Klage gegen MOIA

Neuigkeiten aus dem Taxigewerbe.

Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon am » 10.04.2018, 07:33

Das Ergebnis könnte im übertragenen Sinne dasselbe sein. Nur dass im Falle der Sioux nur sie selbst die Leidtragenden sind. Hier werden es am Ende nicht nur die vielen prekär Beschäftigten sein, sondern auch der Verbraucher.

Kein Geschäftsmann macht seinen Job zum Wohle des Kunden, sondern zu seinem eigenen. Im Falle des Taxigewerbes hat der Gesetzgeber aber schon zu Zeiten der Pferdedroschken ein Regelwerk zum Wohle der Kunden geschaffen, welches nun auf der Schlachtbank 4.0 geopfert werden soll.

Schlicht und einfach.

Die Sioux werden nach deinem Beispiel hier dann am Ende die Verbraucher sein.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon alsterblick » 10.04.2018, 19:20

Möchte unbedingt den Blogtext „Das System Taxi - Ein Plädoyer“ an dieser Stelle mal ausdrücklich loben.
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von E.G. Engel 3.4.`18 https://www.dieklage.de/blog-posts/bee.html
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"Taxi" ist von „Engel“ im öffentlichen Interesse als Vollendung der Personenbeförderung brillant dargestellt und möchte Engel für seine Mühe der Verwohlfeilung an Erklärung sehr danken !!!

Das hocheffiziente System Taxi seitens der HH-Behörde zum „erleichterten Sturz“ freizugeben, sehe ich als Verbrechen an die Gesellschaft, die sich flächendeckende u.a. auch adhoc-ranwinkbare Mobilität sehr wünscht und sehr sehr oft benötigt :idea:
Zuletzt geändert von alsterblick am 10.04.2018, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.
„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott !“
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 10.04.2018, 20:11

Das System Politik 4.0 geht wie folgt:

Gewachsenes Gemeinschaftseigentum wird verkauft und durch Investorenengagement ersetzt (Uber, myTaxi, Moia).
Wie die Energie- und Wasserversorgung, der Straßenbau, die Wohnungen ...

Der Käufer zahlt beim Taxi den Kaufpreis direkt an die Bürger - durch extreme Preisnachlässe. Die Schlussrechnung kommt später.

Wo die Gemeinschaft sofort zur Zahlung verpflichtet wird: Aufstockung, Sozialhilfe, Hartz 4, Grundsicherung im Alter. Letzteres wird massiv kommen.
Zuletzt geändert von sivas am 10.04.2018, 20:39, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 10.04.2018, 21:51

Sascha1979 hat geschrieben:
CPL5938 hat geschrieben:https://www.dieklage.de/index.html#latest-news

Und keinem ist aufgefallen, dass die Demoschild Anleitung nicht geht.
So groß scheint das Interesse nicht zu sein. :)

Was geht nicht?
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 10.04.2018, 21:56

alsterblick hat geschrieben:Möchte unbedingt den Blogtext „Das System Taxi - Ein Plädoyer“ an dieser Stelle mal ausdrücklich loben.
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von E.G. Engel 3.4.`18 https://www.dieklage.de/blog-posts/bee.html
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"Taxi" ist von „Engel“ im öffentlichen Interesse als Vollendung der Personenbeförderung brillant dargestellt und möchte Engel für seine Mühe der Verwohlfeilung an Erklärung sehr danken !!!

Das hocheffiziente System Taxi seitens der HH-Behörde zum „erleichterten Sturz“ freizugeben, sehe ich als Verbrechen an die Gesellschaft, die sich flächendeckende u.a. auch adhoc-ranwinkbare Mobilität sehr wünscht und sehr sehr oft benötigt :idea:

Sehe ich auch so.
Engel hat einen sehr guten Text erschaffen.

Ich hatte in letzten Tagen mehrere Treffen, mit unterschiedlichen Gruppen. Die Reaktionen auf www.dieklage.de sind nur lobend, positiv, voller Anerkennung usw.

Wir dürfen nicht vergessen, dass dem Kollegen CPL für sein Arbeit die größte Anerkennung gebührt.
Geile Arbeit.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon arne13 » 10.04.2018, 23:04

IK hat geschrieben:Wir dürfen nicht vergessen, dass dem Kollegen CPL für sein Arbeit die größte Anerkennung gebührt.
Geile Arbeit.


Sehr guter Mann ohne Frage! :D Hier liefern wirklich einige viel gute Arbeit ab. Ich persönlich finde es Klasse, dass Kollegen wie Krijan, CPL, Poorboy und Engel Hand in Hand arbeiten. Vor allem auch von Eberhard! Vielen Dank dafür! :D
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 10.04.2018, 23:49

arne13 hat geschrieben:dass Kollegen wie Krijan, CPL, Poorboy und Engel Hand in Hand arbeiten. Vor allem auch von Eberhard!

*Das* ist das Ding.
Es ist ein solches Vergnügen mit diesen Kollegen zu arbeiten! Einfach ein Traum!

Was mich betrifft: Ich könnte niemals eine hochkomplexe Tabellenkalkulation durchschauen, wie ein bestimmter anderer Kollege, der sicher umgenannt bleiben möchte, kann auch einfache Kopfrechnungen nicht, bin handwerklich unbegabt und kann keine Transparente bauen, beherrsche die Rechtschreibung nur eingeschränkt, verliere die Übersicht bei trockener Materie, schubse aber gerne Pixel. Jeder sollte machen, was er am besten kann. Es gibt immer einen höheren Berg.

Wie auch immer, das war noch nicht alles. Denn... ;)
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Volker-Hamburg » 11.04.2018, 01:57

arne13 hat geschrieben:Hier liefern wirklich einige viel gute Arbeit ab. Ich persönlich finde es Klasse, dass Kollegen wie Krijan, CPL, Poorboy und Engel Hand in Hand arbeiten. Vor allem auch von Eberhard! Vielen Dank dafür! :D


:!: :!: :!:

Bin seit über 30 Jahren im Gewerbe.. und eigentlich der Meinung, dass früher (taximäßig!) "Vieles besser war..." :wink: .......................... Aber diese Zusammenarbeit von Euch.. Respekt!
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Müller hat nix gegen die Neuen Fahrdienste !

Beitragvon sivas » 11.04.2018, 14:08

Wenn man in 'TAXI Hamburg' in dem Artikel 'Ridesharing: BZP-Präsident Müller fordert gleiche Bedingungen' seine Argumentationen durchliest, kann einem das kalte Grauen über den Rücken laufen.

Wenn sie nicht nur "dort, wo man das meiste Geld machen kann: In den Innenstädten, zu bestimmten passagierstarken Zeiten" ihre Dienste anbieten würden, wäre er wohl mit der Existenz dieser Sharing-Dienste einverstanden ???

Wenn die Sharing-Dienste ÖPNV-Leistungen erbringen, haben sie sich an die ÖPNV-Spielregeln zu halten !

Als da wären: Zulassung nach Bedarf und Beförderungs- wie auch Tarifpflicht. Der Großteil des Bedarfes kann und wird mit Taxen abgedeckt. Einzig bei Sammelfahrten muss ein neuer Tarif her. Die Preisermittlung erfolgt dabei per App nach einer neu zu erstellenden Tarifvorschrift VOR der Fahrt, es kann schliesslich keiner sagen, wo die Fahrt überall rumgeht (zwecks Ein-/Aussteigens zusätzlicher Fahrgäste).
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Die neuen Fahrdienste kaufen den Markt !

Beitragvon sivas » 11.04.2018, 14:10

Den Preis dafür zahlen sie an die Nutzer, indem sie ihnen marktzerstörende Rabatte gewähren !

myTaxi gewährt dem Kunden auch Rabatte, überweist dem Fahrdienstbetreiber aber dem Tarif entsprechende Beträge.
Sie zerstören damit zwar nicht den Beförderungsmarkt, wohl aber den Vermittlungsmarkt - der ist aber nicht schützenswert ... oder doch ?
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Die neuen Fahrdienste kaufen den Markt - mit Steuergeldern !

Beitragvon sivas » 11.04.2018, 14:11

Die werden aufgewendet, um verdrängten Marktteilnehmern Sozialhilfe, Hartz 4, Grundsicherung im Alter usw. ... zu bezahlen, Almosen also.

Der ursprünglich gewährte Preisvorteil des Nutzers dieser Dienste kommt als Bumerang zurück !
Ein Mehrfaches dieses Vorteils zahlt er ... als Steuerzahler ... zahlen ALLE Steuerzahler.
Zuletzt geändert von sivas am 11.04.2018, 14:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Die Pest kommt nicht erst mit MOIA - sie ist schon längst da

Beitragvon sivas » 11.04.2018, 14:12

verbreitet durch die Taxiunternehmer selbst ... weil sie die Finger nicht von Mietwgen haben lassen können und diese beiden Beförderungsarten zu IHREM Vorteil vermengt haben. Rührei kann man nicht mehr trennen ... in Eigelb und Eiweiss.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon SindSieFrei? » 11.04.2018, 17:17

Ein komprimiert bearbeiteter Beitrag hätte auch gereicht!!! Diese Funktion ist hier existent! :roll:
Dura lex, sed lex.
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MOIA wird kommen !

Beitragvon sivas » 14.04.2018, 15:57

so, jetzt hab ich's als einen Beitrag geschrieben:
1. Wir werden es nicht verhindern können, macht Euch nichts vor.
2. Wir sollten versuchen, durchzusetzen, dass MOIA Bedingungen auferlegt werden, die ein Nebeneinander von Taxen und MOIA-Mietwagen im ÖPNV ermöglichen.
3. Die Mietwagen-Regelungen des PBefG (Rückkehrpflicht, Auftragseingang am Betriebssitz) sollen bestehen bleiben, einzig die Regelungen bzgl. Des Auftragseinganges bedürfen der Anpassung an die aktuellen Gegebenheiten (Erreichbarkeit über Mobiltelefon/App, im Falle MOIA wär’s die MOIA-App = virtueller Betriebssitz mit MOIA selbst als ausführendem Unternehmen).
4. Bezüglich der Rückkehrpflicht erhält (erst mal nur) MOIA eine Ausnahmegenehmigung, die bei ÖPNV-Einsatz nicht zu erfüllen ist.
5. Die Eigenschaft einer ÖPNV-Fahrt sind genau zu definieren, z.B. durch Begrenzung der Fahrtstrecke mit PKW auf maximal 12 km oder das Verbot der Inrechnungstellung bei Dritten (Krankenkassen).
6. Es sollte unbedingt eine wissenschaftliche Begleitung der Einführung von MOIA eingefordert werden !!!

Moia bietet drei Arten der Personenbeförderung an:

A. Sammelfahrten
B. Linien-Ersatz/Bedarfsverkehr
C. Einzelfahrten, womöglich als Exclusiv-Shuttle

Zu A)
Es ist genau zu definieren, was eine, gegenüber einer Einzelfahrt preiswertere Sammelfahrt ausmacht.
1. dürfen Sammelfahrten trotz Nicht-Vorhanden-Seins eines weiteren Fahrgasten überhaupt als solche angetreten werden ?
2. was, wenn eine Sammelfahrt trotz Fahrtbeginnes als solcher durch den ersten Fahrgast, nicht durch Aufnahme eines weiteren Fahrgastes zustande kommt ?
3. darf eine Einzelfahrt zu einer Sammelfahrt umgewidmet werden, sollte sich für eine Teilstrecke ein Mitfahrer finden ?
4. dürfen Einzelfahrten als Sammelfahrt in Rechnung gestellt werden ?
5. wie wird der Fahrpreis bestimmt ? sowohl der Einzel- als auch der Sammelfahrt.
6. Ist der Fahrpreis VOR Fahrtantritt zu berechnen ? sinnvollerweise durch die App
7. wie lautet die Rechenvorschrift ? Muss sie veröffentlicht und genehmigt werden ?

Zu B)
Da ist nicht viel zu sagen, außer dass zum Fahrkartenpreis ein Komfort-Zuschlag zu entrichten ist.

Zu C)
Hier tritt MOIA in direkte Konkurrenz zu den Taxen ! Da im ÖPNV für gleiche Beförderungsarten gleiche Bedingungen gelten sollten, sind für Einzelfahrten die Taxi-Regularien anzuwenden. Bzgl. der Einsatzfläche und der -Zeit können seitens der Gemeinde Einschränkungen vorgenommen werden, es kann aber auch für das gesamte Gebiet der konzessionsgebenden Gemeinde eine ständige Dienstbereitschaft verlangt werden.

Moia hat einen Testbetrieb für 2 Jahre beantragt. Dürfen während dieser Zeit für alle Betriebsarten Preisvorteile für den gesamten Zeitraum angeboten werden (dann ist die Taxi-Konkurrenz pleite) ? Sinnvoll wäre erst mal ein 4-wöchiger 50%-Preisvorteils-Zeitraum, danach wird der volle Tarif verlangt, vor allem für die Einzelfahrten (die wohl gern als Sammelfahrten gestartet werden) !

Den Taxen muss die Möglichkeit eingeräumt werden, bei Sammelfahrten mit MOIA in Konkurrenz zu treten !

Dazu bedarf es eines zusätzlichen Sammelfahr-Tarifes, er sollte mit dem von MOIA identisch sein. Solche Fahrten dürfen bei Taxen auch bei Direkteinstieg begonnen werden (MOIA-Fahrzeuge sind nur per App bestellbar). Der Fahrpreis wird dann nicht mehr durch das Taxameter bestimmt, sondern durch ein, im Fahrzeug vor Fahrtbeginn aufzurufendes Programm. Der Fahrpreis kann aber auch ‚online‘ ermittelt werden, womöglich auch durch Kommunikation mit einer Vermittlungs-App (MOIA muss dafür 'ne Schnittstelle schaffen). Beide Programme müssen zertifiziert sein und den Tarif anwenden.

Steigt ein Fahrgast ins Taxi, sagt wo er hin möchte und erklärt, dass er auch bereit ist, weitere Fahrgäste aufzunehmen, startet der Fahrer nicht das Taxameter, sondern die Sammel-App. Das Fahrtziel wird eingegeben und der Fahrgast bekommt mitgeteilt wie teuer ihn die Fahrt kommt, wenn keiner mehr zusteigt. Dieser Preis ist dann verbindlich. Bietet sich während der Fahrt ein Mitfahrer an, bekommt der Fahrgast dies mitgeteilt, dazu auch den neuen (verringerten) Fahrpreis und den zusätzlichen Zeitbedarf. Jetzt kann er entscheiden: Preiswerter oder Schneller (in den meisten Fällen wird er sich für schneller entscheiden - und damit den ganz normalen Taxi-Fahrpreis zahlen).
Kommen zwei Fahrgäste ans Taxi und sagen, dass der Eine da, der Andere dort hin möchte. Erwidert der Taxifahrer: "Ok,dann machen wir 'ne Sammelfahrt draus ... Sie haben soviel, Sie soviel zu zahlen". Die Fahrgäste stimmen zu, ab geht die Fahrt.


Exclusiv-Shuttle … was ist exclusiv an MOIA ? Sie benutzen Großraumfahrzeuge … das tun Taxen auch, man muss es bei der Bestellung nur angeben.

Der Taxifahrpreis sollte bei der gewerblichen Personenbeförderung mit PKW die Untergrenze darstellen ! Wer diesen unterbietet, sollte dies begründen können. Zuschläge sollten bei Verlangen der jeweiligen Leistung nicht mehr vorgegeben, sondern frei kalkuliert werden können. Eventuelle Preisaushänge weisen darauf hin.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon FD » 16.04.2018, 11:34

So, nun soll also morgen demonstriert werden. Ich bin dagegen! Wir haben nicht bei den FG, sehr wohl aber bei den Journalisten einen schlechten Ruf. Sie hassen und verachten uns alleinschon aus Wut darüber, daß wir uns manchmal mit Leuten angeregt unterhalten, an welche die Journalisten seit Jahren vergeblich für ein Interview heranzukommen versuchen.

Mit der Demo rückt nunmehr auch die DIE KLAGE nebst eigener Internetseite in den Fokus des Interesses. Da lauert die große Gefahr für uns. Wer die Seite durchliest hält uns für Schwadronierer und Aufschneider.

Es droht der Verlust der Glaubwürdigkeit!

So wird ständig mit verschiedensten Zahlen argumentiert. Mal sind es 200 Mio dann 300 Millionen Euro Kriegskasse bei VW. Dann fahren sie mal für umsonst, dann für 6 Cent/FG/km und dann wieder für 60 Prozent vom Taxipreis.

Auch verschiedene Zahlen über die eingesetzten Fahrzeuge machen die Sache nur schwammiger. 1000 Konzen sind beantragt, also bleibt doch einfach mal bei dieser Zahl.

Und dann das Elend mit Oma Duck. Geht's noch melodramatischer? Wie wäre es einfach mit unseren täglichen Touren. Das ist dann Elvira Wickelblei für 7,30 Euro vom Einkauf nach Hause und später der nette Herr zum Arzt für 6,50 Euro und dann der nächste FG für 9,40 Euro und so weiter und so fort. Nur eben, daß diese FG im Abstand von 10 Minuten am Posten ankommen und gerade keine Sammelfahrt machen. Allerdings steht man jeweils 30 Minuten dafür an und braucht dann auch mal die Tour für 35 Euro um auf den notwendigen Stundenschnitt zu kommen.

Also, Seite überarbeiten!
Sag das noch mal! * Das noch mal. * Nein, das andere! * Nein, das andere. * Nein, das davor! * Nein, das davor.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon E. G. Engel » 16.04.2018, 12:45

Ne. Warum sollten wir? :mrgreen:
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon alsterblick » 16.04.2018, 13:02

E. G. Engel hat geschrieben:Ne. Warum sollten wir? :mrgreen:

Ich schlage vor, FD im geschützen Lese-/Schreibereich aufzunehmen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott !“
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 16.04.2018, 13:40

ähmm ... hab mir mal die Demo-Route angeschaut.

Ich dachte, Taxis müssen immer den kürzesten Weg nehmen ... :lol:
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon KlareWorte » 16.04.2018, 13:40

Darf der möchte-gern Gewerbevertreter u Taxifahrer Clemens Grün bei der ig Klage auch mitspielen?!
Er hat ja im Rahmen der Anhörung mit seine fach-in-Kompetenz richtig geglänzt.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon vasg » 16.04.2018, 16:49

Alsterblick hat geschrieben:Ich schlage vor, FD im geschützen Lese-/Schreibereich aufzunehmen


Gibts sowas?
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