[TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

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[TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon Taxi Georg » 19.08.2017, 07:36

Es treten immer mehr Einzelunternehmer aus der Genossenschaft aus.

Alleine letzte Woche haben 3 Einzelunternehmer bei der Innung zum Jahresende gekündigt.
Ich verstehe gar nicht, warum! ;-) :-)

Wenn keiner den Airport anfährt, kann man sich die 370.- € p/M auch sparen und lieber ein neues Auto dafür kaufen.
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Re: [TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon sivas » 19.08.2017, 08:35

Wenn ein Einzelunternehmer weiss, wann und wo das Geld auf der Straße liegt - wozu brauch er dann eine Genossenschaft ? die ihm das sagt.

Kann man in Düsseldorf mit Stammkunden, Kollegenaufträgen, Einsteigern und myTaxi überleben ?

Ich denke schon, hier wird noch nicht mal myTaxi dafür benötigt. Nachts klappt das allerdings nicht mehr, ab 19:30 Uhr stehen deren Autos.
Zuletzt geändert von sivas am 19.08.2017, 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon sivas » 19.08.2017, 08:46

Die Genossenschaften müssen viel mehr auf die Bedürfnisse der Einzelunternehmer eingehen !

- Funkbeitrag entsprechend dem Auftragserhalt, also Grundgebühr mit Einzel-Vermittlungsabrechnung (die EWU's finanzieren die MWU's mit, siehe auch nächster Punkt).
- Trennen von Vermittlungs- und sonstigen Leistungen. Der EWU braucht weder Fahrzeugtracking mit 'Besetzt'-Überwachung, noch Einzeleinnahmenachweis noch Arbeitszeitaufzeichnung. Wer so etwas haben will, kann das zur reinen Vermittlungsleistung dazbuchen - gegen Mehrpreis.
- Bildung von Fahrzeug-Untergruppen. Ruft ein Kunde bei der Firma Meier an, so wird sein telefonisch durchgestellter Auftrag nur an Fahrzeuge des Meier-Pools vermittelt. Genauso auch, wenn der Kunde normal anruft und ein 'Meier-Taxi' verlangt (aktuell kann man bei uns nur eine einzelne Taxe verlangen). Ist kein entsprechendes Taxi verfügbar, geht der Auftrag in den Gesamtpool.
- Trennung von Funkvermittlung und Genossenschaft. Trotz Nicht-Teilnahme an der Vermittlung kann ein Mitglied dann über allgemeine Taxibelange mitbestimmen, z.B. den Tarif.
- Endgeräte-Umstellung von teurer Spezial-Hardware auf Smartphone/Tablet (da läuft eh schon myTaxi drauf ... :D auch gibt es Dual-SIM-Geräte), Einbindung des Taxameters über bluetooth, wenn von der Mehrheit für erforderlich gehalten.
- usw.

weitere Vorschläge willkommen !

Muss man, wenn man am Düsseldorfer Flugplatz einleden will, muss man dann Genossenschaftsmitglied sein ?
Zuletzt geändert von sivas am 19.08.2017, 10:17, insgesamt 17-mal geändert.
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Re: [TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon Grossraum » 19.08.2017, 09:21

Moin Dieter,

selbst hier im Dorf kannste nicht mehr überleben.
Ist traurig, aber wahr,
Mir sagte letzte Woche noch ein EWU, er würde sich am liebsten einen Strick kaufen, aber selbst dazu reicht die kohle nicht mehr.

Soweit sind wir schon.

Gruß, Gute Fahrt und ein schönes Wochenende
Wolfgang
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Re: [TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon TaxiBabsi » 19.08.2017, 09:37

Rhein-Taxi soll dagegen aber gut laufen.
Zuletzt geändert von TaxiBabsi am 19.08.2017, 09:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon Taxi Georg » 19.08.2017, 11:41

Muss man, wenn man am Düsseldorfer Flugplatz einleden will, muss man dann Genossenschaftsmitglied sein ?

ja
Für mich ist der Flughafen eh uninteressant, da ich den damals auch schon selten angefahren habe.

Wolfgang übertreibt mal wieder schamlos. So schlecht läuft es nun auch nicht!
Ich selbst bin seit 2011 eine Graupe und habe auch über die Ferienzeit mit (nicht für) mT gearbeitet.
Ich kann mich nicht beschweren.

Ich finde es aber lustig, wenn ein ehrenamtlicher Kontrolleur mir am Hp sagt, dass mT der DTeG die Fahrten weg nimmt! :-)
Nach dem ich ihm gesagt habe, dass diese Fahrten bestimmt nicht der TFZ gehören, drehte er sich um und ging weg.
Ob es bei RheinTaxi besser läuft kann ich nicht bestätigen. Die stehen teilweise länger am HP als ich aber das ist aber auch Glücksache.
Mal bin ich, mal die TFZ mal RT eher weg.
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Re: [TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon KehrenTAXI » 19.08.2017, 11:45

Geschichten aus dem Märchenwald ...

Richtig ist, dass der Verwaltungs- und Kostenappart der Taxi-Düsseldorf e. G. mittlerweile zu groß ist. Dieser hat sich nicht der Gewerbe-Entwicklung angepasst, obwohl es mehr als genügend Warnzeichen und auch Chancen gab.

Das Kerngeschäft ist die Fahrtenvermittlung und diese ist durch dieses Modell damit eindeutig zu teuer.

Trotzdem ist die Fahrtenvermittlung von MyTaxi so simpel, schlicht und ungerecht gestrickt, dass diese allein kein Erfolgsmodell für Fahrer auf Dauer in Ballungsgebieten sein kann. MyTaxi taugt alleine als Zusatzoption.

Jeder Unternehmer rechnet sich aus, wer die meiste Leistung, bzw. den größten Mehrwert bietet. Das ist aber jedoch immernoch glasklar Taxi-Düsseldorf e. G. Es muss sich aber dringend so einiges ändern. Ansonsten war es das für diese Genossenschaft.

3 Vorstände, 7 Aufsichtsräte und unzählige Mitarbeiter, die nichts, aber auch gar nichts mit dem Kerngeschäft zu tun haben ...
Zuletzt geändert von KehrenTAXI am 19.08.2017, 11:47, insgesamt 2-mal geändert.
freundlichst ;-)

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Re: [TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon Taxi Georg » 19.08.2017, 11:48

KehrenTAXI hat geschrieben:Es muss sich aber dringend so einiges ändern.
Ansonsten war es das für diese Genossenschaft.

Mein Reden, seit Jahren!
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Re: [TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon Taxi Georg » 19.08.2017, 11:53

sivas hat geschrieben:Wenn ein Einzelunternehmer weiss, wann und wo das Geld auf der Straße liegt - wozu brauch er dann eine Genossenschaft ? die ihm das sagt.

Richtig.

sivas hat geschrieben:Kann man in Düsseldorf mit Stammkunden, Kollegenaufträgen, Einsteigern und myTaxi überleben ?

Kann man, ja.
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Re: [TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon KehrenTAXI » 19.08.2017, 11:57

Man kann auch mit Hilfe des "Amt für soziale Absicherung" überleben.

Was ist das für eine Frage?
freundlichst ;-)

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Re: [TDeG] Austritt aus der Genossenschaft

Beitragvon Taxi Georg » 19.08.2017, 12:07

KehrenTAXI hat geschrieben:Man kann auch mit Hilfe des "Amt für soziale Absicherung" überleben.
Was ist das für eine Frage?

DAS! steht außer Frage! ;-)
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