Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Löhne, Arbeitsbedingungen, Recht.

Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon Guter_Kollege » 08.03.2014, 11:50

alsterblick hat geschrieben:Gerne gebe ich Dir einen Anhaltspunkt: Das Taxigewerbe ist nahezu unstrukturiert :!:
.......
Mit einem reisserischen Begriff „Leistungsgerechtigkeit“ könntest Du lediglich Wahlen gewinnen.

Nö, das Gewerbe ist sogar ziemlich strukturiert, hängt davon ab was man darunter versteht.
Mit fehlender Leistungsgerechtigkeit meine ich beispielsweise den Umstand, das einer bloß 13 Euro/Stunde Umsatz schafft und ein anderer 22,- in derselben Zeit.
Der Schnitt sollte eigentlich bei allen in etwa gleich sein. Wenigstens unabhängig vom Zeitaufwand.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon nightrider » 08.03.2014, 17:13

Guter_Kollege hat geschrieben:Mit fehlender Leistungsgerechtigkeit meine ich beispielsweise den Umstand, das einer bloß 13 Euro/Stunde Umsatz schafft und ein anderer 22,- in derselben Zeit.
Der Schnitt sollte eigentlich bei allen in etwa gleich sein. Wenigstens unabhängig vom Zeitaufwand.


Das kann man aber auch durch eine andere Brille sehen, wie schon gesagt es gibt Fahrer die machen „immer” den besten Umsatz und Fahrer die sind „immer” unter Durchschnitt, da sehe ich „Leistungsgerechtigkeit” eher im Positiven. Wer mehr leistet soll auch mehr bekommen.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon alsterblick » 08.03.2014, 20:22

Guter_Kollege hat geschrieben:Nö, das Gewerbe ist sogar ziemlich strukturiert, .......
Mit fehlender Leistungsgerechtigkeit meine ich beispielsweise den Umstand, das einer bloß 13 Euro/Stunde Umsatz schafft und ein anderer 22,- in derselben Zeit.
Der Schnitt sollte eigentlich bei allen in etwa gleich sein.

Bitte erlaube mir vorab bereits das Wort zum Sonntag (bringt die ARD auch schon samstags :mrgreen: ).
In den 90er gab es in HH mal einige Taxler+Fahrer, die haben nach Schichtende Ihre gesamte Kohle solidarisch in einen Topf geworfen und dann „gerecht“ auf alle umverteilt.
Wie ist das wohl ausgegangen :?: :shock:

Deinen Begriff „Leistungsgerechtigkeit” könnte man doch eigentlich auch so auslegen, dass jeder Kutscher zum selben „hohen“ Tarif fahren darf / kann, auch wenn die Fahrgäste bei dem einen möglichst nie wieder einsteigen würden, hingegen sie den anderen mit zu deren Favoriten-Fahrern zählen auch aus einem Sicherheits-/Behaglichkeitsgefühl heraus. :D

Mit strukturiert meine ich hauptsächlich sich um Fahrgäste und das Tourenbesorgen "kümmern".
Hierfür ist in HH zum Beispiel der Hansa kein schlechtes Beispiel, Mytaxi hatte bis zum 1 Febr in der Bestellform auch gezielt revolutionär die Bestellkunden "mitgenommen".
Und was machen die Graupen ?
Ja, die fahren Taxi aus Überzeugung, als Hobby und aus Tradition. :roll:
So, jetzt sollen aber alle gleich viel in den Geldbeutel bekommen ?
Ja, werde gerne Politiker und die Graupenstimmen sind Dir sicher. 8)
Zuletzt geändert von alsterblick am 08.03.2014, 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon Guter_Kollege » 09.03.2014, 00:32

nightrider hat geschrieben:Das kann man aber auch durch eine andere Brille sehen, wie schon gesagt es gibt Fahrer die machen „immer” den besten Umsatz und Fahrer die sind „immer” unter Durchschnitt, da sehe ich „Leistungsgerechtigkeit” eher im Positiven. Wer mehr leistet soll auch mehr bekommen.

Wie bemisst Du bei einer reinrassigen TeilvonHundert-Umsatzentlohnug Leistung, bitte sehr?
Ich hoffe nicht das Du dafür etwa rechtliche Schuldverhältnisse bezogen aufgrund einschlägiger BGB-Pragraphen (z.B. 326) in Bezug auf Arbeitsverhältnisse ins Feld führen willst. Arbeitsleistung wird hier nämlich so verstanden, das die Leistung erbracht ist, wenn die Arbeit geleistet wurde und nicht der Erfolg der Arbeitsleistung. Für den Erfolg der Leistung steht der Arbeitnehmer normalerweise und regelgerecht nicht ein (siehe auch: "Unmöglichkeit der Leistung"). Dennoch schuldet der Arbeitgeber die Gegenleistung. Die TeilvonHundert-Gegenleistung bleibt jedoch ein hohles Versprechen.
Heisst: Umsatzentlohnung = Gegenleistung nur bei Erfolg, nicht bei Leistung!
Das hat mit Gerechtigkeit absolut nichts zu tun. Und mit üblichem Recht auch nicht.
Zuletzt geändert von Guter_Kollege am 09.03.2014, 10:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon nightrider » 09.03.2014, 20:50

Sorry „Guter Kollege”

aber wenn ein Fahrer regelmäßig und egal in welcher Schicht immer die besten Ergebnisse liefert und ein Anderer nicht der zur gleichen Zeit in der selben Stadt unterwegs ist dann ist der Eine eben irgendwie besser.

Ich habe das Jahrzehnte im Vertrieb erlebt da ist ein Verkaufsgebiet das immer am Ende der Statistik steht dann kommt ein Neuer der hat die gleichen Kunden, das selbe Umfeld und plötzlich steht das Gebiet an 2. Stelle der Statistik, warum? Es hängt doch schon deutlich von der Person ab was, wann wie läuft, oder nicht läuft.

Aus dem Grund ist für mich zumindest das Leistungsprinzip das Einzige gerechte, denn Leistung ist die Grundlage von der wir alle leben.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon SindSieFrei? » 09.03.2014, 22:07

nightrider hat geschrieben:...
Ich habe das Jahrzehnte im Vertrieb erlebt da ist ein Verkaufsgebiet das immer am Ende der Statistik steht dann kommt ein Neuer der hat die gleichen Kunden, das selbe Umfeld und plötzlich steht das Gebiet an 2. Stelle der Statistik, warum? Es hängt doch schon deutlich von der Person ab was, wann wie läuft, oder nicht läuft.

Aus dem Grund ist für mich zumindest das Leistungsprinzip das Einzige gerechte, denn Leistung ist die Grundlage von der wir alle leben.


Deine Aussage bestätige ich als ebenfalls ehemaliger Vertriebler gerne, @nightrider. Wer Kunden generiert ist on top. Bin ich auch heute noch (den heutigen Tag mal ausgenommen :mrgreen: ) Nur: Wir hatten damals beide ein Fixum. Eine reine, pure Provisionsentlohnung war schon vor Jahren illegal im Vertrieb. Dazu ist hier mehr als genug gepostet worden.

LG
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon nightrider » 10.03.2014, 03:05

SindSieFrei? hat geschrieben:Deine Aussage bestätige ich als ebenfalls ehemaliger Vertriebler gerne, @nightrider. Wer Kunden generiert ist on top. Bin ich auch heute noch (den heutigen Tag mal ausgenommen :mrgreen: ) Nur: Wir hatten damals beide ein Fixum. Eine reine, pure Provisionsentlohnung war schon vor Jahren illegal im Vertrieb. Dazu ist hier mehr als genug gepostet worden.
LG


Richtig (wir) ich hatte teilweise ein (eher kleines) Fixum, doch von dem wollte ich niemals leben. Doch ich hatte auch Jobs als selbstständiger HV ohne jedes Fixum und auch das hat geklappt und wenn nicht, (hatte ich auch schon mal), dann gibt es nur eine Konsequenz, aufhören.
Aber grundsätzlich gilt damals wie Heute entweder ich bring eine gewisse Leistung dann funktioniert es auch, oder ich kann sie aus welchen Gründen auch immer nicht bringen, dann funktioniert es eben nicht. Es gibt „Dinge” die liegen einem eben, oder auch nicht das hat auch gar nichts mit Leistungsfähigkeit zu tun eher mit der persönlichen Eignung. Es gibt Verkäufer die können super organisieren, klasse präsentieren, aber im Abschluss haperts, Andere sind Pflaumen im präsentieren und organisieren aber die verkaufen auf Teufel komm raus.

So gibt es auch bei uns Fahrer die kannst du in jede beliebige Schicht stecken die machen immer die vergleichsweise besten Umsätze und Andere die kannst du auch in jede beliebige Schicht stecken sie sind immer die „Luser”. Die sind nicht unbedingt faul, oder fleißig, die haben eben nur das „Feeling” oder sie haben es nicht. Das kann man nicht „lernen” das ist im Grundsatz da oder es kommt nie.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon eichi » 10.03.2014, 15:16

Es gibt aber auch Fahrer, die sich gerne (unerlaubte Bereitstellung)
vor Hotels oder sonstwo rumdrücken, am liebsten in der Lobby parken
und solche, die auf Taxiposten bereitstehen.

Es gibt Fahrer, die mit 100 km/h über die Ausfallstrasse zurück z.B. zur City
brettern und solche, die regelkonform fahren.

Es gibt Fahrer, die ordentlich ihren Fahrgast fragen, ob er bestellt hätte und wenn,
auf welchen Namen. Und solche, die es prinzipiell vergessen.

Es gibt Fahrer, die jeden Umweg fahren würden, wenn es der Fahrgast nicht mitbekommt
und solche, die "brav" die geforderte kürzeste Strecke fahren.

Es gibt Fahrer, die knallhart jede freie Taxe vor sich überholen, um "Winker" zuerst sehen
zu können und solche, die sich nach Anstandsregeln verhalten.

Und wer von denen ist der bessere Taxifahrer?
Der mit dem höchsten Umsatz?
Fragwürdige Einstellung. Zum Fremdschämen.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon nightrider » 10.03.2014, 15:22

Ganz einfach, der am meisten Umsatz macht und sich trotzdem „vernünftig” verhält, du wirst es nicht glauben, aber die gibt es ;-)

Ein guter Fahrer muss nicht zwangsläufig ein „Rambo” sein.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon eichi » 10.03.2014, 15:33

Der Vernünftige kann nicht gleichzeitig der mit
dem höchsten Umsatz sein, geht nicht.
Guter Umsatz, meinetwegen, den höchsten? Nein.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon Guter_Kollege » 10.03.2014, 19:45

Mit Umsatzentlohnung kann es keine pauschale Leistungsgerecht geben, das ist unmöglich.
Denn: Gegenleistung gibts nur bei Erfolg, nicht bei Leistung!
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon nightrider » 11.03.2014, 10:51

@ guter Kollege

Kann es sein, dass du noch nicht gemerkt hast, dass wir alle in einer Leistungsgesellschaft leben?
Ohne Leistung gibt`s keine Gegenleistung, ganz egal was du machst das trifft für die Putzfrau genauso zu wie für den Generaldirektor, für den Taxifahrer wie für den Taxiunternehmer das Einzige was sich unterscheidet ist die Art der Leistung sonst Nichts.

Oder kurz und bündig, von Nix kommt Nix :twisted:
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon Guter_Kollege » 11.03.2014, 11:58

Betreff: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

nightrider hat geschrieben:@ guter Kollege

Kann es sein, dass du noch nicht gemerkt hast, dass wir alle in einer Leistungsgesellschaft leben?

Kollege nightrider,
bitte sei so nett und komm mir nicht auf doof.
Der Streit geht einzig und allein um die Frage ob unsere Art TeilvonHundert-Entlohnung adäquat und für jeden gerecht die Gegenleistung für die Leistung 'Arbeit' entschädigt.
Der Streit geht nicht darum ob ich weis das wir in einer Leistungsgesellschaft leben.
Wüsste ich das nicht würde ich mich doch nicht so ausführlich dieser Frage widmen.
Das Thema ist kompliziert genug und eine ganze Wissenschaft beschäftigt sich mit der Frage wie man Leistung bemisst, so das sie fair, ausgewogen und vor allem meßbar ist! Sowas machen Ingeniere und Akademiker und packen das in furchtbar komplizierte, kilometerlange Formeln.
Exact an der Frage Meßbarkeit scheiden sich halt oft die Geister. Denn die Parameter der Meßbarkeit müssen klar sein und auf alle Fälle anwendbar und wiederholbar, so daß sich auf seriöse Art Ergebnisse vergleichen lassen.
Ist beispielsweise der Parameter 'Tourenangebot' im 'Markt' für alle gleich?
Chancengleichheit setzt auch ein für alle Beteiligten gleichermaßen vorhandenes und erreichbares Tourenangebot voraus. Und so geht es munter weiter. Kann man sich darauf eventuell einigen?

Der Teilvon Hundert-Entlohnung wohnt eine gewisse Kaltschnäuzigkeit inne, die da sagt 'Wer weniger abbekommt, der hat auch weniger verdient.' Es sollte aber meiner Meinung nach heißen 'Wer sich gleichermaßen angestrengt hat wie ein anderer, hat auch gleichviel verdient'.
Das wäre das was ich unter 'Leistungsgerechter Entlohnung" verstehe.
Mit Umsatzentlohnung ist das nicht garantiert. Und eben dieser Garantie wegen gibt es beispielsweise in der klassischen Provisionsentlohnung das Fixgehalt. Bei unsereins könnte das dann heissen 'Grundlohn' oder 'Mindestlohn'. Nicht mehr und nicht weniger.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon eichi » 11.03.2014, 14:18

@ nightrider: Denk mal über die Ausführungen von Guter_Kollege
(Leistung ./. Arbeitserfolg) nach.

Worin besteht d.M.n. die Leistung eines Taxifahrers?
Im Tourenglück?
Mit intelligent gefahrener "kürzester Strecke" bestraft
er sich ja selbst, das kann's also auch nicht sein.
Einwandfreie Dienstleistung? Verbessert möglicherweise
das Trinkgeld, aber kein messbarer "Leistungsbeweis".

Und auf den Fahrgast, der am Posten fragt "Wer kennt den xxx-Pub?"
und dann mit mir fährt, weil ich als erster schreie: "ICH!!!"
kann ich lange warten.
Und wenn in einem Betrieb unterschiedlich gute Fahrer sind, warum
gibt es keine "Best Practice-Teammeetings", bis sie alle gut sind?
Kostet ja Geld, dann machen sie keinen Umsatz.
Kurzsichtig, 2,6 mm-Focus.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon nightrider » 11.03.2014, 15:15

@ eichi

fährst du eigentlich gern Taxi? Wenn ja, warum lernst du es dann nicht endlich? :twisted:
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon eichi » 11.03.2014, 15:36

Spricht nicht gerade für dich, aus dieser Entfernung mit Null-Information
über Jemanden, den du nicht mal annähernd kennst, sich eine Meinung
zu bilden und in die Weltgeschichte tröten.

Mir wäre sowas peinlich.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon alsterblick » 11.03.2014, 15:49

eichi hat geschrieben:"Best Practice-Teammeetings"

hhmm…, kann man nicht mal zum Posten (Gelaber) hin outsourcen. :roll:
Denn, wer dort zum Stehen gekommen ist, kann ja nix. :| :mrgreen:
Zuletzt geändert von alsterblick am 11.03.2014, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon nightrider » 11.03.2014, 15:52

eichi hat geschrieben:Mir wäre sowas peinlich.


Mir wären ein paar andere Sachen peinlich :twisted:

Vor allem wenn ich Dinge fordere die ich selbst nicht bringen kann.
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon eichi » 11.03.2014, 20:28

@ alsterblick
hhmm…, kann man nicht mal zum Posten (Gelaber) hin outsourcen. :roll:
Denn, wer dort zum Stehen gekommen ist, kann ja nix. :| :mrgreen:

Zu kurz gedacht, denn... am Posten wird der Betriebspflicht nachgekommen.
Best Practice-Teammeetings sind am Posten fehl am Platz, denn es kommt in erster Linie
darauf an, innerhalb des Betriebes die eigenen Kollegen auf ein einheitliches, höheres
Niveau zu bringen. Schützt auch den Arbeitsplatz und verbessert das Betriebsklima!

Im Zweifelsfall machen dir die "Kollegen am Posten" nur die Suppe dünn,
spätestens auf der Straße sind es Konkurrenten.
Da ist Schluss mit "free lonesome rider-Taxifolklore"!
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Re: Pause versus Bereitstellung: Wie geht das?

Beitragvon alsterblick » 12.03.2014, 02:35

eichi hat geschrieben:Best Practice-Teammeetings sind am Posten fehl am Platz, denn es kommt in erster Linie
darauf an, innerhalb des Betriebes die eigenen Kollegen auf ein einheitliches, höheres
Niveau zu bringen. Schützt auch den Arbeitsplatz und verbessert das Betriebsklima!

Ja, konstruktiv / durchdacht ! Note: 1 8)
Struktur ! Struktur ! Struktur macht das Geschäft !

eichi hat geschrieben:"Kollegen am Posten"
……..spätestens auf der Straße sind es Konkurrenten.

Ja, wenn auch als Funktourfahrer eher zu vernachlässigen. Zum banalen Postengelaber steige ich sowieso kaum mal aus. :x
Über meine offene Lucke oben höre ich (leider) ohnehin alles mit und habe es mir kürzlich am Epp-Baum
auch mal was kosten lassen, schnell wieder wegzukommen. :shock:
MT-Regler auf Anschlag gezogen, binnen 30 Sek war ich weg und zum Glück nur ne € 11,- Niete gezogen. :mrgreen:
Nun ja, zum Glück immerhin € 11,- / bei € 5,50 wäre es noch teurer geworden - weil (bei Regler 15%) gesperrt worden und Schluß mit lustig. :mrgreen:
Zuletzt geändert von alsterblick am 12.03.2014, 02:47, insgesamt 3-mal geändert.
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