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E. G. Engel
Vielschreiber

Anmeldedatum: 06.09.2004
Beiträge: 381
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
07.08.2005, 20:30 |
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Funkzentralen. Alles Rechtmäßig?
Es geht hier um ein diffiziles Thema das vor allem Tarifgebiete betrifft ohne Bestellgebühr“ oder „Anfahrtsgebühr“. Insbesondere betrifft dies Hamburg.
In Hamburg gab es in den 80er Jahren eine Anfahrt (reduzierter km-Preis). Dann nach Wegfall dieser Anfahrt eine pauschale Bestellgebühr in Höhe von 1.-DM. Und seit den 90er ist auch diese Bestellgebühr weg.
Wer lange genug Taxi fährt kennt die Entwicklungen. Funkzentralen lenkten immer mehr Fahraufträge potentieller Fahrgäste auf ihre Zentrale um und vermitteln sie dann gegen eine mehr oder weniger hohe Gebühr an die angeschlossenen Taxen weiter. Im Grunde akquirieren die Funkgesellschaften keine neuen Kunden sondern bedienen sich des sowieso vorhandenen Bedarfes und partizipieren daran. Die Kosten plus Gewinn (je nach Organisationsform) werden auf die Taxenbesitzer umgewälzt die diese wiederum aus ihren generierten Umsätzen, die sich wiederum aus einzelnen Touren zusammensetzen, begleichen, eben auch aus den Funktouren. Da die Zentralen sich Touren aus dem allgemeinen Pool anhäufen und sie dann einzeln an die einzelne Taxe nach bestimmten Vorgaben weitervermitteln entsteht eine bestimmte Machtstruktur bis hin zu einem Abhängigkeitsverhältnis. Dieses Abhängigkeitsverhältnis kann schon im Normalfall soweit gehen das die Zentrale über das Wohl und Wehe des Einzelnen bestimmt. Ein Ausschluss aus einer Zentrale kann den persönlichen und wirtschaftlichen Niedergang bedeuten.
Eine weitere Entwicklung in Hamburg ist dass seit einigen Jahren die Zentralen kooperative Mitglieder in einem Gewerbeverband sind. (Eine Zentrale hat sich daraus wieder entfernt und sogar ihren eigenen Gewerbeverband aufgemacht.) Neuerdings sind die Zentralen sogar in der Anhörungen der Taxenbehörde vertreten, in der Regel in Tariffragen (aus anderen Gewerbeproblemen halten sie sich mehr oder weniger heraus). Gewerbeverbände sind, teils aus der Notwendigkeit der Verbandsfinanzierung heraus, teils aus egoistischen Motiven der Funktionäre heraus, immer an finanziellen Quellen interessiert. Wenn dann solch ein kooperatives Mitglied ein vielfaches an Beiträgen entrichtet wie ein Einzelunternehmer dann ist klar wie der Hase läuft. Kurioserweise bezahlt der (abhängige) Unternehmer die (diktierende) Zentrale, die die Höhe und die Bedingungen seines Funkbeitrag bestimmt, und muss sich dann auch noch bis hin zur Bedrohung der wirtschaftlichen Existenz auch noch den Tarif vorschreiben lassen mit dem er seine Kosten und seinen Lebensunterhalt bestreitet.
Die Einflussmöglichen der Zentralen in Hamburg sind wie folgt:
- direkter Einfluss durch wirtschaftliche Abhängigkeit auf die angeschlossenen Unternehmer
- direkter Einfluss durch hohe finanzielle Zuwendungen an Taxenverbände
- direkter Einfluss in der Anhörung der rechtlich zuständigen Behörde
Um das für Außenstehende zu verdeutlichen ein kleiner Abriss der Hamburger Strukturen:
Z. Z. gibt es in Hamburg c. 3600 Taxen,
c. 1000 (?) Taxen sind der Autoruf GmbH angeschlossen (Großraum Hamburg)
c. 600 Taxen sind in der Hansa Funktaxi e.G. zusammengeschlossen (Großraum Hamburg)
c. 100 Taxen sind in der „das Taxi“ e.G. zusammengeschlossen (innerer Cirkel Hamburg)
c. 60 Taxen gehören zum Harburger Funk (Peripherie Hamburg)
c. 40 Taxen gehören zum Bergedorfer Funk (Peripherie Hamburg)
c. 40 (?) Taxen gehören zum Volksdorfer/Poppenbütteler Funk
Es sind also c. 1840 Taxen die einer Funkvermittlung angeschlossen sind, ergo c. 1760 Taxen die keiner Funkvermittlung angeschlossen sind, die so genannten „Graupen“ .
Es gibt in Hamburg diverse Taxenverbände,
LHT (Landesverband Hamburger Taxenunternehmer)
LPVG (Landesverband Personenverkehrsgewerbe)
Taxenunion
HTV (Hamburger Taxenverband)
Bis vor einiger Zeit waren/sind im LHT vor allen auf betreiben des damaligen Vorsitzenden Herrn Christ der Autoruf, Taxi Hamburg (aufgegangen in Autoruf), Hansafunk und „das Taxi“ so genannte „kooperative Mitglieder“ im Verband. Mittlerweile ist Hansa Funktaxi aus dem Verband ausgeschert und hat die Taxenunion gegründet, deren Mitglieder sich fast zu 100% aus den Unternehmern der Hansa Funktaxi rekrutiert. Herr Christ (Ex-Vorstand LHT) ist dort mittlerweile zum Ehrenmitglied avanciert. Der Harburger Funk hat es da noch eleganter gemacht. Zeitweise waren bis zu vier (von sieben) Vorstandsmitgliedern des LPVG eben auch beim Harburger Funk maßgeblich.
Die Taxenvermittlungen Harburg, Bergedorf, Volksdorf haben aus Kostengründen die funktechnische Organisation und Abwicklung an Hansa Funktaxi abgegeben und lassen über deren System vermitteln. „das Taxi“ steht kurz vor dem gleichen Schritt. Es muss, glaube ich, nicht besonders erwähnt werden das sich damit die Landschaft ändert und neue Abhängigkeiten entstehen.
Funktaxi Hamburg wurde vor einiger Zeit von der Autoruf GmbH aufgekauft.
Interessant sind in diesem Zusammenhang noch einige Personen. Der geschäftsführende Vorstand der Hansa Funktaxi (ehemals Aufsichtsratvorsitzender derselben) ist auch geschäftsführender Vorstand der Taxenunion (Hansa Funktaxi). Der 1. Vorstand des LPVG ist Eigentümer/Mitbesitzer des Harburger Funks. Der 2. Vorstand des LPVG ist Sprecher des Mehrwagenunternehmerverbandes. Mitglieder der Autoruf GmbH sitzen im erweiterten Vorstand des LHT. In jeder Hinsicht unbeleckt ist nur der kleinste Verband Hamburgs, der HTV.
Es geht hier in diesem Zusammenhang nicht um die Personen als solche sondern es soll lediglich aufgezeigt werden wie die Zentralen die laut PBefG allenfalls als „... weitere Stellen ...“ die angesprochen werden können sich in eine Position gebracht haben die in keinster Weise dem PBefG entsprechen. Das PBefG regelt die Rechtsbeziehung zwischen den Taxenunternehmern und den zuständigen Behörden im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs, wobei diese Behörden unabhängig sind (sein sollen), die alleinige Rechtsaufsicht und damit die Rechtspflicht haben.
Wenn auch noch nicht abgeschlossen, so doch auf dem besten Weg dahin, findet hier eine immense Konzentration auf dem Hamburger Taxenmarkt statt. Im Prinzip konkurrieren nur noch zwei Vermittlungen miteinander, die Hansa Funktaxi und der Autoruf. Wobei bei Hansa Funktaxi die Unternehmer noch verdienen (?) während mangels Alternativen viele Unternehmen bei der Autoruf sind und ihre Funkbeiträge für das Prinzip „Hoffnung“ zahlen.
Wie der geneigte Leser dieses Forums ja mittlerweile zur Genüge gelesen hat, ist eine Zentrale heftig dabei sich auch andere Teile dieses Gewerbes zu unterwerfen in dem sie versucht exklusive Taxenposten, genannt „Einstiegszonen“, einzurichten. Dass diese Zentrale offensichtlich versucht eine Monopolstellung innerhalb eines öffentlich und frei zugänglichen Gewerbes zu erreichen ist kein Geheimnis mehr.
Bis hierher zum Verständnis.
Interessant im Zuge der Eingangsfragestellung ist:
1. Wie kam es dazu?
2. Was hat das PbefG damit zu tun?
3. Hat die zuständige Behörde versagt?
Wie kam es dazu?
Der eigentliche Grund für den massiven Erfolg der Zentralen liegt in einer Verzerrung des Wettbewerbs. Zentralen erbringen für den Kunden eine Leistung ohne dem Kunden jemals etwas in Rechnung zu stellen. Der Kunde kann ein Taxi anrufen, es kostet in nichts. Der Kunde kann ein Taxi vorbestellen das dann u. U. 10 Minuten vor seiner Türe steht, es kostet in nichts. Der Kunde zahlt mit e-cash, hat einen Zins- und Abrechnungsvorteil, es kostet in nichts. Der Kunde steigt am Hamburger Flughafen abseits vom Getümmel in einer exklusiven Zone (Transferparkplatz, VIP-Zone) in ein Hansa Taxi ein, es kostet ihn nichts. Man kann mit Fug und Recht sagen, Zentralen erbringen für Kunden kostenlose Zusatzleistung. Allerdings sind diese Leistungen nicht wirklich kostenlos. Irgendjemand muss für die direkten Kosten, die Organisation und die Technik bezahlen. Das ist nicht die Zentrale. Das sind die Taxenunternehmer welche die Kosten in Form von Funkbeiträgen/-gebühren aus ihren generierten Umsätzen begleichen.
Im Einzelfall sieht die für den Kunden kostenlos erbrachte Leistung so aus:
Die Kosten für eine Funktour liegen zwischen 50 Cent und 1 Euro (im weitern 75 Cent)
Die Kosten für den exklusiven Zugang am Flughafen pro Schrankenbewegung sind c. 60 Cent
Die Anfahrkosten (Sprit, Verschleiß) zur Abholung betragen in etwa 30 Cent
Die e-cash Kosten bei einer 10 Euro Tour betragen 40 Cent
Die für den Kunden kostenlosen Zusatzleistungen haben im Fall besagter 10 Euro Tour also einen Erstellungswert von 2 Euro und 5 Cent die nicht in den Endpreis einfließen und damit eine indirekte Rabattierung des Fahrpreises darstellen. Effektiv zahlt der Kunde für die Strecke a nach b 7,95 Euro, somit nur 79,5% des amtlich festgelegten Fahrpreises. Das ist Preisdumping in reinster Form und nützt denen die sie organisieren, den Zentralen.
Durch diese Form des Unterbietens eines festgelegten Preises generieren Zentralen Touren aus dem allgemeinen Nachfragebedarf, bündeln damit ihre Machtmacht, unterwandern Verbände, gründen eigene Verbände und werden dann von den Behörden auch noch bei der Gestaltung von Tarifen und Preises „gehört“. So ist es kein Wunder, dass es in Hamburg weder eine Anfahrt noch eine Bestellgebühr gibt. So ist es auch zu dem derzeitigen „zeitlosen Tarif“ gekommen. Wer sich dagegen stellt muss mit wirtschaftlichen Nachteilen bis hin zur Existenzfrage rechnen.
Was hat das PBefG damit zu tun?
Dazu der Wortlaut:
§ 1 Sachlicher Geltungsbereich
(1) Den Vorschriften dieses Gesetzes unterliegt die entgeltliche oder geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Straßenbahnen, mit Oberleitungsomnibussen (Obussen) und mit Kraftfahrzeugen. Als Entgelt sind auch wirtschaftliche Vorteile anzusehen, die mittelbar für die Wirtschaftlichkeit einer auf diese Weise geförderten Erwerbstätigkeit erstrebt werden.
.
§ 39 Beförderungsentgelte und –bedingungen
(1) ....
(2) ....
Die nach Abs. 1 festgestellten Beförderungsentgelte dürfen nicht über- oder unterschritten werden; sie sind gleichmäßig anzuwenden. Ermäßigungen, die nicht unter gleichen Bedingungen jedermann zu gute kommen, sind verboten und nichtig.
Es sieht also so aus das der Gesetzgeber auf die Gleichheit des Wettbewerbs achtet. In einem anderen Paragraphen des PBefG sieht er sogar ausdrücklich Zuschläge und Zeitzuschläge vor. Umsonst werden sie dort wohl nicht angesprochen.
Hat die zuständige Behörde versagt?
Leider muss man diese Frage mit ja beantworten. Die Behörde ist unabhängig in ihren Entscheidungen. Sie ist alleine dem Gesetz verpflichtet. Obwohl der Behörde die Querverbindungen und (Kartell)Strukturen bekannt sind hat sie in der Entscheidung zwischen dem Allgemeinwohl und dem legitimen Interesse des Taxengewerbes nach meiner Auffassung die notwendige Sorgfaltspflicht vermissen lassen. Sie bevorzugt den Kunden in ungerechtfertigter Weise und begünstigt Teile des Gewerbes in unzulässiger Weise indem sie Wettbewerbsverzerrungen in Tarifnormen gießt. Es ergibt sich automatisch dass solche Tarifnormen (und Taxenordnungen) die zu den beschriebenen Ergebnissen führen verwaltungsjuristisch angreifbar sind.
Wie könnte eine Lösung des Problems aussehen?
Grundsätzlich ist eine Lösung möglich indem eine Anfahrt oder Anfahrtsgebühr wie in anderen Tarifgebieten wieder eingeführt wird. Andererseits gibt es gibt es heute noch mehr Möglichkeiten. Eine Zentrale kann sich auch über 0180er Nummern refinanzieren anstatt aus Umsätzen die aus einem festgelegten Preis resultieren.
Welche Wege könnten eingeschlagen werden?
Da ist zu einem der Weg der Verwaltungsgerichtbarkeit. Das Unternehmer, wenn sie betroffen sind auch ohne „Normenkontrollklage“ ein Klagerecht haben ist mittels der derzeit laufenden Tarifklage in Hamburg durchgespielt, auch wenn diese Klage in der Sache noch nicht verhandelt wurde.
Der andere Weg ist das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb), die Abmahnung.
Ich will hier nicht das ganze Gesetz reinbringen, aber interessehalber:
§ 1 UWG Zweck des Gesetzes
Dieses Gesetz dient dem Schutz der Mitbewerber, der Verbraucherinnen und der Verbraucher sowie der sonstigen Marktteilnehmer vor unlauterem Wettbewerb. Es schützt zugleich das Interesse der Allgemeinheit an einem unverfälschten Wettbewerb.
§ 3 UWG Verbot unlauteren Wettbewerbs
Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig.
Die Juristen des deutschen Abmahnvereins sollen nicht schlecht sein.
Natürlich kann keine Zentrale eine Taxenbehörde zwingen eine Anfahrt/Bestellgebühr zu verordnen. Aber niemand hindert sie daran dann vom Kunden direkt die Leistungsgebühr für Organisation und Technik in Form einer 180er – Nummer zu verlangen.
Man kann natürlich über diese Gedanken so oder so urteilen, vor allem über die Lösungsansätze. Aber ob es dem Taxengewerbe und dem Allgemeinwohl dient wenn über kurz oder lang hier in Hamburg Monopole installiert werden die u. U. repressiv sind bzw. in Abhängigkeitsverhältnissen enden? Diese Frage muss sich jeder selber stellen. Und das wird nicht das Ende sein. Sogar die welche heute „Hurra“ schreien werden sich irgendwann noch einmal umschauen. |
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homer
Vielschreiber

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Verfasst am:
07.08.2005, 21:14 |
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Ich gebe Dir Recht daß da eine unschöne Entwicklung im Gange ist, selbst wenn ich der Analyse nicht vollstændig zustimmen kann weil mir das etwas zu oberflächlich ist (etwa 300 weitere Wagen haben die eine oder andere Form von Funkvermittlung, vergessen wurden vor allem der Blankeneser und der Wilhelmsbuger , die 311er sowie die diversen Familien- oder Wohnzimmer-Funkbetriebe die vor allem am Stadtrand tätig sind, namentlich in Finkenwerder, Neugraben, Wilhelmsburg, Rissen, Volksdorf, Poppenbüttel).
Das Problem liegt m.E. nicht in erster Linie bei den Zentralen sondern bei der Untätigkeit bzw. Selbstzerfleischung der Verbände. Die Zentralen sind einmal am Rande in diese Aufgaben mit hineingenommen worden und das sicher nicht völlig ohne Grund. Wenn sie heute in eine Position gewandert sind die nahe an die Aufgaben der Verbände heranreicht dann lediglich deswegen weil die etablierten Verbände und namentlich ihre Hauptamtlichen meist durch Abwesenheit glänzen. Seit Jahren wird gebetsmühlenartig auf jeder Jahresversammlung bei LHT und LPVG die Absicht verkündet man wolle sich um eine Vereinigung der Verbände bemühen. Gleichzeitig verteidigen die in diesen Zirkeln etablierten Hauptamtlichen zäh ihre Fleischtöpfe und versuchen so wenig wie möglich darüber durchsickern zu lassen daß ihnen das Gros ihrer Mitglieder schon lange abhanden gekommen ist - so einfach ist das ! Es ist doch ein offenes Geheimnis daß sowohl LHT als auch LPVG ohne massives Sponsoring aus der Industrie und die laufenden Einnahmen aus dem eigentlich in der Form gar nicht zulässigen Gewerbebetrieb "Schulung" seit langem pleite wären.
homer |
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Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht. (Erich Fried)
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yellow
Vielschreiber

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Verfasst am:
08.08.2005, 00:09 |
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Mein lieber Eberhard,
nach zweimaligem durchlesen (wahrscheinlich reicht das nicht) bin ich nunmehr zu der auffassung gelangt, dass deine ausführungen mindestens merkwürdig sind.
Quintessenz deiner ausführungen ist die wiedereinführung von anfahrtsgebühren. Was soll das für einen nutzen haben ?
Nicht die funkzentralen und die ihnen angeschlossenen betriebe verzerren den markt, sondern die graupen.
Und zwar deshalb, weil sie sich einen vorteil dadurch verschaffen, dass sie sich nicht um die aquise von kunden kümmern. Sie machen keine werbung, sie sind für den kunden nicht rund um die uhr erreichbar, holen sie nicht von zu hause ab, sorgen nicht für eine gleichmäßige verteilung der wagen über das stadtgebiet, bieten meist keine kartenzahlung an usw. usw. Sie bieten also nur wenig von dem, was ein taxenkunde gemeinhin verlangt.
Und das alles zum selben tarif wie die funkwagen.
Nach deiner logik würde eine dönerbude, die ihren gästen sitzplätze anbietet dann den markt verzerren, wenn die konkurrierenden buden nur stehplätze anbieten und sie den döner zum selben preis wie diese verkauft. Hab' ich das richtig verstanden ?
Wenn ein produkt mit einer staatlichen preisbindung belegt ist, kann sich ein gesunder wettbewerb nur über den service entwickeln.
Offensichtlich möchtest du keinen wettbewerb, anders kann ich das nicht verstehen.
Ich habe jedenfalls noch nie gehört, dass eine firma, die mehr service liefert als die konkurrenz, den markt verzerrt.
Und überhaupt, wie kommst du darauf, dass ein taxenkunde bei einer anfahrtsberechnung dann zu einem posten latscht. Vielleicht geht er ja auch zur bushaltestelle.
Offenbar bist du, der im taxengewerbe weit verbreiteten auffassung, unsere kunden sind eine festehende größe, die nur gerecht unter den taxenbetrieben aufgeteilt werden muss.
Da ist wohl der verwaltungshengst mit dir durchgegangen.
Aber ich ahne etwas :
1.) Du willst deine neuerworbene unternehmerschaft im lager der funklosen ausleben.
2.) Dich juckt es wieder, in die gewerbepolitik einzusteigen !
Ich wünsche dir bei beidem viel spaß.  |
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Jörn
Vielschreiber

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Verfasst am:
08.08.2005, 09:57 |
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Hier, lieber yellow, spricht die Dianethik in Reinkutur! Ron Hubbard wäre stolz auf dich ! |
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Martin Berndt
Gast
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Verfasst am:
08.08.2005, 13:21 |
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Danke für die Blumen! Nur was die Konkurrenz der zwei verbliebenen großen Zentralen betrifft - diese gibt es nicht. Taxi Hamburg/Autoruf ist kein Konkurrent für den Hansa, da sie nicht in der Lage sind, eine Funkvermittlung zu betreiben, die dem Stand der Technik und der Rechtslage entspricht. Irgendwann sagte ich mal zu Kruse: Unter den Blinden ist der Einäugige König. Das machte ihn sauer. Ist aber leider so. Unter Sehenden bekäme Kruse keinen Stich. Zu Möller muss ich wohl nichts sagen.  |
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homer
Vielschreiber

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Verfasst am:
08.08.2005, 14:05 |
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| Martin Berndt hat Folgendes geschrieben: |
| Zu Möller muss ich wohl nichts sagen. |
Nein.
Wenn Du für einen Kranz sammelst bin ich gerne dabei.
homer |
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yellow
Vielschreiber

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Verfasst am:
08.08.2005, 14:44 |
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Jörn:
Dianethik ? Was ist das nun wieder für eine neue diät ? Hilft sowieso nix ! Fdh ist immer noch das beste,
Wenn ich Ronnie treffe ( ich darf ihn auch hubbsi nennen), soll' ich ihn dann von dir grüßen ? Er hat mir schon viel von dir erzählt.
Und : Lass dir dein einfach strukturiertes weltbild nicht kaputtmachen !
Immer schön straight ! |
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Jörn
Vielschreiber

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Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
08.08.2005, 15:08 |
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Klar kannst du Ronnie von mir grüßen! Da kann er mir ja mal berichten, wer du denn bist, wenn du schon selbst dazu zu feige bist!
Und ich denke mir mal so, daß er nicht allzu übel über mich denkt!
Außerdem solltest du Leute, die eure Stammkunden, aber trotzdem mit mir gut bekannt sind, hier aus dem Spiel lassen, zumal selbiger mir auch berichtet hat, daß es vor etlicher Zeit viele viele Klagen über eure Kutscher gegeben hat! Nun ja. Laß ihn hier lieber raus!
Und was die Dianethik anbelangt, fahr mal zur Domstraße Ecke Speersort! Aber möglicherweise hat ja eure Führungselite dort schon einen Kurs absolviert! So rücksichtslos und asozial wie ihr euch verhaltet! |
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der Bunte
Vielschreiber
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Beiträge: 259
Wohnort: hamburg
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Verfasst am:
08.08.2005, 15:15 |
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@ jörn deine vergleiche werden echt immer skuriller und zeigen immer mehr, was für ein *** du bist..... |
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Jörn
Vielschreiber

Anmeldedatum: 06.05.2004
Beiträge: 2490
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
08.08.2005, 15:26 |
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Lieber Engel!
Ich bin, ich muß es sagen, erst jetzt dazu gekommen, deine Ausführungen gründlich zu lesen.
Ich muß leider zugeben, daß ich hier im Forum, weder im alten noch im neuen, bisher einen derart guten und kompetenten Artikel zur Gesamtproblematik gelesen habe!
Ich hätte ihn gern selbst geschrieben, deckt er sich doch weitestgehend mit all den Argumenten, die ich oben in diversen Artikeln schon angeführt habe, allerdings längst nicht so gut formuliert.
Ich bin froh, daß du diese Aufgabe übernommen hast, da ich hier ja immer als etwas zu hart empfunden werde.
Danke, nochmal!
Ich hoffe, wir bekommen noch mehr davon zu lesen. Allerdings solltest du dieses Werk auch noch direkt an die Behörde schicken, obwohl die hier natürlich auch mitlesen!
Aber es soll dort ja niemand sagen können, er habe nichts gewußt!
Eine der beliebtesten deutschen Ausreden! |
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yellow
Vielschreiber

Anmeldedatum: 24.05.2004
Beiträge: 1088
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Verfasst am:
08.08.2005, 16:13 |
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Na ja Eberhard,
nun sieh' selbst zu, wie du aus der umarmung wieder rauskommst !
Sag' nicht, man hätte dich nicht gewarnt ! |
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Jörn
Vielschreiber

Anmeldedatum: 06.05.2004
Beiträge: 2490
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
08.08.2005, 18:54 |
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Eberhard und ich haben uns schon ziemlich häufig hart angegangen, aber letztendlich ziehen wir eben doch am gleichen Strang.
Und wo ich manchmal etwas hart zuschlage, macht er das mit Sachlichkeit. Das ergänzt sich doch gut, solange wir beide, und viele andere, im Recht sind.
Und hier darf ich mal reinen Gewissens behaupten: WIR SIND DIE GUTEN ! |
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cubanito
User

Anmeldedatum: 24.02.2005
Beiträge: 189
Wohnort: Marbella / Spanien
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Verfasst am:
08.08.2005, 20:43 |
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darf ich mich mal etwas lauter räuspern?
DIE GUTEN hat der hansa noch NIE gehen lassen!!
aber dich, ..... lassen wir es bei diesem satz!
der ordnung halber:
viele grüsse
wolfgang |
_________________ Ich WAR ein Hansi und WAR es gerne!
Wen mein neues Leben interessiert:
www.mister100prozent.de |
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Jörn
Vielschreiber

Anmeldedatum: 06.05.2004
Beiträge: 2490
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
09.08.2005, 10:40 |
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Frag doch mal Dirk Vesper, den damaligen Vorsitzenden des Schiedsausschusses, mein Bester! Dann wirst du etwas anderes rausbekommen!
Und außerdem steht mein Angebot, meine Akten hier veröffentlichen zu dürfen!
Macht das doch mal! |
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Johan
Vielschreiber

Anmeldedatum: 03.06.2005
Beiträge: 345
Wohnort: Norderstedt
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Verfasst am:
09.08.2005, 13:03 |
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*lach*
ich weiß nicht was d.v. geschrieben hat, aber ich gestehe jedem zu, mal einen! fehler zu machen!
ich würde aber gern wissen, warum und zu welchem behufe eberhard diese discussion hier anschiebt.
soll die uhr der kundenfreundlichen entwicklung zurückgedreht werden?
mal ganz deutlich:
seid ihr jetzt alle verrückt geworden?
die nutzung einer taxe wird für mehr und mehr mitbürger zu einem realen luxusgut, das sich immer weniger menschen leisten können, ein luxus auf den jeder durchaus verzichten kann!
(ja, ich gestehe, selbst ich fahre neuerdings hin und wieder mit bus und bahn)
den zusammenhang °teure taxen/wenige fahrgäste° scheint niemand sehen zu wollen!
das drehen an der minute wartezeit wäre tödlich für kunden, die auf constante preise angewiesen sind,
die vom lpvg geforderten tarife wären das "endgültige aus" des gewerbes!
viele jahre hat es gedauert, der kundschaft klarzumachen, taxen werden bestellt, der taxifahrer klingelt an der tür...........
taxenbestellungen mit zuschlag versehen, ist tödlich, (auch HH hat damit böse erfahrungen gemacht)
der kunde wird auf andere transportmittel ausweichen und!!! (siehe w'ende) er bekommt alternativen zur taxe serviert, schnell und preisgünstig!
lüüd, ich empfehle dringend, es nicht auf die spitze zu treiben, schaut euch das beispiel schweden an.....
was wäre wenn...................
z.b. der EU einfiele, sich mal mit den regulierten strukturen dieses gewerbes näher zu beschäftigen,
auch die zuckerrübenbauern glaubten sich auf "trockenen feldern",
innerhalb eines halben jahres wurde klar, der preis für zuckerrüben wird sich (ohne jeden ausgleich) mindestens halbieren.......
tarif-freigabe ist ja vorstellbar......
eine complette deregulierung auch!
eberhard, jörn, martin, kalle, anne, alexander u.v.m. was dann.......
HEULEN UND ZÄHNEKLAPPEN??? |
_________________ geit nich, giff dat nich...... |
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yellow
Vielschreiber

Anmeldedatum: 24.05.2004
Beiträge: 1088
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Verfasst am:
09.08.2005, 13:51 |
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Ja johan,
ich seh' das natürlich genau so. Es zeigt sich, dass die gründung einer "eigenen" gewerbevertretung für den hansa und artverwandtes goldrichtig war. Die sogenannten etablierten verbände driften immer mehr in eine ecke ab, die man nur noch als loser-corner bezeichnen kann. Wer das rezept tarifanhebung aus dem hut zaubert, tut dies nur, weil er mit seinem latein am ende ist.
Wenn er dies dann noch mit einer qualitätsverbesserung koppelt, signalisiert er seinen kunden : Na gut, ich bring' jetzt eine normale leistung - aber dann will ich auch mehr geld !
Der kunde wird sich dann allerdings fragen : Warum sind dann diejenigen gruppierungen im taxengewerbe, die jetzt schon eine ordentliche dienstleistung abliefern (und das ist beileibe nicht nur der hansa) so strikt gegen eine tarifanhebung ? Besteht etwa ein zusammenhang zwischen ordentlicher dienstleistung und ordentlichem einkommen ?
Dabei ist eine qualitätsoffensive sicher nicht der falsche weg. Aber die richtung müsste sein : Weg mit den mülltaxen, weg mit den analphabetischen, gruseligen fahrern, damit der ordentliche rest, allein schon durch die schrumpfende zahl der taxen, zurechtkommt.
Hierbei müssen verbände, behörden und nicht zuletzt die kunden zusammenarbeiten.
Mit den real existierenden alt-verbänden ist dies nicht möglich, sie haben sowohl die falschen gewerbepolitischen ansätze und personen, als auch keine mittel mehr, da sie von den prosperierenden betrieben nicht mehr alimentiert werden und diejenigen, die sie so tapfer vertreten keine beiträge zahlen.
Die (groß-)kunden fangen gerade an, das problem mit den ihnen offenstehenden möglichkeiten zu lösen. Dabei werden sie von der politik unterstützt. Die alt-verbände sind dabei nur die berühmten zuschauer auf der tribüne einer pferderennbahn :
"Ja, wo laufen sie denn ?" |
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yellow
Vielschreiber

Anmeldedatum: 24.05.2004
Beiträge: 1088
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Verfasst am:
09.08.2005, 14:04 |
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Und Jörn :
Hör' doch endlich auf, den leuten hier im forum zu suggerieren, da sei eine riesige verschwörung gegen dich gelaufen. Der grund deiner kündigung war ein ganz banaler : Häufige verstöße gegen die FBO (Funk- und Betriebsordnung).
Du weißt ganz genau, dass deine akte aus rechtlichen gründen nicht veröffentlicht werden kann. Also hör' auf damit, genau das immer wieder zu fordern.
Und wen interessiert das überhaupt ?
P.S. Und da du ein hansi mit "herzblut" gewesen bist, das gebe ich zu, hättest du gute chancen gehabt, irgendwann wieder aufgenommen zu werden. So wie viele andere "sünder".
Das hast du dir natürlich verscherzt.
Aber du willst ja sowieso nicht.  |
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homer
Vielschreiber

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Wohnort: 1.Wohnsitz : Norwegen / 2. Wohnsitz : Hamburch
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Verfasst am:
09.08.2005, 15:44 |
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| yellow hat Folgendes geschrieben: |
Und Jörn :
Da du ein hansi mit "herzblut" gewesen bist, das gebe ich zu, hättest du gute chancen gehabt, irgendwann wieder aufgenommen zu werden. So wie viele andere "sünder".
Das hast du dir natürlich verscherzt.
Aber du willst ja sowieso nicht.  |
Genau das ist akkurat der Punkt den ich Jörn immer wieder vorgehalten habe -
niemand aussenstehender kann nachvollziehen was hinsichtlich seines Rauswurfs wirklich vorgelegen hat.
In anderen Fällen (siehe Martin) scheinen ohne Frage auch schlicht und einfach Meinungsverschiedenheiten beispielsweise zum Tarif eine wesentliche Rolle gespielt zu haben, zweifellos haben sich da auch die Verantwortlichen des Hansi nicht immer völlig korrekt und so verhalten wie man in einer Genossenschaft zueinander stehen sollte...
Die entscheidende Frage ist aber letztlich langfristig wie man dann weiter miteinander umgeht - der Umgang von Jörn mit seinen Hass-Gegnern (und letztlich allen, die nicht 100%ig seinem Dünnsinn folgen) ist jedenfalls immer wieder ein vollkommen unmöglicher..... , sorry Mann.
Das hat auch nichts mehr mit "Direktheit" oder "Geradlinigkeit" zu tun, das ist wirklich jenseits aller Inhalte eine krankhafte Besessenheit.
homer |
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Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht. (Erich Fried)
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yellow
Vielschreiber

Anmeldedatum: 24.05.2004
Beiträge: 1088
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Verfasst am:
09.08.2005, 17:27 |
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Hi Homer,
du sagst "...zweifellos haben sich da auch die Verantwortlichen des Hansi nicht immer völlig korrekt und so verhalten wie man in einer Genossenschaft zueinander stehen sollte..."
Das ist so nicht richtig. Martin Berndt hat eine gewerbepolitik betrieben, die einer entscheidung der generalversammlung der hft-genossenschaft zuwiederlief. Er stellte sich damit nicht nur in den gegensatz zum vorstand von hft, sondern auch gegen den erklärten willen der großen mehrheit der genossen. Das kann und darf sich eine genossenschaft nicht gefallen lassen.
Und glaube mir, Martin wurde diverse male abgemahnt, sowohl in freundlichen worten, als auch mit der androhung des ausschlusses. Seine gewerbepolitik war ihm wichtiger, als die mitgliedschaft in der hft-eg.
Sein ausschluss kam für ihn absolut nicht überraschend, sondern war von ihm selbst einkalkuliert. Er hat diesen ausschluss billigend in kauf genommen. Er hatte im gegensatz zu Jörn kein hansa-herzblut.
Ob er deswegen nun ein dummer oder ein held ist, mag jeder für sich selbst beantworten.
Auf jeden fall aber ist er m.e. zu eigensinnig, um in der gewerbepolitik irgend etwas zu bewirken. Damit steht er in einer reihe mit anderen hier in diesem forum.
Dass diese leute sich irgendwann einmal zusammenschließen ist allerdings nicht zu befürchten, weil sie sich schon nach ca. 10 minuten gegenseitig (verbal natürlich) die köpfe einschlagen würden, weil jeder sich zum häuptling berufen fühlt und keiner den indianer machen will. |
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Jörn
Vielschreiber

Anmeldedatum: 06.05.2004
Beiträge: 2490
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
09.08.2005, 18:10 |
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Wie ich immer wieder feststellen darf, seid ihr, yellow und Johan, aus der Top-Riege des Hansa-Funkes, denn sonst dürftet ihr gar nicht derart viele intime Kenntnisse über mein angebliches Fehlverhalten haben!
Vielleicht setzt ihr denn nun endlich, wie von mir immer wieder erlaubt und gefordert, die Verhandlungen, die zu meinem Rauswurf geführt haben, hier ins Netz!
Wäre doch endlich mal ein echter Argumentationsgrund gegen mich, wenn es sich denn so verhalten würde, wie ihr immer behauptet!
Unglücklicherweise wurden aber die entscheidenden Verhandlungen durch Dirk Vesper dadurch beendet, daß die Zentrale wichtige zentrale Beweismittel vernichtet hatte!
Wirklich toll, oder?
Aber in einer ähnlichen Situation sind wir jetzt: Die Zentralen setzen die Behörde, wie ich das sehe, unter Druck, die Gesetze mindestens extrem zu beugen, um ihre Interessen durchzusetzen!
Und wer nicht spurt, der fliegt! |
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