uberX

Anwendungen für Smartphones unter der Lupe.

Re: Uber verlässt Dänemark

Beitragvon sivas » 31.03.2017, 08:58

TaxiBabsi hat geschrieben:https://www.nzz.ch/wirtschaft/verschaerftes-taxi-gesetz-uber-verlaesst-daenemark-ld.154366
Da müsste aber auch bei uns manch ein Taxi aufgerüstet werden:
Gesetz, das für öffentliche Chauffeur-Dienste zwingend die Installation von Sitzlast-Detektoren zur allfälligen Auslösung der Airbags in den Wagen vorsieht.
Oder hätte es für eine Taxameter-Zwangseinschaltung sein sollen ?
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Und wieder eine Beziehung zu Ende

Beitragvon TaxiBabsi » 01.04.2017, 14:13

Uber Fahrerin Alexis M. fährt zufällig die Affäre Ihres Freundes, Zufälle gibt es ...

http://www.watson.ch/Spass/Social%20Med ... ie-Post-ab
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Re: uberX

Beitragvon Demir » 02.04.2017, 20:58

Der Vorredner zu Uberx und dessen Partner mychauffeur hat Recht. Der Vertrag mit mychauffeur wurde nicht verlängert nur ist mir nicht klar von wessen Seite. Uberx kooperiert jetzt schon seit einiger Zeit mit Rocvin, das Mietwagenunternehmen welches den dicksten Brocken von Auftrag an Land ziehen konnte doch dieser Vertrag auch nciht verlängert wurde (Bundestagsabgeordnete fahren).

Ich hatte hier glaube ich auch schon mal erwähnt das Uber vor Neujahr 2017 mich desöfteren angerufen hatte ob ich nicht für 10 Euro die STunde ne Eklasse als Mietwagenfahrer fahren möchte und der Arbeitgeber Rocvin wäre, aber Uberx Aufträge. Dankend abgelehnt. auf ein neues mit denen und die Priusse sehe ich auch überall, der von Schönefeld machte sich aber fein auf den Rückweg zum Betriebssitz und das selbstverständlich schön langsam über die Stadt. gucken wa ma
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Psycho-Tricks

Beitragvon TaxiBabsi » 03.04.2017, 18:09

Interessanter Artikel mit viel kluger Erkenntnis die sich Uber zu Eigen macht.

Es ist wahr, viele Taxifahrer setzen sich ein Tagesziel von z.B. 200 Euro und limitieren dadurch ihre Möglichkeiten.

Babsi rät: no Limit or the Sky ist your Limit und die Familie wird mit Hummer belohnt. Lecker.

http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/wir ... 55082.html
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Re: Psycho-Tricks

Beitragvon John_Wick » 03.04.2017, 22:46

TaxiBabsi hat geschrieben:Interessanter Artikel mit viel kluger Erkenntnis die sich Uber zu Eigen macht.

Es ist wahr, viele Taxifahrer setzen sich ein Tagesziel von z.B. 200 Euro und limitieren dadurch ihre Möglichkeiten.

Babsi rät: no Limit or the Sky ist your Limit und die Familie wird mit Hummer belohnt. Lecker.

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Re: uberX

Beitragvon John_Wick » 04.04.2017, 09:44

Uber X scheint in Berlin zu wachsen :? Ich sehe sehr oft Abholungen direkt vorm Hotel oder TXL Gate.Meist weiße Prius Plus (ehemals Taxi)zur besseren erkennbarkeit wurde der Fuß vom Dachschild am Fahrzeug belassen. :roll: :roll: :roll:
Aufträge für UBER-Taxi sind stark rückläufig :shock:
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Re: uberX

Beitragvon sivas » 04.04.2017, 13:28

Uber X scheint in Berlin zu wachsen
Klar doch, bei einem gut durchorganisierten Mietwagenbetrieb mit entsprechender Auftragslage brauch's keine Rückfahrt zum Betriebssitz, da kommt gleich 'ne Anschlusstour.
Wie wird die Bedingung erfüllt, dass der Fahrauftrag am Betriebssitz eingehen muss ?
Es sind doch wohl viele Einzelbetriebe, die das Ganze ausmachen und der Fahrauftrag geht bei uber in Holland? ein und wird von dort direkt in die Fahrzeuge gegeben, also am Betriebssitz der ausführenden Firmen vorbei.
Impressum
UBER B.V.
ALLGEMEINE NUTZUNGSBEDINGUNGEN

Zuletzt aktualisiert am: 9.Juni 2016
1. Vertragsverhältnis

Diese Nutzungsbedingungen („Bedingungen“) stellen die vertragliche Grundlage zwischen Ihnen und der Uber B.V., einer im Handelsregister Amsterdam unter der Nummer 56317441 eingetragenen Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Vijzelstraat 68, 1017 HL, Amsterdam, Niederlande, („Uber“) über die Inanspruchnahme von Vermittlungsdienstleistungen sowie damit zusammenhängende Dienstleistungen von Uber dar.
Sollen doch die ausführenden Betriebe mal beweisen, dass ihre Fahraufträge am Betriebssitz eingegangen sind - oder ham die dort jeweils 'ne Relais-Station eingerichtet, die die Aufträge direkt in die Wagen bringt ? eventuell auch noch mal über den Umweg Holland ?
Kunde > uber > ausführendes Fahrzeug
Kunde > uber > Betriebssitz > ausführendes Fahrzeug
Kunde > uber > Betriebssitz > uber > ausführendes Fahrzeug
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Re: uberX

Beitragvon ilkoep » 06.04.2017, 18:29

Entscheidung vertagt auf den 18.05.2017:

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/k ... 26622.html

Es geht um eine frühere Variante des Bestellsystems von „Uber Black“, mit dem Kunden per Smartphone-App eine Limousine mit Fahrer bestellen konnten. Ein Berliner Taxiunternehmer klagt seit Jahren dagegen und hatte vor dem Landgericht und Kammergericht Berlin im Wesentlichen Erfolg. Das Kammergericht Berlin beurteilte das Geschäftsmodell im Jahr 2015 als wettbewerbswidrig. Der Betrieb musste eingestellt werden. Uber legte aber Revision gegen die Entscheidung ein, und so liegt der Fall nun in letzter Instanz beim BGH in Karlsruhe. Der verhandelte am Donnerstag – und deutete an, dass er im Urteil der Berliner Gerichte eher keine Fehler sieht.
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Re: uberX

Beitragvon AsphaltRunner » 06.04.2017, 21:57

Am Wochenende habe ich mit nem UberX-Fahrer geredet. 22% Provision, danach nochmal 19% MwSt. und trotzdem rechnet es sich. Ok, der Junge fährt Minimum 60 Std. in der Woche :mrgreen:
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Re: uberX

Beitragvon Wikinger » 07.04.2017, 03:02

Kann sich nicht rechnen, wenn die durchschnittliche Gewinnmarge eines Einzelunternehmers bei 25% liegt.
Natürlich vorausgesetzt, dieser Unternehmer zahlt Steuern, Krankenversicherung usw.
Wenn ich also meinen Gewinn quasi komplett meinem "Brötchengeber" in den Hals schmeiße, gibt es nur noch eine Möglichkeit, Geld in die Tasche zu bekommen...
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Re: uberX

Beitragvon AsphaltRunner » 09.04.2017, 13:13

Und UberX zahlt € 1,30 werktags und € 1,50 am Wochenende
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Re: uberX

Beitragvon John_Wick » 09.04.2017, 18:21

AsphaltRunner hat geschrieben:Und UberX zahlt € 1,30 werktags und € 1,50 am Wochenende

Wusste garnicht das Uber X ZAHLT.
Aber nach Abzug der Provision, 19% Umsatzsteuer, Betiebskosten ....usw. sollten Nettoerlöse von 1,30-1,50/h machbar sein :roll: :mrgreen:
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Re: uberX

Beitragvon AsphaltRunner » 10.04.2017, 00:30

John_Wick hat geschrieben:
AsphaltRunner hat geschrieben:Und UberX zahlt € 1,30 werktags und € 1,50 am Wochenende


Pro km, versteht sich.
Die An- und Abfahrt aus LDS und LN zahlt der Uber Partner :mrgreen:
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Re: uberX

Beitragvon AsphaltRunner » 10.04.2017, 08:51

Uber vor dem Bundesgerichtshof

Ein Taxiunternehmer aus Berlin kämpft seit Jahren juristisch mit Uber. Im Mai könnte ein endgültiges Urteil ergehen.

http://www.taxi-times.com/uber-vor-dem- ... l+auf+Mai+
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Diekmann wird Uber Berater

Beitragvon TaxiBabsi » 14.04.2017, 12:21

Ex-Bild Herausgeber Kai Diekmann wird Berater bei Uber.

http://m.spiegel.de/wirtschaft/unterneh ... 43387.html
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Re: uberX

Beitragvon AsphaltRunner » 15.04.2017, 15:33

Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder in San Francisco, der Einsatz für das mit mehr als 60 Milliarden Dollar bewertete Start-up wurde bisher mit Unternehmensanteilen kompensiert.
:mrgreen: :mrgreen:
Wenn Uber nicht schneunigst das autonome Fahren hinbekommt, dann bleiben von den 60 Mrd nicht viel übrig. Es trifft in diesem Fall keine Armen, so wie z.B. bei der T-Aktie
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Re: uberX

Beitragvon sivas » 15.05.2017, 10:24

Uber möchte, unter dem Deckmäntelchen des digitalen Vortschrittes, Mietwagen wie Taxen vermitteln. Damit werden sie Erfolg haben !
Warum ?
Weil sie eine einwandfreie Dienstleistung erbringen !

Unabhängig von meinen Wohnort melde ich mich bei uber an. Benötige ich dann irgendwann mal irgendwo 'ne Taxe, schicken die mir eine, Respekt !
Dass diese Taxe dann ein Mietwagen ist - stört mich nicht, Hauptsache ich werde gefahren.

Die Taxizentralen behaupten zwar: "das können wir auch, wir haben auch eine APP !" - das stimmt aber nicht. Deren App kann mir im 'Hinterland' keine Taxe schicken, die verweisen mich dann bestenfalls auf eine Rufnummer - sieh doch selbst zu, wie du weiterkommst.
Deren App funktiniert nur in Städten, in denen sie selbst vertreten sind, weil die App die Anfragen in deren Systeme einspeist und nicht eigenständig vermittelt.

Ok, ich könnte auch die myTaxi-App verwenden ... da können aber nur Taxler dran teilnehmen und die Hürde zur Zuteilung einer Taxikonzession ist wegen deren zahlenmässiger Beschränkung oft nicht zu knacken.

Warum bringen die Taxler nicht eine eigene Universal-App raus, sondern klammern sich an ihre, dem digitalen Steinzeitalter entsprungene Vermittlungssysteme ? ein Smartphone ist bereits für 100 € zu bekommen, deren Systeme kosten pro Auto ein vielfaches! davon ... und ist nicht in die Fahrzeug-Multimedia-Systeme integrierbar.
Deren System wird seitens der Unternehmer auch zur FAHRERKONTROLLE genutzt ... da sitzt der Chef zu Hause am PC und sieht wie das Geld klimpert ... auf dass es ja SEINE Tasche ist, in die es reinfällt.
Aufgrund des immer stärker zurückgehenden Auftragseinganges ist die Vermittlung von Fahraufträgen eh nur noch Beifang ... das Geschäft 'läuft an den Zerntralen vorbei'. Aber die Kontrolle ! ... beschränkt sich oft nur noch darauf, mit obskuren Dienstanweisungen Arbeitszeiten zu Pausenzeiten umdeklarieren zu können.

Ich verstehe nicht, dass die alleinfahrenden Einzelunternehmer bei diesem Treiben mitmachen und mittels pauschalem Monatsbeitrag mitfinanzieren. Eine geringe Grundgebühr und ein Obolus pro vermittelter Fahrt, das wär's doch ! Sollen die mit angestellten Fahrern teinehmenden 24/7-Unternehmer doch jedes, dann hinzuzubuchende Feature selbst bezahlen ! Vom Tracking über die Vermittlungshistorie, die Arbeitszeitaufzeichnung bis hin zur Einnahmeeinzelaufzeichnung.

Ironischerweise haben die Kontroll- und Finanzbehörden gleichfalls diese vielfältigen Kontrollmechanismen wahrgenommen - und nutzen sie selbst. Jetzt klimperts auch beim Finanzamt !

Uber wird sich durchsetzen ! schade ...

Soll eigentlich kein Nachruf auf unser Gewerbe sein.
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Re: uberX

Beitragvon AsphaltRunner » 15.05.2017, 12:22

sivas hat geschrieben: Deren App kann mir im 'Hinterland' keine Taxe schicken, die verweisen mich dann bestenfalls auf eine Rufnummer - sieh doch selbst zu, wie du weiterkommst.
Deren App funktiniert nur in Städten, in denen sie selbst vertreten sind, weil die App die Anfragen in deren Systeme einspeist und nicht eigenständig vermittelt.


Ich bezweifle mal, dass Uber(X) vorhat, dir einen Mietwagen ins Hinterland zu schicken. Uber pickt sich die Rosinen raus. Geld wird in den Ballungszentren verdient.

...
Warum bringen die Taxler nicht eine eigene Universal-App raus, sondern klammern sich an ihre, dem digitalen Steinzeitalter entsprungene Vermittlungssysteme ?

Mach doch!
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Re: uberX

Beitragvon alsterblick » 15.05.2017, 13:08

Uber möchte, unter dem Deckmäntelchen des digitalen Vortschrittes, Mietwagen wie Taxen vermitteln. Damit werden sie Erfolg haben !

Ja, eine Universal-App ist, was die bestellenden Fahrgäste gerne annehmen, wenn weil/es eine Generalverfügbarkeit mitbringt.
Ich bin auch und sogar absoluter Freund des Universalen, denn es bringt hohe operative Effizienz.

Selbst „surge pricing“ als Steuerungsinstrument Fahrangebot/Bestellnachfrage wäre was, aber eben nur im Hobbyfahrbereich, wo teilnehmende Fahrer ihre Privatfahrzeuge etwas mehr runterjuggeln ohne dass es groß (Investition) kostet.
Dann „funktioniert“ es auch mit den operativen HobbyfahrerZahlen, weil „notfalls“ unerheblich. Immerhin erwartet UBER auch noch 20-30% auf den Fahrpreis als Provision.

Warum bringen die Taxler nicht eine eigene Universal-App raus, sondern klammern sich an ihre, dem digitalen Steinzeitalter entsprungene Vermittlungssysteme ?

Mit wessen Geld denn ?
Zumal „taxi.eu“ (fms) wäre soetwas und gibt es bereits. Jede Region, alle können auf diese Technik (app) aufspringen, mitmachen. Die Kosten sind bekannt und werden sich vermutlich nicht totalbeliebig ändern (aber wissen tut man es auch nicht ganz sicher).

„mytaxi“ wäre/ist vergleichbar mit „taxi.eu“. Nur herrscht hier langfristig eine Unsicherheit der abzuführenden Provision auf den Fahrpreis. Unsicherheit wird gemieden, weil nun mal gefährlich für ein fuhrparkinvestierendes (Taxi-)Unternehmen.
Sobald mytaxi die Provision verdoppelt / verdreifacht, wird es existenziell sehr schwierig bis unmöglich für diese TaxiUnternehmen.

UBER würde auch in Europa bzw. bei uns funktionieren, wenn Gesetze abgeschafft würden und die jetzige Bundesregierung steht sogar bereits hinter UBER. Kein P-Schein mehr und jährlich ein erlaubter Hobbyfahrverdienst (ca 10.000,-) ist ein Ziel. Die frühere EU-Kommissarin „Neelie Kroes“ arbeitet bereits mit an dieser Aufweichung, denn sie wurde von UBER angeheuert.

Das hocheffizient doppelstrategisch angelegte TAXI (Bestell+Einsteigertouren) würde dann nahezu sterben, weil u.a. auch keine halben oder gar keine Löhne gezahlt werden dürfen.
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Re: uberX

Beitragvon alsterblick » 15.05.2017, 17:09

AsphaltRunner hat geschrieben: Uber pickt sich die Rosinen raus. Geld wird in den Ballungszentren verdient.

UBER kann auch nur in großen „diffusen Städten“ beginnen.
War es nicht in Oldenburg oder Bremen ( ? ? / jemand schrieb das hier), wo z.B. mytaxi keinen Fuß an Boden kriegt ?
Ein solches geschlossenes erfolgreiches Widersetzen könnte sich immerhin auch andernorts rumsprechen. Hingegen Städte für Eindringlinge zugänglicher sind, weil diffus. Kostet aber auch einen Haufen Kohle / Anlockgeschenke usw.. Vor langer Zeit schrieb ich hier bereits, wenn UBER es mit seiner irren Kohle nicht schafft, steigt lange niemand mehr in den Ring.

Immerhin gibt UBER sich mit „totalem Krieg“ bereits voll und ganz zu erkennen und ist davon überzeugt, genügend Munition (aufweichende Kohle) zu haben. Knapp die Hälfte von rd. 12 Mrd. hat er offenbar immer noch, mehr bekommt er aber kaum noch hinzu und spart hier und da Kriegskasse schon ein.
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