wie es in der Wirtschaft üblich ist. Erst die Reserven heben, dann wirtschaftlich arbeiten und dann erst in die Preise.
Auch wenn wir sicher nicht immer einer Meinung sind: Ich mag diese Reihenfolge. Allerdings sehe ich nicht, daß wir uns schon Richtung Punkt 1 bewegen. Denn zu den Reserven würde ich, vor aller Geldschöpferei, den Willen zählen, sich nicht mehr vordringlich mit sich selbst zu beschäftigen. Das war u.a. mein Grund, den "Ansprechpartner" der Demo zu hinterfragen. Wer soll mit was beeindruckt werden? Es gab Antworten (durchaus ein Danke für die Bemühungen), aber ich habe den Eindruck, daß die Wirkungsweise einer Demo des erwarteten Ausmaßes noch nicht jedem klar ist. Wenn aber schon die unklar ist, dann dürfte eine Gegenbewegung noch mehr irritieren.

Ich bin kein Hamburger. Das sind eure Angelegenheiten. Aber denkt daran: Es schauen ein paar mehr Leute als sonst hin. Ihr gebt ihnen viele Gründe, weiter zu zappen. Die interessiert dieses Mal nicht, ob irgendjemand ein oder kein Problem mit rechten Fängern hat oder ob Foren von *** bevölkert werden. Die wollen etwas mitnehmen, um vielleicht vor Ort auch Dinge in Bewegung zu bringen, die sich bisher als unerschütterlich gezeigt haben. Wollt ihr ihnen wirklich zeigen: Es lohnt sich nicht, denn wir sind eben doch nur typisch Taxi?

Apropos "Trillerpfeifen und Vuvuzelas hier, unterstellte Gewaltaufrufe dort" - Beide Arten, dem Gegner in die Parade zu fahren, mögen sich qualitativ unterscheiden. Es eint sie, daß ich beide auf tiefste mißbillige. Und ich freue mich, daß ich damit offenkundig nicht allein bin.

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Beitrag von N8tfahrer » 27.10.2012, 02:45

Ächz....noch 4 Tage bis zur Demo bedeuten schlimmstenfalls 20 Seiten Thread-Gehacke.....wo is eigentlich Mr.Schmidt :?:
ach da......heute habe ich 6 x Drex-Gewerbe gesagt...is wohl ein schlechtes Zeichen :roll:
Sind sie das Taxi ? ............NEIN, Der Fahrer !
Das müssen sie doch wissen, sie sind doch der Taxifahrer !

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IK
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Beitrag von IK » 27.10.2012, 05:07

@ jr

In HH bemüht sich eine große Menge Menschen, an den Verhältnissen etwas ernsthaft zu ändern. Die kommende Demo ist ein Ausdruck dieser Bemühung.

Dieser Bewegung wollen sich ein Paar Menschen wiedersetzen, auf eine Art, welche nur auf Provokation hinaus ist. Sicherlich ist es cooler und suveräner solche Leute zu ignorieren. Nur man ist bei einer Herzensangelegenheit nicht cool.

Wenn man dann den Provokatären darauf hinweist, was eine mögliche Folge einer solchen Provokation sein kann, ist man nicht ein Aufrufer zur Gewalt, sondern ein besorgter Demo-Organisator (CG).

Die satirische Zuspitzung meinerseits kann nur ein *** als einen Aufruf zur Gewalt verstehen. Wer das so interpretiert, aus welchem Motiv auch immer, sollte tatsächlich eine geklatscht bekommen, damit er aus vorgespieltem oder falschverstandenen Pazifismus erwacht.

Die verbalen Gewalttaten hier im Forum haben ein Ausmaß angenommen, welcher schon längst zur Verbannung von Schmidt und Co aus Forum führen sollte. Da man es nicht rechtzeitig getan hat, ist die Qualität diesen Forums wegen der persönlichen Anfeindungen bedroht.

Seit über einem Jahr ist in diesem Forum erlaubt, massiv, egal ob durch die Wortwahl oder durch die Masse an Beiträgen, die Taxiunternehmer wie das letzte Dreck zu behandeln. Die Täter wie Engel, Schmidt, scarda usw. aus einer phantasierten Opfer-Rolle hinaus hinterlassen mit ihren Beiträgen nur verbrannte Erde.

Die Lösung ist nicht irgendwelche Beiträge zu kürzen. Wie soll das bei scarda und Schmidt gehen. Die schreiben alleine fast 30 % der Beiträge, am Tag bis zu 20 Stück. Die Lösung ist solche User abzumahnen und zuerst vorläufig sperren, um sie bei erneuten Attacken einfach aus dem Forum auszuschließen.

Moderatoren wacht auf.

Gruß Ivica

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Beitrag von CPL5938 » 27.10.2012, 05:50

jr hat geschrieben:Ich wurde am Abend mit einer Mail bedacht, zu der ich hier kurz Stellung nehmen will. Mehr zur Mail: http://www.mycrazytaxis.com/taxiforum/i ... #post29771
Die Adressaten werden begeistert sein, mit dieser Trivialität bespamt zu werden. Ich vermute, Jörn Napp bagatellisiert damit seine skurile "Glaubwürdigkeit", die auch ein Narr haben kann, wenn es keine vernünftigen Leute gibt. Aber die Situation, die wir jetzt haben, ist nicht so. Es gibt vernünftige Leute und es gibt vernünftiges Handeln. Deshalb wird er nichts bewirken.
Wie schade ich dem Konkurrenten am meisten?
Es ist eben keine Konkurrenz. Es ist Ambition gegen Frustration. Die Demo und die Verhandlungen sind ambitioniert. Für die radikalen Demo-Gegner ist das Blasphemie und ein Erfolg der Bemühungen der ARGE (was für ein abscheuliches Wort) wäre für sie ein GAU. Während die gemäßigten Demo-Gegener nur mißtrauisch sind und keine erneute Frustration riskieren wollen.

Und für die Ambitionierten steht auch etwas auf dem Spiel, nämlich die Zukunft. Eine Zukunft, die sich gestalten lässt, wo Vernunft und Augenmaß herrschen und eben nicht die Frustration.
Trillerpfeifen und Vuvuzelas hier, unterstellte Gewaltaufrufe dort

Alle drei Beispiele gab es nur "dort". Wer seine 5 Sinne noch beisammen hat, der musste erkennen können, dass ACs Sorge, es könnte zu Provokationen und einem Zwischenfall kommen, echt war. Natürlich mit einigen kraftvolleren Worten garniert, aber das hier ist ja auch kein Forum für transzendentale Traumreisen, sondern für Taxifahrer. Es war eine gerechtfertigte Warnung an die Provokateure, ihrerseits Augenmaß und Vernunft nicht zu vergessen. Die Unterstellung des "Gewaltaufrufs" war schlicht schlechter Punk.

Und so viel steht ja nun mal fest: Schmidt braucht man keine Klatsche verpassen, der hat sie schon. Das weiß doch jeder.
"The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.”
Edmund Burke

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